HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ findet am 14. und 15....
Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück unterstützt Bildung...
Nach langer Bauphase: Humboldtbrücke in Osnabrück wieder eröffnet
Obduktion gibt Antworten zu Fall in Bramsche: Vater...
So mangelhaft ist der Zustand der Ausländerbehörde Osnabrück
Icker Landstraße gesperrt: Lkw muss aus Graben geborgen...
Wieso die Stadtwerke Osnabrück in den Glasfasermarkt einsteigen
VfL Osnabrück empfängt Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am 26....
Motorradkontrollen zum Saisonauftakt im Landkreis Osnabrück
67 Kitas, ein Träger: Kirchenkreise bündeln Kräfte in...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltBundesregierung will EU-CO2-Preisregeln abmildern
Deutschland & die Welt

Bundesregierung will EU-CO2-Preisregeln abmildern

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. Juli 2025
Zapfsäule (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
19

Die Bundesregierung setzt sich in Brüssel für eine Abschwächung der geplanten europäischen CO2-Bepreisung im Bereich Heizen und Tanken ein. Hintergrund sind Befürchtungen vor zu schnellen Preisanstiegen, die für Verbraucherinnen und Verbraucher zu Belastungen führen könnten. In einem gemeinsamen Schreiben mit 14 weiteren EU-Staaten fordert Deutschland zusätzliche Schutzmaßnahmen gegen Energiepreisschocks. Die Debatte stößt jedoch auf Kritik, unter anderem vom Wirtschaftsrat der CDU und Experten aus der Wissenschaft.

Ruf nach Schutz vor Preissprüngen

Anderthalb Jahre vor dem Start der europäischen CO2-Bepreisung für Heizen und Tanken wirbt die Bundesregierung in Brüssel für eine Mäßigung der geplanten Regeln. Umwelt- und Klimaschutzminister Carsten Schneider (SPD) erklärte gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Der CO2-Preis ist dann erfolgreich, wenn er nicht zu schnell steigt, damit die Menschen die Zeit und die Chance haben, auf klimafreundliche Alternativen umzusteigen.“ Weiter betonte Schneider: „Mein politisches Ziel ist es, Preissprünge zu verhindern und Europa zusammenzuhalten.“

In einem von Deutschland und 14 weiteren EU-Staaten unterzeichneten Brandbrief vom 25. Juni, über den die „NOZ“ berichtet, wird die EU-Kommission aufgefordert, „zügig“ zusätzliche Schutzmechanismen gegen „mögliche Energiepreisschocks“ zu prüfen.

Vorschläge für die Preisstabilität

Zu den im Schreiben genannten Vorschlägen zählt die Aufstockung einer bereits vereinbarten „Marktstabilitätsreserve“. Dadurch sollen mehr CO2-Scheine ausgegeben werden können, um Preisausschläge nach oben abzufedern. Auch die Einführung eines effektiven Preisdeckels wird in dem Papier als Option genannt.

Kritik und alternative Lösungsansätze

Der Wirtschaftsrat der CDU kritisierte die angestrebte Änderung an den Regeln. Generalsekretär Wolfgang Steiger sagte der „NOZ“: „Wer die Funktionsweise des Emissionshandels einschränken will, legt die Axt an den Klimaschutz. Ohne einen funktionierenden Emissionshandel ist der Klimaschutz nicht bezahlbar.“ Steiger forderte: „Der europäische Emissionshandel für die Bereiche Wärme und Mobilität muss jetzt wie geplant umgesetzt werden, sonst sind sowohl die europäischen als auch die deutschen Klimaziele Makulatur.“

Der führende ETS-Experte Michael Pahle vom Potsdamer PIK sieht einerseits „sehr gute Argumente für die Einführung eines Preiskorridors“, warnt aber zugleich vor einer Verwässerung der Klimapolitik. Er sagte laut „NOZ“: Werde der Höchstpreis „auf dem politischen Basar“ ausgehandelt, könne er so niedrig angesetzt werden, dass die Wirkung verpuffe.

Die PIK-Experten schlagen in diesem Zusammenhang die Schaffung einer neuen Institution vor, die als eine Art Europäische Zentralbank für den Handel mit CO2-Scheinen fungieren könnte. Diese unabhängige Institution solle einen stabilen Preiskorridor festlegen, auf den sich alle Beteiligten verlassen könnten. Die Vorteile hierfür „liegen einfach auf der Hand“, so Pahle.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Gewerkschaften fordern Stromsteuersenkung für alle Verbraucher
nächster Artikel
Deutsche Bahn baut Fahrkartenautomaten in Bayern massiv ab

das könnte Sie auch interessieren

Leverkusen siegt beim HSV: Wichtiger Erfolg im Nachholspiel

4. März 2026

US-Börsen steigen dank Entspannungssignalen im Iran-Konflikt

4. März 2026

Bremens Regierungschef fordert Übergewinnsteuer wegen hoher Spritpreise

4. März 2026

Grünen-Spitzenkandidat Özdemir fordert Handyverbot an allen Schulen

4. März 2026

Linke attackiert Bürgergeld-Reform als sozial ungerechtes Kürzungspaket

4. März 2026

Schneider fordert wegen Irankrieg schnellere Wende zu erneuerbaren...

4. März 2026

EU plant weitreichendes Verbot von Fleischersatz-Namen

4. März 2026

Aktuelle Lottozahlen: 6 aus 49 und Superzahl gezogen

4. März 2026

Religionsforscherin: Tech-Eliten inszenieren Künstliche Intelligenz wie Glauben

4. März 2026

CDU-Politiker attackiert US-Sicherheitskurs, zweifelt regelbasierte Ordnung

4. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Leverkusen siegt beim HSV: Wichtiger Erfolg im Nachholspiel

    4. März 2026
  • US-Börsen steigen dank Entspannungssignalen im Iran-Konflikt

    4. März 2026
  • Bremens Regierungschef fordert Übergewinnsteuer wegen hoher Spritpreise

    4. März 2026
  • Grünen-Spitzenkandidat Özdemir fordert Handyverbot an allen Schulen

    4. März 2026
  • Linke attackiert Bürgergeld-Reform als sozial ungerechtes Kürzungspaket

    4. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3