HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Riesselmann hat das letzte Wort: VfL Osnabrück holt...
Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart...
Gewaltexesse beim Ossensamstag – Osnabrücker Polizei nennt das...
Ein Spiegelbild reger Aktivitäten: So war die Jahreshauptversammlung...
Hüttensonntag 2026 in Georgsmarienhütte: Wo, wie, wann und...
Fahrbahn- und Radwegerneuerung zwischen Osnabrück-Nahne und Georgsmarienhütte: Fortsetzung...
Vollsperrung der B68 bei Wallenhorst: Ersatzneubau einer Verkehrszeichenbrücke...
Ossensamstag 2026 in Osnabrück: Wo, wie, wann und...
Jetzt WiO-Wohnungen besichtigen: Tag der offenen Baustelle im...
Hüttensonntag 2026: Das sind die Straßensperrungen und Parkmöglichkeiten
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltBayern und Berlin drängen auf Klarnamenpflicht in sozialen Medien
Deutschland & die Welt

Bayern und Berlin drängen auf Klarnamenpflicht in sozialen Medien

von Hasepost Redaktion 26. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 26. Dezember 2025
Frau mit Tablet (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
8

Bayern und Berlin dringen auf eine mögliche Klarnamenpflicht im Internet, um Hass und Hetze in sozialen Netzwerken wirksamer zu bekämpfen. Nach Ex-Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle unterstützt nun auch die bayerische Staatsregierung entsprechende Überlegungen, während die Berliner Justizverwaltung eine breite Debatte über eine gesetzliche Regelung fordert.

Mehring: Klarnamen könnten Debatten „spürbar entgiften“

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) sprach sich im Gespräch mit dem „Tagesspiegel“ für eine Klarnamenpflicht in sozialen Netzwerken aus. „Eine Klarnamenpflicht in den sozialen Medien einzuführen“ könne die Diskurskultur im Netz zivilisieren, sagte Mehring dem „Tagesspiegel“.

„Das Recht auf freie Meinungsäußerung beinhaltet schließlich keinen Anspruch auf Anonymität – man muss schon zu seinen Äußerungen stehen; analog wie digital.“ Was am Stammtisch kriminell sei, müsse auch im Netz sanktioniert werden können: „Wer beleidigt, bedroht oder Volksverhetzung betreibt, muss auch im Digitalen dingfestgemacht werden können“, sagte Mehring dem „Tagesspiegel“. „Wer weiß, dass sein Handeln nicht folgenlos bleibt, verhält sich verantwortungsvoller – genau das kann öffentliche Debatten spürbar entgiften.“

Nach den Worten des Digitalministers gehe es nicht um die Einschränkung von Meinungen, sondern um einen wehrhaften Rechtsstaat, der auch im digitalen Raum funktioniere. Hass und Hetze dürften sich im Internet „nicht hinter Anonymität verstecken“. Im Netz müsse gelten: „Frei sprechen ja – unsichtbar hetzen nein.“

Justizsenatorin Badenberg fordert breite Debatte

Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) plädierte ebenfalls für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema. Sie verlangt eine „ergebnisoffene, aber zielgerichtete Debatte über eine Klarnamenpflicht im digitalen Raum“, wie sie dem „Tagesspiegel“ sagte.

„Die zunehmende Enthemmung anonymisierter Meinungsäußerungen im Internet bereitet mir große Sorge“, sagte Badenberg dem „Tagesspiegel“. „Beleidigungen, Drohungen und gezielte Persönlichkeitsverletzungen sind längst kein Randphänomen mehr, sondern prägen in Teilen den digitalen Diskurs.“ Wenn man dem tatenlos zusähe, drohe „eine schleichende Normalisierung von Hasskriminalität – mit spürbaren Folgen für Empathie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Bereitschaft zur offenen Debatte“.

„Andere Regeln als in der analogen Welt“

Die Justizsenatorin verwies laut „Tagesspiegel“ zudem auf die praktische Dimension der Strafverfolgung. Die schiere Menge problematischer Inhalte in sozialen Netzwerken führe dazu, „dass geltende rechtliche Normen faktisch immer seltener durchgesetzt werden können“, sagte Badenberg dem „Tagesspiegel“. Der digitale Raum werde so als ein Ort wahrgenommen, an dem andere Regeln gälten als in der analogen Welt. „Dies führt dazu, dass strafrechtlich relevante Äußerungen teilweise ohne Zurückhaltung und ohne Furcht vor Konsequenzen getätigt werden.“

Der Staat müsse nach den Worten Badenbergs befähigt werden, „seiner Schutzfunktion besser gerecht zu werden – insbesondere gegenüber Kindern und Jugendlichen“. Ermittlungsbehörden bräuchten in klar definierten Fällen „eine verlässliche und praktikable Möglichkeit, Tatverdächtige schnell zu identifizieren. Zugleich sind die Plattformen stärker in die Verantwortung zu nehmen, ihren Beitrag zur Durchsetzung unserer Rechtsordnung zu leisten“, sagte Badenberg dem „Tagesspiegel“.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

vorheriger Artikel
Weber fordert deutsche Soldaten für europäische Ukraine-Friedensmission
nächster Artikel
Selenskyj kündigt baldiges neues Treffen mit Trump an

das könnte Sie auch interessieren

Polizei zieht positive Bilanz zur Münchner Sicherheitskonferenz-Einsatzlage

15. Februar 2026

AfD unterstützt Linnemanns Pläne zu Spitzensteuersatz und Bürgergeld

15. Februar 2026

Brantner fordert digitale Unabhängigkeit Europas von den USA

15. Februar 2026

Judit Polgár: Netflix-Doku soll mehr Mädchen zum Schach...

15. Februar 2026

Deutschland unterstützt mögliche Verschärfung der Russland-Sanktionen nach Nawalny-Tod

15. Februar 2026

Studie: Junge Deutsche wollen deutlich häufiger selbstständig arbeiten

15. Februar 2026

SPD fordert höhere Steuern für Spitzenverdiener, bremst CDU-Pläne

15. Februar 2026

Schalke siegt in Kiel und erobert Tabellenführung zurück

15. Februar 2026

Europa treibt rechtssichere Drittstaaten-Asylmodelle mit Return Hubs voran

15. Februar 2026

Ischinger fordert mehr Druck und Waffenlieferungen gegen Russland

15. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Polizei zieht positive Bilanz zur Münchner Sicherheitskonferenz-Einsatzlage

    15. Februar 2026
  • AfD unterstützt Linnemanns Pläne zu Spitzensteuersatz und Bürgergeld

    15. Februar 2026
  • Brantner fordert digitale Unabhängigkeit Europas von den USA

    15. Februar 2026
  • Judit Polgár: Netflix-Doku soll mehr Mädchen zum Schach bringen

    15. Februar 2026
  • Deutschland unterstützt mögliche Verschärfung der Russland-Sanktionen nach Nawalny-Tod

    15. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3