Der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, hat die CDU für ihre Rolle in der aktuellen Debatte über eine Reform des Sozialstaats kritisiert. In einem Interview warf er seiner Partei vor, mit zugespitzten Forderungen die Diskussion zu belasten und damit konstruktive Beratungen zu erschweren.
CDA-Vorsitzender kritisiert scharfe Töne in der CDU
Dennis Radtke
Der CDA-Vorsitzende macht deutlich, dass es aus seiner Sicht bei den anstehenden Veränderungen nicht um persönliche Profilierungsgewinne in der Partei gehen dürfe. „Es geht doch bei den Reformen nicht darum, dass einzelne Abgeordnete oder Funktionäre damit zufrieden sind, was herausgekommen ist oder wer sich profilieren konnte“, sagte Radtke dem Focus.
Warnung vor Folgen der bisherigen Kommunikation
Mit Blick auf die bisherige Kommunikation der Union zur Reform des Sozialstaats formulierte Radtke im Gespräch mit dem Focus grundsätzliche Kritik. „Wir haben eigentlich ausreichend schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Ich dachte immer, lernen durch Schmerz sei zwar unangenehm, hätte aber einen Effekt.“
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