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Startseite Deutschland & die WeltBitcoin: Eine einzigartige Geschichte
Deutschland & die Welt

Bitcoin: Eine einzigartige Geschichte

von Redaktion Hasepost 27. November 2025
von Redaktion Hasepost 27. November 2025
Symbolbild Bitcoin / Foto: pexels
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Plötzlich war er überall: In den Nachrichten, auf Finanzportalen und in den sozialen Medien gab es immer mehr Artikel und Kommentare über den Bitcoin. Kaum ein anderes Thema hat die Finanzwelt in so kurzer Zeit dermaßen verändert. Doch wie hat das alles begonnen? Wer steckt hinter dem Bitcoin, der Banken herausfordert und ganze Wirtschaftssysteme infrage stellt?

Der Ursprung einer Revolution

Um zu verstehen, wie es mit dem Bitcoin begonnen hat, muss in das Jahr 2009 geblickt werden: Die globale Finanzkrise hat das Vertrauen in Banken erschüttert, überall war von Rettungspaketen, Zusammenbrüchen und Spekulanten die Rede. In dieser Atmosphäre erschien ein Dokument, das heute als Geburtsurkunde des Bitcoin gilt – und zwar das sogenannte Whitepaper von Satoshi Nakamoto.

Bis heute ist nicht klar, wer oder was sich hinter diesem Namen verbirgt. Es könnte ein Mann, eine Frau oder eine Gruppe von Entwicklern sein. Sicher ist am Ende nur, dass Satoshi bereits 2007 begonnen hat, an einem dezentralen digitalen Zahlungssystem zu arbeiten. 

In einem Online Forum hat Satoshi das Konzept folgendermaßen beschrieben: Ein elektronisches Zahlungssystem, das nicht auf Vertrauen, sondern auf mathematischem Beweis basiert, soll es zwei Personen ermöglichen, dass sie direkt miteinander handeln können. Und das ganz ohne Vermittler. Anfang 2009 veröffentlichte Satoshi schließlich den Programmcode und damit den Grundstein einer völlig neuen Finanzwelt. Die Fachleute zeigten sich von Anfang an beeindruckt: Der Code war sauber, durchdacht und löste ein bis dahin ungelöstes Problem digitaler Währungen. 

Warum der Bitcoin einzigartig ist

Schon zuvor haben Forscher versucht, digitales Geld zu entwickeln. Doch stets stand ein Problem im Weg: digitale Werte ließen sich theoretisch doppelt ausgeben. Es ging stets um die Frage, wie man es verhindern kann, dass jemand denselben „Zahlencode“ zweimal überweist. 

Satoshi Nakamoto fand die Lösung in der Dezentralisierung. Statt einer zentralen Instanz, etwa einer Bank, ist das Netzwerk, das aus vielen Computer besteht, für die Überwachung der Transaktionen zuständig. Alle Teilnehmer sehen, wer welchen Bitcoin besitzt und wohin er geschickt wird. So wird jede Zahlung öffentlich bestätigt und kann dadurch auch nicht manipuliert werden. Die Technologie dahinter ist die Blockchain. Das ist eine Kette von Datensätzen, die chronologisch und fälschungssicher aneinandergereiht ist.

Wer versucht, denselben Bitcoin doppelt auszugeben, der scheitert, weil das Netzwerk den Betrug sofort erkennt. Damit war der Grundstein für eine völlig neue Form von Vertrauen gelegt, das jedoch mathematischer und nicht menschlicher Natur ist.

Wie Bitcoins entstehen

Heutzutage kann man Bitcoin kaufen oder sich die Frage stellen, welche Kryptowährung kaufen Sinn macht, wenn man plant, langfristig zu investieren. Schließlich gibt es weit mehr als nur den Bitcoin, der zwar die Mutter aller Kryptowährungen darstellt, jedoch nicht alleine am Kryptomarkt existiert.

Doch wo kommen Coins der Kryptowährung Bitcoin eigentlich her? Ganz einfach: Sie werden „geschürft“ – allerdings nicht mit Spitzhacke und Helm wie etwa Gold, sondern mit Rechenleistung. Beim sogenannten Mining lösen die Computer komplexe mathematische Aufgaben. Wer das Rätsel zuerst löst, der erhält neue Bitcoin als Belohnung.

Zu Beginn war das noch einfach: Im Jahr 2010 konnte man mit einem normalen PC am Mining teilnehmen. Allerdings war der Ertrag gering, denn ein Bitcoin war damals nur etwa 0,05 US Dollar wert. Heute sind gigantische Mining-Farmen entstanden, die aus Hunderten von Rechnern bestehen und meist in Ländern mit günstiger Energie betrieben werden.

Im Laufe der Zeit wurde das Schürfen immer schwieriger. Alle vier Jahre halbiert sich die Menge der neu ausgegebenen Bitcoins – ein Vorgang, der als Halving bekannt ist. Während anfangs noch 150 Bitcoins pro Stunde entstanden, sind es heute nur noch Bruchteile davon. Im Jahr 2140 soll die maximale Zahl von 21 Millionen Bitcoins erreicht sein. Dann ist das digitale Gold vollständig „abgebaut“.

Zahlen, Fakten und der legendäre Pizza-Deal

 Die Geschichte des Bitcoin ist gespickt mit lustigen Anekdoten. Eine der bekanntesten Storys rund um den Bitcoin hat sich im Mai 2010 zugetragen, als der Programmierer Laszlo Hanyecz zwei Pizzen bestellte und diese mit Bitcoin bezahlte – und zwar mit 10.000 Coins. Damals entsprach das einem Wert von rund 30 Euro. Heute wäre diese Bestellung mehrere Dutzend Millionen Euro wert. Der „Pizza Day“ gilt bis heute als symbolischer Startpunkt für reale Transaktionen mit der Kryptowährung.

Kurz darauf entstanden auch die ersten Handelsplattformen, auf denen Nutzer Bitcoin kaufen und verkaufen konnten. Während man sich anfangs noch persönlich traf, entstanden bald professionelle Börsen wie Kraken, Bitfinex oder Bittrex, die den Handel automatisierten. Damit wurde Bitcoin für eine breite Öffentlichkeit zugänglich und das Fundament für den globalen Krypto-Markt war gelegt.

 Das Allzeithoch hat der Bitcoin übrigens Anfang Oktober 2025 aufgestellt: Über 126.000 US Dollar – Tendenz steigend, auch wenn immer wieder Korrekturen für Rückschläge sorgen. Aber wer in Bitcoin investiert hat, der weiß, es handelt sich hier um ein langfristiges Projekt. In den letzten Jahren hat der Bitcoin immer wieder Korrekturen hinnehmen müssen, feierte aber dann stets unglaubliche Comebacks. Die langfristige Prognose lautet, dass es nicht um die Frage geht, ob der Bitcoin einmal die 1 Million US Dollar-Grenze überspringen wird, sondern nur, wann dieser Zeitpunkt eintreten wird.



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Redaktion Hasepost

Dieser Artikel entstand innerhalb der Redaktion und ist deshalb keinem Redakteur direkt zuzuordnen. Sofern externes Material genutzt wurde (bspw. aus Pressemeldungen oder von Dritten), finden Sie eine Quellenangabe unterhalb des Artikels.

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