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Startseite AktuellBürgerpark wird Bürger*innenpark – Stadt Osnabrück setzt Zeichen für mehr sprachliche Teilhabe
AktuellOsnabrück

Bürgerpark wird Bürger*innenpark – Stadt Osnabrück setzt Zeichen für mehr sprachliche Teilhabe

von Hasepost 1. April 2025
von Hasepost 1. April 2025
(Symbolbild) Bürgerpark
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Pünktlich zum Beginn der Sommerzeit soll Osnabrücks ältester öffentlicher Park nicht nur ein Ort der Erholung bleiben, sondern auch ein sichtbares Zeichen für sprachliche Gerechtigkeit setzen: Der Bürgerpark auf dem Gertrudenberg wird nach Informationen der HASEPOST-Redaktion offiziell in „Bürger*innenpark“ umbenannt.

Update 02.04.2025: April, April! Nein, der traditionelle Name „Bürgerpark“ steht nicht zur Disposition und es gibt keine Pläne zur Umbenennung. Jedenfalls noch nicht … . Hier klären wir über unsere gesammelten Aprilscherze 2025 auf.

Hintergrund der Entscheidung sei laut einem Schreiben aus dem Büro von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, das der HASEPOST-Redaktion vorliegt, eine umfassende Initiative der Stadtverwaltung, „auch in der öffentlichen Raumbenennung die Diversität der Stadtgesellschaft stärker abzubilden“. Der Name „Bürgerpark“ sei zwar historisch gewachsen, aber „nicht mehr zeitgemäß“. Man wolle „zukünftig sicherstellen, dass sich alle Osnabrücker:innen in ihren Naherholungsräumen repräsentiert fühlen“.

Genderstern statt Binnen-I

Die Wahl fiel bewusst auf die Schreibweise mit Genderstern. „Das Binnen-I wurde in der ersten Evaluierungsrunde aufgrund typografischer Limitationen und fehlender Barrierefreiheit ausgeschlossen“, heißt es weiter. Auch Varianten mit Doppelpunkt oder Schrägstrich seien verworfen worden. Der Stern ermögliche hingegen „eine sprachlich inklusive Ansprache bei gleichzeitig moderner Symbolkraft“. Eine Anpassung der Wegweiser, Infotafeln und Stadtpläne ist bereits in Vorbereitung.

Externe Agentur mit Namensfindung beauftragt – Kosten: 142.025 Euro

Für die Entwicklung des neuen Namens und die begleitende Markenstrategie beauftragte die Stadtverwaltung die Düsseldorfer Agentur „stadt:sprech“. Das Unternehmen, spezialisiert auf partizipative Kommunikation im öffentlichen Raum, führte über mehrere Wochen Workshops mit Bürgerdialogen, linguistischen Fokusgruppen und einem sogenannten „Semantischen Resonanz-Test“ durch. Die Gesamtkosten der Maßnahme: 142.025 Euro. Darin inbegriffen ist neben der Namensentwicklung auch schon jene Anpassung sämtlicher Tafeln und Stadtpläne sowie ein neues Logo für den Park, das in den kommenden Tagen vorgestellt werden soll.

Logo als „natürliche Wortmarke mit Verspieltheit“

Laut ersten Informationen wird das neue Logo „Bürger*innenpark Osnabrück“ eine verspielte Kombination aus floralen Elementen, einem abstrahierten Genderstern und einer variablen Typografie enthalten, die sich je nach Medium anpassen lässt – „vom Parkschild bis zum Stadtplan-Overlay“. Das Design sei bewusst als „natürliche Wortmarke mit urbaner Leichtigkeit“ konzipiert.

Kritik erwartet – Stadt zeigt sich vorbereitet

Im Rathaus sei man sich bewusst, dass die Umbenennung nicht bei allen Bürger*innen auf Zustimmung stoßen wird. In einer internen Risikobewertung (die der Redaktion ebenfalls vorliegt) wird unter anderem mit „einzelnen konservativen Reaktionen“ und „erhöhtem Diskussionsaufkommen in Kommentarspalten“ gerechnet. Ein eigens eingerichtetes „Moderationsteam Diversität“, bestehend aus vier studentischen Hilfskräften und einem Kommunikationstrainer, soll in den ersten Wochen nach Bekanntgabe die öffentliche Debatte begleiten.

Was ändert sich sonst?

Inhaltlich bleibt der Park, was er ist: ein Rückzugsort mit 450 Einzelbäumen, 2,7 Hektar Wald, Spielflächen, Wiesen und einem denkmalgeschützten Eiskeller, der heute Fledermäusen als Unterschlupf dient. Auch der Staudengarten – ehemals „Rosengarten“ – bleibt erhalten. Perspektivisch soll allerdings der Anteil weiblicher Pflanzen bei geeigneten Arten wie Ginkgo oder Efeu erhöht werden – eine auch unabhängig von der Namensänderung des künftigen Bürger*innenparks wichtige Maßnahme, um die Biodiversität zu fördern und die Fortpflanzung bestimmter Pflanzenarten zu unterstützen. Hierbei wird eine gezielte Auswahl von Pflanzenarten berücksichtigt, bei denen die Balance zwischen männlichen und weiblichen Exemplaren zur Förderung der ökologischen Vielfalt und Bestäuberpopulationen beiträgt.

Darüber hinaus prüft die Stadt Osnabrück, ob sich auch historische Flyer und Broschüren in geschlechtergerechter Sprache nachdrucken lassen. „Eine Umbenennung in dieser Größenordnung bedeutet natürlich nicht nur ein neues Schild an der Parkpforte“, heißt es im Schreiben. Es sei vielmehr ein „ganzheitlicher Prozess sprachlicher Raumschaffung“, bei dem auch Altbestände schrittweise angepasst würden.

Feierliche Enthüllung geplant

Der neue Name soll am 15. Mai feierlich enthüllt werden – am Internationalen Tag der Familie. Bei der Veranstaltung, die unter dem Motto „Alle dürfen rein“ steht, sind ein inklusives Picknick, ein offenes Lesebühnenformat sowie ein „Wörter-Flohmarkt“ für gendergerechte Sprache geplant. Als musikalisches Highlight soll das Osnabrücker Impro-Kollektiv „KommKommCombo“ auftreten.

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