Der außenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Jürgen Hardt (CDU), hat sich für einen erneuten Luftschlag der USA gegen iranische Atomanlagen ausgesprochen. Die bereits erfolgten US-Angriffe im Sommer 2025 seien seiner Ansicht nach gerechtfertigt gewesen, weil der Iran dabei gewesen sei, alle Grenzwerte auf dem Weg zur Atombombe zu überschreiten. Zugleich warnte Hardt vor erheblichen Risiken für die USA und äußerte Zweifel daran, ob Luftschläge allein zum Sturz des iranischen Regimes führen könnten.
Hardt befürwortet begrenzte Schläge gegen Atomprogramm
Der außenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion Jürgen Hardt (CDU) befürwortet einen erneuten Luftschlag der USA gegen iranische Atomanlagen. Bereits die US-Angriffe im Sommer 2025 seien gerechtfertigt gewesen, denn der Iran sei dabei gewesen, alle Grenzwerte auf dem Weg zur Atombombe zu überschreiten, sagte Hardt den Sendern RTL und ntv. Er halte das jetzt auch für wahrscheinlich. Wörtlich erklärte er: „Und dann wären begrenzte Schläge gegen das Atomprogramm tatsächlich ein Weg, den wir unterstützen könnten.“ (Quelle: RTL und ntv)
Risiko für US-Militärbasen im Nahen Osten
Für die USA sei ein Angriff allerdings ein großes Risiko, da es viele Militärbasen im Nahen Osten habe, die zum Ziel von iranischer Vergeltung werden könnten, sagte Hardt den Sendern RTL und ntv. Es sei zudem fraglich, ob mit Luftanschlägen allein auch das Regime gestürzt werden könne. Bis vor Kurzem habe Trump noch von einem Regime Change gesprochen, nun wolle er offenbar vor allem den Iran von der Atombombe abzubringen. In diesem Zusammenhang sagte Hardt: „Das ist ja auch unser gemeinsames Ziel, aber das ist natürlich deutlich weniger als das, was er den Menschen im Iran versprochen hat.“ (Quelle: RTL und ntv)
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