HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ findet am 14. und 15....
Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück unterstützt Bildung...
Nach langer Bauphase: Humboldtbrücke in Osnabrück wieder eröffnet
Obduktion gibt Antworten zu Fall in Bramsche: Vater...
So mangelhaft ist der Zustand der Ausländerbehörde Osnabrück
Icker Landstraße gesperrt: Lkw muss aus Graben geborgen...
Wieso die Stadtwerke Osnabrück in den Glasfasermarkt einsteigen
VfL Osnabrück empfängt Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am 26....
Motorradkontrollen zum Saisonauftakt im Landkreis Osnabrück
67 Kitas, ein Träger: Kirchenkreise bündeln Kräfte in...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltBürgergeld 2026: Stromkostenanteil bleibt zu niedrig
Deutschland & die Welt

Bürgergeld 2026: Stromkostenanteil bleibt zu niedrig

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. September 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. September 2025
Foto: dts
37

Mit der für 2026 beschlossenen Nullrunde bleibt der im Bürgergeld vorgesehene Stromanteil voraussichtlich unter den durchschnittlichen Kosten. Das geht aus einer Berechnung des Vergleichsportals Verivox hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) berichten. Demnach beträgt der Fehlbetrag für Alleinlebende im Bundesdurchschnitt 56 Euro pro Jahr; Verivox empfiehlt einen Anbieterwechsel.

Regelsätze bleiben unverändert, Stromanteil zu niedrig

Das Bundeskabinett hat in dieser Woche eine Verordnung auf den Weg gebracht, nach der die sogenannten Regelsätze für den monatlichen Lebensunterhalt 2026 unverändert bleiben. In Deutschland erzielen mehr als fünf Millionen Menschen Bürgergeld. Für einen alleinstehenden Erwachsenen gibt es damit auch im kommenden Jahr weiterhin 563 Euro im Monat. Darin enthalten sind laut Verivox rechnerisch 45,70 Euro für die Stromkosten. Übersteigen die tatsächlichen Ausgaben diesen Betrag, müssen Betroffene die Differenz selbst tragen.

Den Berechnungen zufolge fällt der Fehlbetrag für einen Alleinlebenden 2026 im Durchschnitt 56 Euro pro Jahr aus. Gegenüber den Vorjahren ist die Lücke kleiner: 2025 beträgt sie 74 Euro, 2024 waren es noch 129 Euro. Verivox, das bei Neuabschlüssen auf Provisionsbasis mitverdient, empfiehlt einen Anbieterwechsel. So lasse sich der Fehlbetrag kompensieren und sogar zusätzliche Einsparungen erzielen, heißt es von dem Portal.

Regionale Unterschiede beim Strompreis

Laut den Berechnungen des Portals liegen die Stromkosten eines Single-Haushalts mit einem Jahresverbrauch von 1.500 Kilowattstunden im Bundesdurchschnitt bei 50,33 Euro pro Monat. Damit fallen die realen Kosten rund zehn Prozent höher aus als die im Bürgergeld vorgesehene Pauschale, so Verivox.

Regional zeigen sich große Unterschiede: In Hamburg müssen alleinlebende Bürgergeldempfänger im Schnitt jeden Monat 57,93 Euro für Strom ausgeben. Das sind rund 27 Prozent mehr als im Bürgergeldsatz vorgesehen. Im Laufe des Jahres ergibt sich so laut den Berechnungen ein Fehlbetrag von 147 Euro. Auch im Saarland (plus 101 Euro) sowie in Baden-Württemberg (plus 98 Euro) und Nordrhein-Westfalen (plus 80 Euro) liegen die realen Stromkosten besonders weit über dem im Bürgergeldsatz vorgesehenen Stromkostenanteil. Nur geringfügig zuzahlen müssen Bürgergeldempfänger in Brandenburg (plus 9 Euro), Sachsen (plus 14 Euro) und Sachsen-Anhalt (plus 18 Euro). Eine Ausnahme bildet Bremen: Dort liegen die jährlichen Stromkosten als einzigem Bundesland 16 Euro unterhalb der Pauschale. In Deutschland sind Stromkosten regional unterschiedlich hoch und hängen von Faktoren wie Netzentgelten, Konzessionsabgaben, dem regionalen Wettbewerb und der Bevölkerungsdichte ab.

Neukundentarife und Berechnungsgrundlage

Bei günstigen Neukundentarifen ist die Versorgungslücke bei Bürgergeldempfängern laut Verivox-Berechnung nicht mehr vorhanden. In diesen Tarifen zahlen Single-Haushalte derzeit bundesweit durchschnittlich 40,48 Euro pro Monat und damit aufs Jahr gerechnet 64 Euro weniger als im Bürgergeld veranschlagt, so die Verivox-Berechnung. „Besonders für Personen, die Strom aus dem teuren Grundversorgungstarif beziehen, lohnt sich ein Vergleich. Wer regelmäßig den Anbieter wechselt, kann die Strompauschale im Bürgergeld unterbieten und zusätzlich sparen“, sagte Thorsten Storck, Energieexperte des Vergleichsportals, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

Das Jobcenter übernimmt Stromkosten beim Bürgergeld nicht separat, sondern diese sind im monatlichen Regelsatz enthalten und müssen daraus bezahlt werden. Grundlage für die Berechnung des Bürgergelds ist die sogenannte Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS). Für Strom wurde für die Verivox-Berechnung anhand der EVS für Alleinlebende ein Pauschalbetrag von 35,30 Euro veranschlagt. Einschließlich der Fortschreibung der Preisentwicklung ergibt sich für das Jahr 2026 ein rechnerischer Wert von 45,70 Euro für Strom pro Monat, so das Portal.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Bätzing kritisiert Klöckner: Keine CSD-Regenbogenflagge am Reichstag
nächster Artikel
Deutsche Bahn plant Fernverkehrskürzungen und Preiserhöhungen – massive Kritik

das könnte Sie auch interessieren

Dax erholt sich kräftig dank Hoffnungen im Nahost-Konflikt

4. März 2026

Hapag-Lloyd zweifelt an schnellem Militärschutz in Straße von...

4. März 2026

Günther fordert wegen Irankrieg massiv mehr erneuerbare Energien

4. März 2026

Berlinale-Chefin Tricia Tuttle bleibt Intendantin des Filmfestivals

4. März 2026

USA versenken iranisches Kriegsschiff vor Sri Lanka –...

4. März 2026

Leonardo will Airbus ins GCAP holen, falls FCAS...

4. März 2026

Sophie Passmann bereut Botox-Essay und Feminismus-Debatte

4. März 2026

CDU-Verteidigungspolitiker hält Marine-Einsatz in Straße von Hormus möglich

4. März 2026

Nato schießt iranische Rakete vor türkischem Luftraum ab

4. März 2026

ARD und ZDF schließen drei Sender und bündeln...

4. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Dax erholt sich kräftig dank Hoffnungen im Nahost-Konflikt

    4. März 2026
  • Hapag-Lloyd zweifelt an schnellem Militärschutz in Straße von Hormus

    4. März 2026
  • Günther fordert wegen Irankrieg massiv mehr erneuerbare Energien

    4. März 2026
  • Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ findet am 14. und 15. März

    4. März 2026
  • Berlinale-Chefin Tricia Tuttle bleibt Intendantin des Filmfestivals

    4. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3