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Startseite Deutschland & die WeltBahn droht mit Angebotskürzungen wegen hoher Trassenpreise
Deutschland & die Welt

Bahn droht mit Angebotskürzungen wegen hoher Trassenpreise

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. Juli 2025
Gleisanlage (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Bahnchef Richard Lutz warnt vor erheblichen Einschnitten im Bahnangebot, sollte die geplante Trassenpreisreform nicht umgesetzt werden. Die zuletzt stark gestiegenen Trassenpreise sowie fehlende Finanzmittel gefährden laut Lutz die wirtschaftliche Basis wichtiger Verkehrsangebote. Vor dem Hintergrund anhaltender struktureller Probleme fordert Lutz rasches politisches Handeln.

Warnung vor Angebotskürzungen

Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, hat vor möglichen Einschnitten im Bahnangebot gewarnt, sollte es keine Reform der Trassenpreise geben. „Die Trassenpreise sind in den letzten Jahren im Fernverkehr und im Güterverkehr überproportional gestiegen, alleine in diesem Jahr zwischen 15 und 20 Prozent“, sagte Lutz der „Welt am Sonntag“. Laut Lutz müsse „diese Unwucht durch eine Reform bereinigt werden“. Er verwies darauf, dass eine entsprechende Regelung auch im Koalitionsvertrag verankert sei.

Lutz betonte, dass ein Ausgleich der steigenden Kosten durch höhere Ticketpreise nicht zielführend sei. „Weil wir dann zu viel Menge verlieren“ und Umsatz und Ergebnis sänken, mache das keinen Sinn. „Deshalb würde es in einem solchen Szenario vor allem um Angebotsreduzierungen gehen, um die notwendigen Kosteneinsparungen zu realisieren“, so Lutz gegenüber der „Welt am Sonntag“.

Schwierige Rahmenbedingungen und Finanzierungslücken

Zur aktuellen Situation des Unternehmens sagte Richard Lutz: „Wenn die politischen Rahmenbedingungen es nicht hergäben, müssen wir uns in den marktwirtschaftlich und wettbewerblich organisierten Märkten auf jene Verkehre beschränken, die eigenwirtschaftlich darstellbar sind.“ Trotz geplanter Investitionen von über 100 Milliarden Euro bis 2029 sei der Finanzbedarf für die Schiene noch nicht gedeckt. „Gegenüber dem Bedarf, den wir ja gemeinsam mit dem Ministerium erarbeitet und abgestimmt haben, gibt es ab 2027 noch Finanzierungslücken, die wir hoffentlich in den nächsten Monaten und Jahren noch schließen können“, erklärte Lutz der „Welt am Sonntag“.

Strukturelle Krise und Kritik an der Infrastruktur

Zur Lage der Eisenbahn in Deutschland äußerte Richard Lutz: „Sie ist vielerorts veraltet, störanfällig und überlastet.“ Die Pünktlichkeit im Personen- wie im Güterverkehr sei „überhaupt nicht zufriedenstellend“, und viele Kunden empfänden die Zuverlässigkeit zu Recht als kritisch.

Auch auf mögliche personelle Konsequenzen im Vorstand angesichts des Zustands des Bahnkonzerns ging Lutz in dem Interview ein. „Natürlich müssen wir uns als Vorstand an unseren Ergebnissen messen lassen“, sagte Lutz. Es gebe zwar Fortschritte bei der Verfügbarkeit von Fahrzeugen und der Beseitigung von Personalengpässen, doch „beim Thema Pünktlichkeit, vor allem im Fernverkehr, haben wir unsere eigenen Ansprüche aber nicht erreicht.“ Die Hauptursachen sieht Lutz in einer über Jahrzehnte unterfinanzierten Infrastruktur.

Zu Spekulationen über seine eigene Position sagte Richard Lutz der „Welt am Sonntag“: „Ich verschwende keine Zeit damit, über meinen eigenen Job und meine eigene Zukunft zu spekulieren. Ich habe eine Verantwortung, und die nehme ich wahr. Jeden Tag.“ Entscheidend sei für ihn, dass die Bahn die strukturellen Probleme aktiv angehe.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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