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Startseite Deutschland & die WeltBundeswehrgeneral warnt: Bürokratie, Infrastruktur bremsen Truppen zur Nato-Ostflanke
Deutschland & die Welt

Bundeswehrgeneral warnt: Bürokratie, Infrastruktur bremsen Truppen zur Nato-Ostflanke

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 18. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 18. August 2025
Sanitätsfahrzeug der Bundeswehr (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Ein Bundeswehrgeneral warnt vor erheblichen bürokratischen und logistischen Hürden bei möglichen Truppenverlegungen an die Nato-Ostflanke. Er kritisiert unterschiedliche Vorschriften, mangelnde Transportkapazitäten und verweist auf Defizite der Infrastruktur, verteidigt aber zugleich Logistik-Verträge mit der Deutschen Bahn und Rheinmetall.

Der für die Verlegung an die Nato-Ostflanke zuständige Bundeswehrgeneral André Bodemann warnt vor großen Hürden. „Wir befinden uns nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden, sondern in irgendeiner Phase dazwischen“, sagte der Planer des Projekts Drehscheibe Deutschland der „Süddeutschen Zeitung“. Kommandeur Territoriale Aufgaben ist verantwortlich, wenn Hunderttausende Soldaten durch Deutschland an die Nato-Ostflanke verlegt werden müssten.

Bürokratie und Logistik

Besonders die Bürokratie sei ein Problem, neben fehlenden Transportkapazitäten der Bahn und zu wenigen eigenen Lkw-Fahrern. „Konvois müssen beispielsweise in Deutschland anders beflaggt werden als in den Niederlanden oder in Polen. Mal soll das erste Fahrzeug eine Flagge haben, mal das letzte Fahrzeug, mal jedes Fahrzeug. Das sind Dinge, die treiben mich in den Wahnsinn“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. Zudem gebe es unterschiedliche Zollvorgaben von EU und Nato. „Wenn Sie nicht das richtige Formblatt haben, dann kann der Konvoi nicht weiterfahren. Unser Ziel ist es, dass das vereinheitlicht wird und digitalisiert wird, damit wir nicht mehr mit der `Zettelwirtschaft` rumlaufen“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“.

Infrastruktur und Brücken

Eine weitere Herausforderung sei der Zustand der Infrastruktur in Deutschland. Aus Sicht des Bundeswehrgenerals ist es unumgänglich, nun stärker in Brücken zu investieren, auch weil etwa Panzer deutlich schwerer geworden sind. „Im Kalten Krieg haben wir mit 40 oder 50 Tonnen gerechnet“, sagte Bodemann der „Süddeutschen Zeitung“. „Jetzt müssen wir mit etwa 80 bis 100 Tonnen rechnen. Darauf sind viele unserer Brücken noch nicht ausgerichtet“, sagte Bodemann der „Süddeutschen Zeitung“.

Verträge mit Bahn und Rheinmetall

Bodemann verteidigte Logistik-Verträge mit der Deutschen Bahn und dem Rüstungskonzern Rheinmetall, der bis zu 260 Millionen Euro für Versorgungsstationen bei Truppenverlegung durch Deutschland erhalten soll. „Resilienz bedeutet unter anderem, dass Sie am Ende eine Leistung unter Vertrag nehmen, in der Hoffnung sie gar nicht abrufen zu müssen. Und das kostet halt Geld“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. Man werde künftig bei einer großen Übung prüfen, wie es ist, wenn mehrere Leistungen aus dem Vertrag mit Rheinmetall gleichzeitig abgerufen werden. „Genau wie wir hat auch der Bundesrechnungshof ein großes Interesse daran festzustellen, ob das, was wir da investieren, auch gerechtfertigt ist“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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