# Bistum Osnabrück legt Statistik für das Jahr 2025 vor Datum: 18.03.2026 12:00 Kategorie: Aktuell URL: https://hasepost.de/bistum-osnabrueck-legt-statistik-fuer-das-jahr-2025-vor-691953/ --- Die Zahl der Kirchenaustritte im Bistum Osnabrück ist laut der am 16. März veröffentlichten Jahresstatistik für 2025 zurückgegangen – sie liegt aber weiter auf hohem Niveau. So verließen insgesamt 6.702 Personen die katholische Kirche – 2024 waren es noch 6.822. Die Zahl der Katholikinnen und Katholiken im Bistum Osnabrück liegt somit bei 486.439 (2024: 497.031). ## Erstkommunionen und Firmungen vermerken Plus, Taufen und Trauungen nicht Ein Plus gab es dagegen bei der Zahl der Erstkommunionen und Firmungen: Empfingen im Jahr 2024 noch 3.982 junge Menschen die Erstkommunion und 2.893 die Firmung waren es 2025 dann 4.155 und 2.941. Ebenfalls traten mehr Menschen zur katholischen Kirche über oder wieder ein, 167 im Jahr 2025 gegenüber 151 im Vorjahr. Die Zahl der Taufen sank von 3.290 im Jahre 2024 auf 3.010 im Jahr 2025. Auch ließen sich weniger Paare kirchlich trauen. 2025 waren es noch 426 statt 545 im Jahr 2024. Eine kirchliche Bestattung erhielten 4.724 Verstorbene, 2024 waren es 4.968. Etwas in die Höhe ging der statistische Wert zum Gottesdienstbesuch: Feierten im Jahr 2024 durchschnittlich 6,36 Prozent der Katholiken an einem Sonntag den Gottesdienst mit, waren es 2025 dann 6,41 Prozent. ### Veränderung ist weiterhin wichtig Das Bistum Osnabrück befindet sich in einem Transformationsprozess, der unter dem Leitwort „verändert bleiben“ steht. Generalvikar Ulrich Beckwermert sagt dazu: „Die Zahlen der Bistumsstatistik 2025 beweisen erneut, dass Veränderung dringend nötig ist – auf den unterschiedlichsten Ebenen. Mit unserem Transformationsprozess stellen wir uns bewusst darauf ein, dass Kirche kleiner wird, sich verändert – aber wir wollen gerade dann nah bei den Menschen bleiben.“ Entscheidend sei nicht nur die Größe der Strukturen, sondern dass Kirche mit ihren Angeboten weiterhin verlässlich da ist: für Seelsorge, Bildung, Beratung, Hilfe und Orientierung. „Ich danke allen, die mit ihren Kirchensteuern oder ihren Spenden dies alles finanzieren“, so Beckwermert. ### Kirche ist immer noch wichtig im Alltag „Kirche bleibt für viele Menschen ein wichtiger Partner im Alltag“, so Generalvikar Ulrich Beckwermert. Beispielsweise begleiten die etwa 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatung (EFLE) im Jahr 2025 in mehr als 7.100 Fällen Menschen in Notlagen. 242 katholische Kitas betreuen rund 20.500 Kinder. Knapp 19.000 Menschen – überwiegend Kinder und Jugendliche – nahmen an Ferienlagern von Pfarrgemeinden und Verbänden teil. Etwa 13.000 Kinder und Jugendliche gehen auf die 21 Schulen der Schulstiftung des Bistums. Knapp 350 junge Erwachsene haben mit dem Bistum einen Freiwilligendienst im In- und Ausland absolviert. Die Koordinationsstelle zur Prävention von sexualisierter Gewalt hat 2025 in 150 Präventionsschulungen 3.100 Haupt- und Ehrenamtliche aus allen Bereichen des Bistums geschult. Ulrich Beckwermert verwies auch auf die niederschwelligen Angebote in der Seelsorge, wie den „Segen to go“. Dabei wird ein persönlicher Segen erteilt und Kraft im Alltag zugesprochen. Hier habe das Bistum die Erfahrung gemacht, dass gerade in herausfordernden Zeiten dafür ein Bedürfnis bestehe und viele Menschen dieses Angebot nutzen. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück