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Startseite Deutschland & die WeltBundesregierung plant Entlastungen für deutsche Tourismusbranche
Deutschland & die Welt

Bundesregierung plant Entlastungen für deutsche Tourismusbranche

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. August 2025
Strand vor Ahlbeck (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Bundesregierung hat einen Fünf-Punkte-Plan vorgestellt, um die Tourismusbranche in Deutschland zu stärken. Der von Tourismuskoordinator Christoph Ploß (CDU) erarbeitete Plan sieht unter anderem Steuererleichterungen, eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten sowie Verbesserungen bei Verkehrsanbindungen und Bürokratieabbau vor. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu erhöhen und Unternehmen finanziell zu entlasten.

Forderung nach Entlastungen für die Tourismusbranche

Der Koordinator der Bundesregierung für Tourismus und maritime Wirtschaft, Christoph Ploß (CDU), hat laut „Welt“ einen Fünf-Punkte-Plan zur Stärkung der deutschen Tourismusbranche erarbeitet. Dieser umfasst eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten, eine Reduzierung von Steuern und Gebühren, geringere Zahlungen von Anbietern in den Reisesicherungsfonds, bessere Verkehrsanbindungen – insbesondere an Flughäfen – sowie weniger Bürokratie. „Urlauber fällen ihre Reiseentscheidung nicht nur aufgrund des Kulturangebots, der Natur, der Strände oder Landschaften, sondern auch aufgrund von zuverlässigen Verkehrsanbindungen, guten Serviceleistungen und Preisangeboten. Die deutschen Tourismusbetriebe stehen dabei im internationalen Wettbewerb“, sagte Ploß der „Welt“.

Die Kostenbelastung für Unternehmen in Deutschland sei laut Christoph Ploß derzeit hoch. „Deshalb ist es wichtig, Gebühren, Abgaben und Steuern für die Tourismusbranche zu senken“, betonte er gegenüber der „Welt“.

Reisesicherungsfonds und Luftverkehr im Fokus

Bereits beschlossen ist eine stufenweise Senkung der Entgelte von Anbietern für Pauschalreisen in den Deutschen Reisesicherungsfonds, aus dem Urlauber im Fall einer Insolvenz ihres Reiseanbieters unterstützt werden. Derzeit müssen Unternehmen ein Prozent des absicherungspflichtigen Umsatzes in den Fonds einzahlen. Ab September dieses Jahres sinkt dieser Satz auf 0,75 Prozent, ab November auf 0,5 Prozent. „Pauschalreisen sind im Insolvenzfall weiterhin abgesichert“, heißt es im Fünf-Punkte-Plan.

Eine weitere Maßnahme betrifft die Luftfahrtbranche. Airlines hatten in der Vergangenheit Verbindungen in Deutschland mit dem Verweis auf hohe Steuern und Gebühren an den Flughäfen gestrichen. „Um Deutschland auch für den Luftverkehr wieder attraktiver zu machen, sollten luftverkehrsspezifische Steuern, Gebühren und Abgaben gesenkt werden“, steht im Plan. Zudem soll die Visavergabe für Touristen und Geschäftsreisende erleichtert werden. „Für das Jahr 2026 haben wir Mittel für die Digitalisierung der Schengen-Visa im Haushalt eingestellt und kommen damit einem lange geäußerten Wunsch der deutschen Unternehmen nach“, sagte Ploß der „Welt“. „Insbesondere die Tourismus- und Messewirtschaft wird davon profitieren.“

Arbeitszeitregelungen und Bürokratieabbau

Der Tourismus-Koordinator fordert zudem eine Umstellung von der täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit sowie eine dauerhafte Senkung der Umsatzsteuer für die Gastronomie auf sieben Prozent. Auch der Abbau von Dokumentations- und Berichtspflichten ist Teil des Plans. „Unser Ziel ist es, statt auf regelmäßige Nachweispflichten im Gastgewerbe vermehrt auf die Sanktionierung von Verstößen und einen risikoorientierten Ansatz im Vollzug zu setzen, zum Beispiel bei der Lebensmittelhygienedokumentation in der Gastronomie“, heißt es im Fünf-Punkte-Plan.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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