Die Bundesregierung sieht die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und dem Iran weiterhin als intakt an. Während Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) jüngst von einem signifikanten Kurswechsel sprach, verweist das Auswärtige Amt auf bestehende Kontakte und eine fortdauernde Anerkennung des Staates Iran. Zugleich bleiben die jüngsten Gespräche zwischen Iran und USA ohne greifbaren Durchbruch.
Auswärtiges Amt betont bestehende Beziehungen
Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts stellte am Montag gegenüber der dts Nachrichtenagentur klar, dass die diplomatischen Beziehungen fortbestehen. „Es gibt eine iranische Botschaft in Deutschland und wir haben als Bundesregierung diplomatische Beziehungen zum Staat Iran, weil wir den anerkennen“, sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amts der dts Nachrichtenagentur. Außenminister Johann Wadephul (CDU) habe sich demnach am Donnerstag mit seinem iranischen Amtskollegen ausgetauscht. „Das war ein auf die Sache fokussiertes Gespräch“, sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amts der dts Nachrichtenagentur. Einen weiteren Kontakt in dieser Form habe es seitdem nicht gegeben, so die Sprecherin des Auswärtigen Amts zur dts Nachrichtenagentur.
Bundeskanzler Merz spricht von Kurswechsel
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zuvor einen signifikanten Kurswechsel in den diplomatischen Beziehungen zum Iran beschrieben. Er sagte am Donnerstag, dass man als Bundesregierung „nach langem Schweigen“, für das es „schwerwiegende Gründe“ gegeben habe, auch die Gespräche mit Teheran wieder aufnehme. Das geschehe „in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten und den europäischen Partnern“, so Merz laut dts Nachrichtenagentur. Erklärtes Ziel von Merz war es nach Angaben der dts Nachrichtenagentur, dass Deutschland auch einen eigenen Beitrag zum Erfolg der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA leistet.
Gespräche zwischen Iran und USA vorläufig gescheitert
Die Gespräche in Pakistan waren allerdings am Wochenende vorläufig gescheitert, berichtete die dts Nachrichtenagentur.
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