Der verirrte Buckelwal steckt erneut in flachem Wasser fest. Experten prüfen seinen Zustand.
Der Buckelwal, der sich bereits mehrfach in der Ostsee verirrte, ist erneut in flachem Wasser gestrandet. Diesmal wurde das Tier vor der Insel Poel gesichtet, wie der NDR berichtet. Der Wal liegt in der Kirchsee vor Weitendorf-Hof und konnte sich in der Nacht nicht befreien. Die Einsatzkräfte hoffen, dass sich das Tier aus eigener Kraft befreien kann und haben daher auf einen Rettungseinsatz verzichtet. Die Umweltorganisation Greenpeace ist am Morgen mit einem Boot zum Wal gefahren, um seinen Zustand zu überprüfen und über das weitere Vorgehen zu entscheiden.
Buckelwal strandet mehrfach in Ostsee
Der Buckelwal war bereits am 23. März erstmals auf einer Sandbank vor Niendorf in Schleswig-Holstein entdeckt worden. Trotz mehrerer Befreiungsversuche und der Hilfe von Meeresbiologen und Baggern gelang es nicht, den Wal in Richtung Nordsee zu geleiten. Seitdem strandete der Wal mehrfach, zuletzt in der Wismarbucht in Mecklenburg-Vorpommern. Experten vermuten, dass der Wal aufgrund von Sonnenstürmen, die den inneren Magnetkompass der Wale stören, in die Ostsee geraten ist.
Ostsee-Umwelt belastet Buckelwal schwer
Die Bedingungen in der Ostsee sind für Buckelwale nicht ideal, da es dort weniger Nahrung und keine Artgenossen gibt. Der Salzgehalt ist zudem für die Tiere nicht optimal, was zu Hautproblemen und Stoffwechselbelastungen führen kann. Die Wasserschutzpolizei und Greenpeace planen, den Zustand des Wals zu überprüfen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen. Die Experten betonen, dass der Wal zwar aktiv ist und versucht, sich zu befreien, sein Gesamtzustand jedoch nicht gut ist. Die Prognose für das Tier bleibt daher ungünstig.
Riesiger Buckelwal irrt in falscher Heimat umher
Der Wal ist zwischen 12 und 15 Metern lang und wiegt geschätzt rund 15 Tonnen. Buckelwale sind normalerweise im Nordatlantik, Nordpazifik oder Südpolarmeer zu Hause und ernähren sich von Krill und kleinen Fischen. In der Ostsee sind sie nicht heimisch, was die Rettungsbemühungen zusätzlich erschwert.
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