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Startseite Deutschland & die WeltBund und Länder reformieren milliardenschwere GRW-Wirtschaftsförderung grundlegend
Deutschland & die Welt

Bund und Länder reformieren milliardenschwere GRW-Wirtschaftsförderung grundlegend

von Hasepost Redaktion 6. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 6. Januar 2026
Chemie-Anlagen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Bund und Länder haben sich auf eine Neuausrichtung der milliardenschweren GRW-Wirtschaftsförderung geeinigt. Die überarbeiteten Förderrichtlinien sind zum 1. Januar in Kraft getreten und ermöglichen unter anderem die Förderung von Investitionen, die keine neuen Arbeitsplätze schaffen, aber bestehende Stellen sichern. Ziel ist eine vereinfachte, stärker auf Produktivität und kleine und mittlere Unternehmen ausgerichtete regionale Wirtschaftsförderung.

Neuausrichtung der GRW-Förderung beschlossen

Bund und Länder haben sich auf die Neuausrichtung der regionalen GRW-Wirtschaftsförderung verständigt. Die Reform sieht unter anderem vor, Investitionen auch dann zu fördern, wenn sie keine neuen Arbeitsplätze schaffen, dafür aber bestehende Jobs sichern. Das schreibt das Nachrichtenmagazin POLITICO unter Berufung auf Regierungskreise. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will demnach die Beschlüsse an diesem Dienstag vorstellen.

Reiche hatte die Reform seit ihrem Amtsantritt vorangetrieben. Bis zum 30. Dezember stimmten das Finanzministerium und alle 16 Bundesländer den neuen Förderrichtlinien zu. Sie sind damit zum 1. Januar in Kraft getreten.

Vereinfachung und Fokus auf Produktivität

Die Reform soll die regionale Wirtschaftsförderung deutlich vereinfachen, stärker auf die Arbeitsproduktivität sowie kleine und mittlere Unternehmen ausrichten und den Kommunen mehr Freiraum für den Ausbau von Gewerbegebieten geben.

Wichtigstes Instrument für strukturschwache Regionen

„GRW“ steht für „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Sie gilt als wichtigstes Instrument zur Wirtschaftsförderung in strukturschwachen Regionen. Bund und Länder finanzieren jedes Vorhaben je zur Hälfte. 2026 stehen dafür zusammen knapp 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Seit den 1970er-Jahren sind über 80 Milliarden Euro GRW-Mittel in die Regionen geflossen.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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