Das BSW in Sachsen-Anhalt wird nach Angaben von Parteichefin Amira Mohamed Ali keine Koalition mit der AfD eingehen. Auch einen Ministerpräsidenten von CDU oder AfD lehnt die Partei ab.
Forderung nach überparteilicher Lösung
Amira Mohamed Ali sagte der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe): "Weiterhin steht fest, dass das BSW in Sachsen-Anhalt weder einen Ministerpräsidenten der CDU noch einen der AfD wählen wird".
"Wir werden auch keinesfalls eine Koalition mit der AfD in Sachsen-Anhalt eingehen."
Gesprächsbereitschaft mit allen Parteien
Gleichzeitig betonte Mohamed Ali, man werde das umsetzen, was vor der Wahl angekündigt worden sei: Das BSW setze sich für einen überparteilichen Ministerpräsidenten ein, der im Land anerkannt sei. Dieser solle mit wechselnden Mehrheiten und unter Einbeziehung des gesamten Parlaments regieren.
Für diesen Weg stehe man allen Parteien für Gespräche zur Verfügung.