Der Bundesvorsitzende des Beamtenbundes (DBB), Volker Geyer, hat eine Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung klar zurückgewiesen. Er argumentiert, dieser Schritt würde weder die Probleme der gesetzlichen Rente lösen noch Kosten sparen, sondern den Staat und damit die Steuerzahler stärker belasten.
DBB-Chef: „Finger weg“ von Beamten in der Rentenversicherung
Volker Geyer
Mehrheit der Deutschen für breiteren Kreis der Beitragszahler
Laut einer aktuellen Yougov-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft befürworten 62 Prozent der Deutschen eine Ausweitung des Kreises der Beitragszahler. Geyer hält dagegen und verweist auf den Bericht der Rentenkommission von 2020, wonach den kurzfristigen Entlastungen langfristig hohe zusätzliche Rentenleistungen gegenüberstünden.
Kritik an versicherungsfremden Leistungen
Geyer kritisiert die Belastung der Sozialversicherungen durch versicherungsfremde Leistungen. „Bei der gesetzlichen Rentenversicherung sind etwa die Zuschläge zur Grundrente zu nennen, die nicht durch Beiträge gedeckt sind.“ Auch die „Mütterrente“ sei im Grundsatz richtig, dürfe aber nicht allein von Beitragszahlern getragen werden. „Wenn sich die Politik hier endlich ehrlich machen würde, stünden die Sozialversicherungen deutlich besser da.“
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