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Startseite Deutschland & die WeltBundestag verlängert Bundeswehr-Einsatz im Roten Meer, halbiert Truppenstärke
Deutschland & die Welt

Bundestag verlängert Bundeswehr-Einsatz im Roten Meer, halbiert Truppenstärke

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 16. Oktober 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 16. Oktober 2025
Schiff der Marine / Foto: dts
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Der Bundestag hat den Bundeswehreinsatz im Roten Meer verlängert. In einer namentlichen Abstimmung am Donnerstagabend stimmten 436 Abgeordnete für den Antrag der Bundesregierung, 69 dagegen, 77 enthielten sich; die Koalition hat 328 Abgeordnete. Künftig können bis zu 350 statt bisher bis zu 700 Soldaten eingesetzt werden; das Mandat gilt bis Ende Oktober 2026 und veranschlagt rund 23,9 Millionen Euro einsatzbedingte Zusatzausgaben.

Entscheidung und Umfang des Mandats

Der Bundestag hat beschlossen, die Beteiligung der Bundeswehr an der EU-geführten Operation Eunavfor Aspides zur Abwehr von Angriffen der Huthi-Milizen auf die Schifffahrt im Roten Meer fortzusetzen. Statt wie bisher bis zu 700 sollen nunmehr nur noch bis zu 350 Soldaten eingesetzt werden können, heißt es in dem Antrag.

Begründung und Folgen

Begründet wird der Einsatz mit fortbestehenden Angriffen der radikalislamischen Huthi-Miliz aus von ihr kontrollierten Gebieten im Jemen seit Mitte November 2023, insbesondere im Roten Meer und der Meerenge Bab al-Mandab. Diese richteten sich gegen die Freiheit der Seeschifffahrt, den internationalen Handel, die Sicherheit des Seeverkehrs und die Stabilität in einer ohnehin volatilen Region. Das durch die Angriffe betroffene Gebiet sei ein maritimer Raum von besonderer geostrategischer Bedeutung für die internationale Handelsschifffahrt, argumentiert die Bundesregierung. Die Bundesregierung argumentiert: „Die Handelsroute durch das Rote Meer ist die kürzeste Handelsroute von Asien nach Europa mit einem globalen Handelsvolumen von 15 Prozent des weltweiten maritimen Handels vor Beginn der Angriffe.“
Als Folgen werden unter anderem Ausweichrouten und erhöhte Frachtraten genannt, die durch Reedereien und Unternehmen letztlich an den Endverbraucher weitergegeben würden und so indirekte volkswirtschaftliche Auswirkungen hätten. Die Auswirkungen beträfen zudem die Bereitstellung von humanitärer Hilfe in der Region.
Deutschland sei in enger Kooperation mit seinen EU-Partnern weiterhin bereit, einen wirksamen Beitrag zum Schutz deutscher und europäischer Sicherheitsinteressen zu leisten. Die EU-Präsenz in Form von Eunafvor Aspides bleibe gerade in einer weiterhin volatilen Sicherheitslage wichtig. Die EU zeige damit, dass sie willens und in der Lage ist, Verantwortung in der Region zu übernehmen: „Dies sendet auch ein positives Signal an unseren transatlantischen Alliierten hinsichtlich der internationalen Lastenteilung“, so der Antrag.

Einsatzgebiet, Aufgaben und Kosten

Das Einsatzgebiet von Eunavfor Aspides umfasst den Angaben zufolge die Meerenge Bab al-Mandab und die Straße von Hormus sowie die internationalen Gewässer im Roten Meer, im Golf von Aden, im Arabischen Meer, im Golf von Oman und im Persischen Golf sowie den darüberliegenden Luftraum. Ein Einsatz in Hoheitsgewässern erfolgt nur nach Zustimmung durch den jeweiligen Anrainerstaat.
Zu den Aufgaben der Bundeswehrsoldaten gehören der Schutz von Schiffen gegen multidimensionale Angriffe auf See und die Begleitung von Schiffen im gesamten Einsatzgebiet. Außerdem zählen die Sicherstellung der Er- und Bereitstellung eines Lagebildes inklusive luftgestützter Aufklärung sowie Abstimmung, Kooperation, Informationsaustausch und logistische Unterstützung mit internationalen Verbündeten und Partnern dazu.
Das Mandat ist vorerst befristet bis Ende Oktober 2026. Die einsatzbedingten Zusatzausgaben beziffert die Bundesregierung für diesen Zeitraum mit insgesamt rund 23,9 Millionen Euro.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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