HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Spaziergängerin findet Rucksack mit Drogen in Glandorf
Kurzfristige Vollsperrung am 5. März aufgrund von Fahrbahnschäden...
Gute Nachricht des Tages: Wüste glänzt bei Jugend...
IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für...
Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30
Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...
Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...
Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...
Gruppe FDP/UWG zu Vandalismus-Schäden an Osnabrücker Ampeln: „Keine...
Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltBundespolizei soll mehr Befugnisse und Überwachungsrechte erhalten
Deutschland & die Welt

Bundespolizei soll mehr Befugnisse und Überwachungsrechte erhalten

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Juni 2025
Bundespolizei / Foto: dts
22

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) plant eine umfassende Reform des Bundespolizeigesetzes und möchte der Bundespolizei mehr Befugnisse einräumen. Laut einem Bericht der „Welt am Sonntag“ sollen dabei die von der Ampel ursprünglich vorgesehenen Kontrollquittungen und die Kennzeichnungspflicht für Einsatzkräfte entfallen. Der Gesetzentwurf wird derzeit zwischen den Ressorts abgestimmt und befindet sich in der Finalisierung, teilte das Innenministerium mit.

Geplante Änderungen und neue Befugnisse für die Bundespolizei

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt plant, der Bundespolizei weitreichende neue Befugnisse zu gewähren. Dazu zählt die Einführung der sogenannten Quellen-TKÜ, die es der Behörde ermöglichen würde, Spähsoftware auf Handys von Verdächtigen zu installieren, um deren Kommunikation zu überwachen. Ebenso soll künftig der Einsatz künstlicher Intelligenz erlaubt werden. Neben diesen Änderungen an der Rechtsgrundlage sieht das Innenministerium vor, die Bundespolizei besser auszustatten und finanziell zu stärken. Eine Änderung des Aufenthaltsgesetzes soll es den Bundespolizisten außerdem ermöglichen, beim Aufgriff illegal eingereister Migranten in ihrem Zuständigkeitsbereich „aufenthaltsbeendende Maßnahmen“ einzuleiten.

Ein Sprecher des Innenministeriums teilte mit: „Der Entwurf wird derzeit finalisiert.“ Nach Angaben aus Koalitionskreisen wird der Gesetzentwurf bereits informell zwischen den Ressorts abgestimmt.

Reaktionen aus Gewerkschaften und Politik

In Sicherheitskreisen stoßen die geplanten Änderungen auf Zustimmung. Der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Manuel Ostermann, sagte laut „Welt am Sonntag“: „Die Novellierung des Bundespolizeigesetzes ist zwingend notwendig.“ Er betonte, dass die Abkehr von Kontrollquittungen und Kennzeichnungspflicht für Erleichterung gesorgt habe. Auch Andreas Roßkopf von der Gewerkschaft der Polizei befürwortete die neue Linie und erklärte, die Kennzeichnung sei nur mit anonymem Code tragbar gewesen, und die Ausstellung von Quittungen hätte die Beamten zusätzlich belastet.

Zustimmung äußerte auch der SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler. Er sagte: Die Überwachung verschlüsselter Kommunikation sei „richtig“. Gleichzeitig kündigte er weiteren Beratungsbedarf an und erklärte: „So muss die Verabredung aus dem Koalitionsvertrag, die Bundespolizei mit zusätzlichen Kompetenzen im Bereich des Ausländerwesens auszustatten, sich zwingend an der Praxis messen lassen.“ Bei der Beantragung von Abschiebehaftbefehlen seien ausländerrechtliche Kompetenzen und Informationen erforderlich, die bei der Bundespolizei nicht vorliegen würden. Fiedler betonte: „Der Teufel steckt wie so oft im Detail.“

Kritik von Grünen, Linken und AfD

Kritik an den Plänen kommt von Grünen und Linkspartei. Die Parlamentarische Geschäftsführerin Irene Mihalic erklärte: „Mit Kontrollquittungen hätten wir für mehr Transparenz und gegen Racial Profiling wirken können.“ Sie bezeichnete die Streichung der Kennzeichnungspflicht ebenfalls als Rückschlag. Die Innenexpertin der Linke, Clara Bünger, sagte: „Die Pläne der Bundesregierung sind mit weitgehenden Grundrechtseingriffen verbunden, zugleich werden Ansätze verworfen, die zu mehr demokratischer und justizieller Kontrolle der Polizei führen könnten.“

Auch aus der AfD kommt Gegenwind. Der innenpolitische Sprecher der AfD, Gottfried Curio, sieht die geplanten Überwachungsmöglichkeiten kritisch und erklärte, seine Partei sehe „ein großes Missbrauchspotential“. „Wenn überhaupt wäre eine Quellen-TKÜ für die Bundespolizei mit strikter Einschränkung auf bestimmte Tatbestände wie zum Beispiel dem Einschleusen von Ausländern diskutabel.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Spahn fordert Debatte über deutsche Beteiligung an Atomwaffen
nächster Artikel
Grüne wollen alltagsnäher werden und Klimaschutz stärken

das könnte Sie auch interessieren

Grüne und Unternehmen stellen sich gegen Netzpaket der...

6. März 2026

US-Börsen rutschen ab: Blue Chips stark unter Druck

5. März 2026

Nato erhöht Raketenabwehr nach iranischem Angriff auf Türkei

5. März 2026

CDU und Grüne laut Umfrage gleichauf vor BW-Wahl

5. März 2026

Union lehnt schnelle Tank-Rabatte trotz steigender Benzinpreise ab

5. März 2026

Söder fordert mehr Evakuierungsflüge und Einsatz der Bundeswehr

5. März 2026

EU-Beamte kritisieren humanitäre Folgen von Luftangriffen auf Iran

5. März 2026

Trump ersetzt Heimatschutzministerin Noem durch Senator Mullin

5. März 2026

Iran-Krieg: Ökonomen erwarten nur begrenzte Folgen für Deutschland

5. März 2026

Söder fordert wegen Energiekrise zeitweise Aussetzung der CO₂-Abgabe

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Grüne und Unternehmen stellen sich gegen Netzpaket der Bundesregierung

    6. März 2026
  • US-Börsen rutschen ab: Blue Chips stark unter Druck

    5. März 2026
  • Nato erhöht Raketenabwehr nach iranischem Angriff auf Türkei

    5. März 2026
  • CDU und Grüne laut Umfrage gleichauf vor BW-Wahl

    5. März 2026
  • Union lehnt schnelle Tank-Rabatte trotz steigender Benzinpreise ab

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3