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Startseite Deutschland & die WeltBeleidigungsfälle in Deutschland deutlich gestiegen: PKS-Bericht
Deutschland & die Welt

Beleidigungsfälle in Deutschland deutlich gestiegen: PKS-Bericht

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 31. März 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 31. März 2025
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Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2024 zeigt einen deutlichen Anstieg an Beleidigungsdelikten in Deutschland. Insbesondere im Internet zeigten sich mehr Fälle, während die Zahl der Tatverdächtigen ebenfalls zunahm, darunter ein höherer Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger. Auch weitere Delikte wie Bedrohung und Nachstellung verzeichneten Zuwächse, während im Bereich kinderpornografischer Inhalte ein Rückgang der Fallzahlen beobachtet wurde.

Zunahme der Beleidigungsdelikte

Laut der PKS, die von Nancy Faeser (SPD) gemeinsam mit Holger Münch, dem Präsidenten des Bundeskriminalamts (BKA), vorgestellt wird, hat die Zahl der Beleidigungsdelikte auf 251.502 Fälle zugenommen, was einem Anstieg von 5,8 Prozent entspricht. Besonders auffällig ist die Zunahme bei Beleidigungen, die über das Internet begangen wurden, mit einem Anstieg von 14,6 Prozent auf 23.836 Fälle. Dies berichtet die „Welt“.

Die Gesamtzahl der Tatverdächtigen bei Beleidigungen stieg um 4,2 Prozent auf 200.947. Insbesondere die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen nahm um 5,4 Prozent auf 46.051 zu. Die PKS weist darauf hin, dass Studien wie die „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD) 2020 ein großes Dunkelfeld bei Internet-Beleidigungen aufzeigen, da nur etwa ein Prozent dieser Delikte angezeigt wird.

Steigende Bedrohungsdelikte

Im Bereich der Straftaten gegen die persönliche Freiheit, zu denen Bedrohung und Nachstellung zählen, gab es eine Zunahme von 5,3 Prozent auf 299.082 Fälle. Die Zahl der Tatverdächtigen in diesem Bereich beträgt 233.302, darunter 72.187 nichtdeutsche Tatverdächtige, was einem Anstieg von acht Prozent entspricht.

Die PKS führt diesen Anstieg teilweise auf eine mediale Sensibilisierung und damit eine erhöhte Anzeigenbereitschaft zurück. Gesellschaftliche Spannungen könnten ebenfalls zu einem Plus bei den Bedrohungen beigetragen haben, während Nötigungsdelikte nur leicht um 0,8 Prozent zunahmen.

Rückgang bei kinderpornografischen Delikten

Im Bereich der kinderpornografischen Inhalte verzeichnet die PKS einen Rückgang um 5,2 Prozent auf 42.854 Fälle. Die Gründe hierfür sind laut Polizei nicht konkret benennbar. Parallel dazu stieg jedoch die Zahl der Fälle jugendpornografischer Inhalte um 8,5 Prozent auf 9.601. Hierbei sind häufig Jugendliche die Täter, die als „Selbstfilmer“ bezeichnet werden und oft unwissentlich Straftaten begehen, indem sie Aufnahmen von sich über soziale Medien verbreiten.

Der Anteil der Tatverdächtigen unter 18 Jahren liegt bei 44,4 Prozent, höher als im Vorjahr. Laut PKS könnte eine erhöhte Anzeigebereitschaft von Schulen, Eltern oder den Minderjährigen selbst für den Anstieg verantwortlich sein, was in der Präventionsarbeit der Polizei, etwa durch die Kampagne #dontsendit des BKA, aufgegriffen wird. Diese Kampagne soll auf die Gefahren und rechtlichen Konsequenzen des Verbreitens solcher Inhalte hinweisen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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