BMW-Chef Oliver Zipse hat kurz vor seinem Abschied als Konzernchef selbstkritisch den Einstieg in das Carsharing-Geschäft bewertet. Den Ausflug in das gemeinsam mit Mercedes-Benz betriebene Angebot ShareNow hätte man nach seiner Einschätzung „vielleicht anders entscheiden sollen“, sagte er RTL/ntv. Gleichzeitig zeigte sich Zipse trotz Branchenkrise gelassen und sieht BMW strategisch auf Kurs.
Rückzug aus ShareNow wegen hoher Verluste
Kurz vor seinem Ausscheiden als Konzernchef haderte Oliver Zipse noch immer mit dem Einstieg von BMW ins Carsharing. Diesen hätte man „vielleicht anders entscheiden sollen“, sagte er RTL/ntv. Der Rückzug aus dem Carsharing-Joint-Venture ShareNow mit Mercedes-Benz erfolgte 2022 aufgrund hoher Verluste.
Strategie in der Branchenkrise
Trotz der aktuellen Branchenkrise wirkte Zipse gelassen. BMW setze auf technologieoffene Strategie, globale Vernetzung und kundenorientierte Produkte. „Wir bieten alle Antriebsformen an, haben starke Marken. Wir müssen momentan nicht umsteuern – wir halten Kurs“, sagte er RTL/ntv.
Appell an die deutsche Wirtschaft und eigene Zukunftspläne
Vor dem Hintergrund der schwächelnden deutschen Wirtschaft forderte Zipse mehr Unternehmergeist statt Jammern. „Es geht darum, wettbewerbsfähig zu sein. Deutschlands Stärke ist die internationale Vernetzung – ein Vorteil, den wir nicht leichtfertig aufgeben sollten“, sagte er RTL/ntv.
Über seine eigene Zukunft sagte Zipse mit Blick auf die Zeit nach dem Ausscheiden an der BMW-Spitze: „Ich freue mich auf weniger Durchtaktung – aber Ruhestand ist das keiner. Lassen Sie sich überraschen“, sagte er RTL/ntv.
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