Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2011 unter dem Titel "I-love-OS". Die Titelgrafik der HASEPOST trägt dieses ursprüngliche Motto weiter im Logo. Die Liebe zu Osnabrück treibt Heiko Pohlmann als Herausgeber und Autor an. Neben seiner Tätigkeit für die HASEPOST zeichnet der diplomierte Medienwissenschaftler auch für zwei mittelständische IT-Firmen als Geschäftsführer verantwortlich.
Ingo Insterburg starb am 27. Oktober 2018 an den Folgen einer Krebserkrankung. Vielen Lesern wird vermutlich weniger sein Name, wohl aber das Lied „ich liebte ein Mädchen in…“ bekannt sein – und natürlich sein Kollege Karl Dall, mit dem er (zusammen mit dem Schauspieler Jürgen Barz und dem Autor Peter Ehlebracht) die vielleicht erste StandUp Comedy Truppe Deutschlands gründete: Insterburg & Co.
Bereits im August 2012 erschien dieser Artikel, der die Verbindung von Insterburg 6 Co. zu Osnabrück dokumentierte:
Die wunderbare Facebook-Gruppe “Du lebst schon lange in Osnabrück, wenn…” (siehe auch hier) hat unser heutiges Fundstück hervorgezaubert.
Bei Facebook schreibt das Osnabrücker Original Todor “Toscho” Todorovic (bekannt u.a. durch die Blues Company):
„…Du weisst, das Insterburg & Co im Cafe Panorama ( früher im hässlichen Kachelhaus am Neumarkt /1. Stock ) nicht bedient worden sind und daraufhin einen bitterbösen Song über das Cafe RANOPAMA und Osnabrück aufgenommen haben…“
Es war wohl nicht nur ein Song, sondern eine Mini-Farce (immerhin sieben Minuten lang) mit dem Titel “zur Geschichte der Stadt O.”, und ist leider nur noch auf antiquarischen Langspielplatten erhältlich. Im Internet findet sich aber “die Suche nach einem Dialekt für Osnabrück” (vermutlich ein Teilstück der Mini-Farce?).
Die Geschichte um das gespaltene Verhältnis der Insterburgs zu Osnabrück findet sich auch in Kalla Wefels Osnabrück Lesebuch, dort erzählt von Harald Keller.
Laut Keller sind die vier “langhaarigen Gammler”, unter ihnen Karl Dall, insgesamt in drei aufeinanderfolgenden Jahren, jeweils vor ihren Gastspielen in der Halle Gartlage, aus dem damals einzigen am Sonntag geöffneten Café herausgeworfen worden.
Versöhnt mit Osnabrück wurden die Insterburgs nie, denn sie lösten sich 1979 auf. Aber Karl Dall wurde in den 80er Jahren, so Harald Keller, von einer Osnabrücker Künstleragentur begleitet und soll seinen Frieden mit der Friedensstadt gemacht haben.
Einen “richtigen” Dialekt haben wir Osnabrücker aber immer noch nicht!
Und jetzt alle: “Osnabrück ist eine schöne Stadt, sie liegt in einer Gegend…”
HP
Video bei YouTube: youtube.com/watch?v=EhnB92uJDRA
Ein Bahnhof für den Rosenplatz? Die Aussicht auf Fördergelder macht Rat & Verwaltung für Fakten blind. Kosten: bis zu 12 Mio. Euro…
Kommentar
Bereits im September 2012 geisterte die Idee eines Bahnhhalts „Osnabrück-Rosenplatz“ durch Lokalpresse und Rathaus.
Ein Leser des Blogs www.I-love-OS.de, aus dem die HASEPOST entstanden ist, schickte uns damals eine Analyse dieses Vorhabens, die nichts an Aktualität verloren hat.
Auch 2015 beträgt die Distanz zwischen Hauptbahnhof und Rosenplatz-Haltepunkt gerade mal drei (3!) Bahnsteiglängen!
Und auch 2015 wird von Seiten der Befürworter die von Land und Bund erwartete Fördersumme von 75% der Baukosten hervorgehoben (siehe Frank Henning im Artikel der NOZ) – als ob da nicht auch irgendwo (wenn auch nicht in Osnabrück) der Steuerzahler für haften müsste…
Ob die 2012 veranschlagte Bausumme von 12 Milionen noch aktuell ist? Wir wissen es nicht – aber 3/4 zahlt ja nicht die Stadt, warum sollte der Stadtrat da noch so genau hinschauen?
Vielleicht weil 1/4 der Bausumme auch noch viel Geld ist? Mindestens 3 Millionen Euro!
Heiko Pohlmann
dieser Kommentar erschien erstmals am 05.09.2012
der Autor möchte auf ausdrücklichen Wunsch nicht genannt werden, da er indirekt mit der Bauplanung betraut ist
Was wurde in den letzten Jahren nicht alles unternommen um der südlichen Neustadt, Neudeutsch „Rosenplatzquartier“, neues Leben einzuhauchen?
Am sichtbarsten wurden diese Maßnahmen durch das weiträumige Versiegeln des Platzes mit rotem und rosafarbenem Beton, ähnlich den von den Briten bekannten Panzerstraßen. Jetzt will der Stadtrat auch noch einen Bahnhof für den Rosenplatz.
Zeit sich einmal die Hintergründe genauer anzuschauen.
Die bislang umstrittenste Maßnahme für das Rosenplatzquartier, die Rot-Betonierung des Platzes für 3,5 Millionen Euro (in Zahlen: 3.500.000,00 €), ist auch Thema in einer von der Stadt Osnabrück herausgegebenen Broschüre zur Stadterneuerung (PDF-Download), in der ein wichtiger Hinweis zu finden ist:
„(…) mit finanzieller Unterstützung von Bund, Land und Stadt (…)“
Es scheint so, dass die Aussicht auf „Geldquellen“ des Bundes und des Landes eine inzwischen besorgniserregende Maßlosigkeit (Verstandlosigkeit?) bei den Verantwortlichen in Rat und Verwaltung ausgelöst hat.
Wie sonst ist die Idee des „Rosenplatz-Bahnhofs“ zu verstehen, nachdem schon die „Sanierung“ des Rosenplatzes bei den Bürgern für Gefühle irgendwo zwischen Kopfschütteln und Entsetzen sorgte?

Noch hat es der Osnabrücker Stadtrat in der Hand, nicht noch mehr Geld für dieses Schildbürger-Projekt auszugeben. Auch wenn hier (wieder) eine Geld-Quelle in Hannover oder Berlin „angebohrt“ werden kann, sind es doch auch Osnabrücker Steuerzahler die indirekt zur Kasse gebeten werden.
Sollte es Rat und Verwaltung gelingen die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG), trotz aller offensichtlichen Absurdität von diesem “Bahnhöfchen” zu überzeugen, lockt eine Förderung von bis zu 75% der Baukosten.
In Summe sind das bis 3/4 von 12 Millionen Euro, für die in ganz Niedersachsen dann der Steuerzahler aufkommen darf. Der “Restbetrag” (immerhin bis zu 3 Millionen Euro) belastet zusätzlich die Schuldenlast der Stadt.
Ein Leser von I-love-OS hat sich dazu Gedanken gemacht, die wir gerne veröffentlichen.
„Wieso jetzt und überhaupt“, mag sich manch einer fragen. Am Rosenplatz steht doch zur Zeit die Neugestaltung des Platzes im Fokus der Betrachtungen?
Warum es jetzt Zeit ist die „Notbremse“ für dieses Projekt zu ziehen, später mehr. Bevor man hier weiter diskutiert und pro und contra abwägt, sollte man doch erst einmal die Fakten betrachten.
In der Diskussion um den „Rosenplatz-Bahnhof“ (siehe auch NOZ hier oder NOZ hier) werden scheinbar wahllos die Begriffe Haltepunkt und Bahnhof verwendet. Ein Blick in die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung schafft hier Klarheit:
„Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, ausweichen oder wenden dürfen. Als Grenze zwischen den Bahnhöfen und der freien Strecke gelten im allgemeinen die Einfahrsignale oder Trapeztafeln, sonst die Einfahrweichen.
Haltepunkte sind Bahnanlagen ohne Weichen, wo Züge planmäßig halten, beginnen oder enden dürfen.“
Beginnen oder enden werden wohl keine Züge am Rosenplatz, und auch für das Ausweichen oder Wenden dürfte kein Platz sein: strenggenommen reden wir also über einen „Haltepunkt“ und nicht über einen „Bahnhof“.
Aus “praktischen” Gründen, weil in der Diskussion immer vom “Bahnhof” gesprochen wird, findet in den folgenden Zeilen der Begriff Bahnhof teilweise noch Verwendung.

Da es mehrere Ideen für den Bahnhaltepunkt am Rosenplatz gibt, gehe ich bei meinen weiteren Betrachtungen von der Kreuzung Rosenplatz aus. Das bedeutet, dass bei den weiteren Entfernungsbetrachtungen immer noch mindestens 100-200 Meter (evtl. auch mehr) bis zum eigentlichen Haltepunkt (am Bahndamm bzw. der Brücke über die Iburger Straße) hinzuzurechnen sind.
Halten würden am Rosenplatz zukünftig Nahverkehrszüge der Strecken Osnabrück-Münster (Westfalenbahn) und Osnabrück-Bielefeld (Nordwestbahn, Haller Willem). Das wären derzeit pro Tag etwa 40 Züge pro Richtung. Die Fahrzeit vom Hauptbahnhof zum Rosenplatz würde stolze 1-2 Minuten betragen.
Zum Vergleich hier die Zahlen für den Bahnhof Osnabrück-Altstadt (besser bekannt als Hasetorbahnhof). Dort halten Züge der vier Linien OS – Bremen (Nordwestbahn), Osnabrück -Oldenburg bzw. -Wilhelmshaven (Nordwestbahn), Osnabrück -Bad Bentheim, Osnabrück-Bielefeld (Westfalenbahn), Osnabrück-Rheine, Osnabrück-Hannover und Osnabrück-Braunschweig (Deutsche Bahn). Das sind derzeit über 60 Züge pro Tag pro Richtung. Die Fahrzeit vom Hauptbahnhof zum Hasetor beträgt ebenfalls nur 1-2 Minuten.
Haltepunkt Rosenplatz, ein Bahnhof für Fußkranke und Bus-Verweigerer?
Da man in der Diskussion nicht umhin kommt den Haltepunkt Rosenplatz mit dem Hauptbahnhof zu verknüpfen, und auch der bestehende Hasetorbahnhof immer als Vergleich heranzuziehen ist, stellt sich automatisch die Frage, wie weit denn jeweils der Hauptbahnhof entfernt ist.
Dank der wunderbaren Routenplanung für Fußgänger von Google kann darauf sehr präzise geantwortet werden. Um vom Hauptbahnhof zum Rosenplatz zu gelangen sind 1.100 Meter zu überwinden (das entspricht ungefähr der Entfernung vom Neumarkt in die Altstadt) – vom Hauptbahnhof bis zum Hasetor sind es immerhin 400 Meter mehr. Google kalkuliert für diese Fußwege etwa 14 bzw. 19 Minuten, individuell kann das natürlich auch schneller gehen oder länger dauern.
Aber es gibt ja auch den Bus um zum Rosenplatz oder (wieder zum Vergleich) zum Hasetor zu gelangen.
Mit dem Bus zum Rosenplatz in 5 Minuten – bis zum Hasetor dauert das 3x so lange!
Vom Hauptbahnhof wird der Rosenplatz (oder auch das „Rosenplatzquartier“) von zwei Linien direkt angefahren. Die Linie 2 (alle 20 Minuten) schafft die gut 1.000 Meter in 5 Minuten, die Linie 6 (alle 10 Minuten) braucht 9 Minuten, ist aber immer noch 5 Minuten schneller als der Fußgänger (lt. Google-Berechnung).
Wer vom Hauptbahnhof den Bahnhof Altstadt/Hasetor erreichen möchte, kann umsteigefrei nur die Linie 8 (alle ca. 20 Minuten) nutzen, die benötigt etwa 15 Minuten. Alternativ kann die Linie 3 bis zum Nonnenpfad genutzt werden, man muss dann allerdings Umsteigen oder den kurzen Rest zu Fuß zurücklegen.
Fazit: der Rosenplatz ist eindeutig näher am Hauptbahnhof als der (von deutlich mehr Zügen frequentierte) Hasetorbahnhof – und er ist erheblich besser an das Busnetz angebunden.

Noch interessanter wird es, wenn man sich die von der Bahn zwischen den beiden Punkten zurückzulegenden Strecken anschaut. Die nahezu schnurgraden Strecken sind nur 900 Meter vom Rosenplatz, und immerhin 1.300 Meter vom Hasetor entfernt – auch hier führt der bestehende Bahnhof mit seinen bereits angeführten 400 Metern an zusätzlicher Entfernung. Die genaue Distanz variiert natürlich, je nachdem ob man von der Bahnsteigmitte oder vom Ausfahrtsignal misst.
Interessant wird es aber, wenn man sich die auf beiden Strecken eingesetzten Züge der Westfalenbahn ansieht. Das sind Züge der Bauart „Flirt“, die häufig in Doppeleinheiten fahren. Ein solcher Zugverbund ist immerhin 116 Meter lang. Es ist zwar nicht so, dass das Zugende noch im Hauptbahnhof steht, während der die erste Tür bereits den Rosenplatz erreicht, viel fehlt aber nicht. Es sind keine 8 Zuglängen zwischen den beiden Stationen!
Noch plastischer wird die Absurdität, wenn man sich die Bahnsteiglänge des Osnabrücker Hauptbahnhofs zum Vergleich anschaut. An Gleis 1 (wo auch die Westfalenbahn nach Münster abfährt) ist dieser über 300 Meter lang. Die Entfernung zwischen Hauptbahnhof und Rosenplatz beträgt somit also nur drei Bahnsteiglängen des Hauptbahnhofs!
Es soll aber doch auch die Johannisstraße aufgewertet werden?
Als Argument für einen Halt wird oftmals in Feld geführt, dass die Johannisstraße aufgewertet werden soll. Dieses Argument finden wir auch bei der Einkaufscenter-Diskussion wieder. Offenbar unsinnige Maßnahmen sollen eigentlich woanders zu suchende Probleme (bspw. Struktur der Johannisstraße, Neumarkt, Kachelhaus, Wöhrl-Leerstand) lösen helfen.
Betrachten wir die Johannisstraße zwischen Rosenplatz und Johanniskirche, erkennt man sofort den Nahversorgungscharakter. Ein Sog nach außen beginnt erst ab dem Textilkaufhaus Sinn Leffers.
Und nun schauen wir uns einmal die Fußwege an. Vom Hauptbahnhof beträgt der Fußweg zu Sinn Leffers ca. 700 Meter, von der Kreuzung Rosenplatz sind es auch ca. 700 Meter. Die „Qualität“ der Wegeverbindungen (einfach mal selbst abgehen!) spricht doch eindeutig für den Weg vom Hauptbahnhof, der von Bielefeld oder Münster kommend ja nur 1-2 Minuten mehr Fahrtzeit verlangt.
Dann schauen wir uns einmal das Umfeld des Rosenplatzes an, das fußläufig zu erreichen ist. Gibt es dort etwas, was Menschen von Außen anzieht? Eine randlagen-typischer Mix aus Arztpraxen, Büros, Apotheken etc. – hier wird niemals eine zusätzliche Einkaufsstraße entstehen, nur weil der Haller Wilhelm einen zusätzlichen Halt am Rosenplatz bekommt.
Gibt es im nahen Umfeld Schulen mit einem größeren Einzugsgebiet im Landkreis, deren Schülerinnen und Schüler den Bahnhalt nutzen würden?
Da bleiben höchstens die BBS Brinkstraße und Schölerberg. Beide Berufsschulen sind aber wieder soweit entfernt, das ohnehin auf den Bus umgestiegen werden muß, und das kann man bereits bequem am Hauptbahnhof!
Einen weiteren wichtigen Aspekt muss man auch bei der Abwägung berücksichtigen, und zwar die Attraktivität von Bahnstrecken. Dabei ist auch die Fahrzeit ein wichtiger Aspekt – so ein Halt kostet ja nicht nur die Haltezeit sondern auch die Zeit zum Bremsen und Anfahren, d.h. die Fahrzeit auf den Strecken verlängert sich und senkt die Attraktivität.
Zitat aus der Drucksache 16/2377 des Niedersächsischen Landtages (von dem der Stadtrat ja eigentlich Landesmittel die Landes-Millionen erwartet):
„Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass mit kurzen und attraktiven Reisezeiten zwischen den wichtigsten Mittel- und Oberzentren auf der Schiene erheblich höhere Nachfragezuwächse erreicht werden können als mit der Reaktivierung von Stationen.“
Drei Millionen oder zwölf Millionen – was kostet der „Spaß“?
Eine Untersuchung aus dem Jahr 2011 der Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück (PlaNOS) kalkuliert Kosten in einer erheblichen Spannbreite zwischen ca. 3 Mio. Euro und ca. 12 Mio. Euro (je nachdem, wo der Haltepunkt eingerichtet wird und ob alle Züge halten sollen) für die Errichtung eines Haltepunktes. Die Erfahrung zeigt: am Ende wird es ohnehin noch teurer als geplant…
In seltener Einstimmigkeit aller Fraktionen (man will ja externe Gelder abgreifen) wurde vor einen Jahr im Stadtrat eine Resolution verabschiedet, in der es unter anderem heißt:
„Für die Stadt Osnabrück hat die Einrichtung eines Bahnhaltepunktes am Rosenplatz eine herausragende Bedeutung. Mit dieser Maßnahme würde die Erreichbarkeit Osnabrücks verbessert und das Mobilitätsangebot in der Region in Form eines umweltgerechten Verkehrssystems weiterentwickelt. Die südliche Innenstadt mit dem Rosenplatz und ihrer zentralen Achse zum Neumarkt würde erheblich aufgewertet.“
Die PlaNOS hält es in ihrer Untersuchung aber bereits für fraglich, ob es neue Bahnkunden bei einem Haltepunkt geben könnte, so dass man sich fragen kann, ob man wirklich von einer „herausragende Bedeutung“ sprechen kann. Schließlich ist der Rosenplatz (und somit auch die südliche Innenstadt) ja verkehrstechnisch nicht schlecht angebunden (siehe oben, Bus-Linien: 2, 4, 5, 6, 7). Ein Blick auf die vorangestellten Fakten zeigt deutlich, dass die Resolution mehr als dick aufgetragen ist. Da kann man doch schnell auf die Idee kommen, dass der Rat überhaupt nicht wusste, worüber er abgestimmt hat?
Warum denn jetzt die Notbremse ziehen?
Laut Angaben der PlaNOS in einem Protokoll des Stadtenwicklungsausschusses vom Februar diesen Jahres sollen die Untersuchungsergebnisse in diesem Sommer vorliegen (also: jetzt!). In der unheilvollen Tradition der kleinen Schritte wird nun vermutlich vorgeschlagen schrittweise vorzugehen. Zuerst soll nur ein Außenbahnsteig an der Strecke OS – Bielefeld (Haller Willem) gebaut werden (Kosten: ca. 3,1 Mio. Euro).
Um das dann umzusetzen, muss es einen entsprechenden Ratsbeschluss geben, der wohl demnächst erfolgen soll.
Wie präzise sind die Kosten, die von der PlaNOS errechnet wurden? Wer wird den Halt denn nun nutzen?
Sind in den ca. 3,1 Millionen Euro schon die Kosten für Umbaumaßnahmen bei der DB (z.B. Signale?, Videoüberwachung?) enthalten? Kosten für Kauf/Pacht für Grundstücke/Zuwegungen? Jährliche Betriebskosten (z.B. Reinigung, Beleuchtung)? Oder wird man sich während der Bauphase schnell in Richtung der schon angeführten 12 Millionen Euro bewegen? Es wäre nicht das Erste Mal…
Für den Bahnhalt am Rosenplatz erwartet die PlaNOS ca. 280 bis 350 Fahrgäste insgesamt pro Tag. Ob man selbst diese geringe Zahl als realistisch einschätzt, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Über 3 Millionen Euro auszugeben, nur um wenige Minuten Zeitgewinn für 280 bis 350 Menschen zu erhalten – aber dafür bei einer weitaus höheren Nutzerzahl einige Minuten Zeitverlust zu erzeugen, ist in keiner Weise sinnvoll und zielführend, wenn es um eine attraktive Bahn geht!!
Kommen wir zurück zu dem oben angeführten Zitat aus der Rosenplatz-Broschüre:
„(…) mit finanzieller Unterstützung von Bund, Land und Stadt (…)“
Ganz offensichtlich wurden bislang gute Gründe gegen einen „Bahnhof am Rosenplatz“ ignoriert:
- äußerst kurze Entfernung zum Hbf
- bereits vorhandene sehr gute Bus-Anbindung
- fragliche Bedeutung bei der Aufwertung der Neustadt
- geringe erwartete Nutzerzahlen
- Kosten, Kosten, Kosten (auch wenn 75% das Land zahlt)
Es locken die Zuschüsse aus dem fernen Hannover, denn Wahlkampfzeit bedeutet immer auch Fördermittel-Zeit!
Nach diversen Pleiten (bspw. Güterbahnhof-Nutzung oder Arena) und sich abzeichnenden politischen Katastrophen (bspw. Stadthallen-Renovierung, Neumarkt-Einkaufscenter) soll nun ein zumindest scheinbarer Erfolg her.
Den von unserer hochverschuldeten Stadt zu tragenden Eigenanteil und das nicht geringe Risiko hier komplett an den Realitäten vorbei zu planen, will man offensichtlich nicht sehen!
Als Nicht-Stadtrat und Bürger muss man aber immer daran denken, dass auch sinnlos ausgegebene Bundes- und Landesmittel irgendwann per Steuer bezahlt wurden.
Die misslungene (und ebenfalls öffentlich geförderte) Rot-Betonierung des Rosenplatzes sollte Mahnung genug sein nicht jeden geschenkten Steuer-Euro aus Berlin oder Hannover in vollkommen sinnlose Projekte zu pumpen…
…selbst wenn das eigene Ratsmandat schon längst Geschichte ist, wenn die Bürger bei Fertigstellung über den neuerlichen Schildbürgerstreich am Rosenplatz lachen (oder weinen)!
EM, Fotos und Infografik: HP
Update 06.09.: dieser Artikel liegt jetzt auch zum Download als PDF-Dokument vor
Springbrötchen – die gibt es nur in Osnabrück!
Obwohl sie so lecker sind und in den Osnabrücker Bäckereien einen nicht unerheblichen Anteil am Umsatz ausmachen, haben es die Springbrötchen nie über die Grenzen des Osnabrücker Landes hinweg geschafft.

Wie so viele heutige Delikatessen, von der Schwarzwurzel bis zum Hering, wurde auch das Springbrötchen aus der Not geboren. Es wird vermutet, dass ein besonders kleberschwaches „Inlandsmehl“ die Osnabrücker Bäckerzunft auf die Idee brachte die Oberfläche mit einer Fettstreiche zu versehen. Ihren Namen erhielten diese leicht laugig schmeckenden Spezialitäten durch die gesprungene Oberfläche. Die Herstellung ist deutlich aufwendiger als bei einem „normalen“ Brötchen, so dass ein geringer Mehrpreis durchaus berechtigt ist. Die Herstellung ist übrigens ein wohl gehütetes Geheimnis der Osnabrücker Bäcker.
So individuell wie die jeweiligen „Geheimrezepte“ sind, so schmeckt kein Springbrötchen wie das andere. Machen Sie sich doch mal auf zu einer kulinarischen Entdeckungsreise durch die Stadt und vergleichen Sie, welcher Bäcker das für Sie optimale Springbrötchen im Angebot hat!
HP
Dieser Artikel erschien in abgewandelter Form am 15.07.2012 in der Osnabrücker Sonntagszeitung (PDF-Download).
Die Liebesschlösser an der Hase, jedes für sich ein „Osnabrücker Original“ und ein Zeichen der Liebe
Zugegeben, die Idee der Liebesschlösser ist keine original Osnabrücker Erfindung, aber jedes einzelne Schloss ist ein Zeichen individueller Liebe – fest angeschlossen an eine Brücke über die Hase und damit auch ein Stück Osnabrück.
Aber vielleicht kennen Sie den Brauch der Liebesschlösser noch gar nicht und haben sich schon gewundert, warum an der Brücke „Öwer de Hase“, der Hasebrücke am Gymnasium Carolinum und der Brücke hinter L+T so viele bunte und oft gravierte Vorhängeschlösser hängen?
Der genaue Ursprung dieses romantischen Brauches ist unbekannt. Es wird vermutet, dass die ersten Schlösser von den Absolventen einer Sanitätsakademie an einer Brückenlaterne in Rom angebracht wurden. Sie wollten sich damit an ihre Ausbildungszeit erinnern und verwendeten die alten Vorhängeschlösser ihrer Spinde.
Diese Idee soll dann von verliebten Paaren übernommen worden sein, die zusätzlich noch den Brauch hinzufügten gemeinsam den Schlüssel hinter sich in den Fluss zu werfen, was an das Münzwerfen in den römischen Trevi-Brunnen erinnert. In den 90er Jahren verarbeitete der Autor Fedorico Moccia diesen Brauch in seinem Roman „Drei Meter über dem Himmel“, dessen spätere Verfilmung sicher sehr zur Verbreitung beigetragen hat.
Bereits seit dem Ende des Ersten Weltkriegs soll es auch in Serbien eine Liebesbrücke geben. Aus Ungarn ist eine Tradition überliefert, bei der Liebesschlösser an einen Zaun gekettet werden.

Unabhängig von der genauen, vermutlich südeuropäischen, Herkunft, reklamiert Köln für sich die ersten Liebesschlösser diesseits der Donau. Seit 2008 ist die Hohenzollernbrücke der wohl bekannteste Ort für Liebesschlösser in Deutschland. Im Jahr zuvor war der Brauch in Rom bereits so populär, dass erste Verbote ausgesprochen wurden. Eine über und über mit Schlössern behängte Brückenlampe war unter dem Gewicht zusammengebrochen.
Obwohl keine Schäden bekannt sind, wurde in Berlin zwischenzeitlich ein generelles Verbot ausgesprochen. In Lübeck hingegen, wohin sich der südliche Brauch ebenfalls verbreitete, wurden wegen festgestellter Rostschäden an einer Brücke inzwischen gesonderte Ketten angebracht, die speziell zum Aufhängen der Liebesschlösser einladen. Dort, wie auch anderswo, begrüßt man diesen neuen Brauch als Ergänzung des lokalen Tourismusangebots – schließlich kommt man als Paar gerne an den Ort zurück, an dem man sich möglichst für die Ewigkeit gekettet hat.
Seit wann genau auch in Osnabrück Liebesschlösser aufgehängt werden ist nicht bekannt. Ausgangspunkt dürfte jedoch die innerstädtische Brücke „Öwer de Hase“ sein, an der seit gut zwei Jahren erste Vorhängeschlösser baumeln, die inzwischen reichlich Nachbarn erhielten. Für spontane Liebespaare bietet der Schnellschuster im Kaufhof ein gut sortiertes Angebot auch besonders farbiger Schlösser an, die auf Wunsch direkt graviert werden können.
Wer für sein Liebes-Andenken lieber ein romantischeres Umfeld sucht, der findet es an der Füßgängerbrücke am Herrenteichswall oder vielleicht schon auf dem Weg dorthin hinter L+T. Somit hat Osnabrück insgesamt drei Brücken, an denen sich Liebende mit dieser romantischen Geste verewigen.
Man könnte sagen Osnabrücker waren zwar nicht die Ersten, aber wir machen es wie immer richtig!
HP, Foto: privat
Dieser Artikel erschien auch am 09.09.2012 in der Osnabrücker Sonntagszeitung (PDF Download).
Es gibt Menschen, die kennt man einfach „irgendwie“ oder „irgendwoher“. Doc Moralez, der in seine bürgerlichen Existenz als Frank Eilermann hineingeboren wurde, ist so jemand, bei dem manch ein Osnabrücker sagt: „den kenn´ ich“.
Da dieses Osnabrücker Original (auch) unter einem Künstlernamen bekannt ist, lässt sich völlig zu Recht eine kreative Ader vermuten. Doch bevor er als Doc Moralez die Bühne eroberte, war der junge Frank Eilermann ein bei der Damenwelt begehrter DJ bei Tanznachmittagen der Tanzschule Knaul.
Vor fast 30 Jahren sorgte dort der spätere Bandleader für Unterhaltung vom Plattenteller – zu äußerst braven Zeiten am Sonntagnachmittag. Wer seine Jugend im Osnabrück der 80er Jahre erleben durfte, der kennt ihn aber auch als Mitorganisator der „E-Feten“ in der Elisabethgemeinde – ein Stück kollektive Erinnerung für viele Osnabrücker deren Kinder inzwischen selbst im Tanzschulalter sind, oder darüber hinaus.

Im Sommer 1993 öffnete für viel zu kurze Zeit die Vitischanze mit einem für Osnabrück revolutionärem Gastronomiekonzept. Bevor diese Location vom glück- weil besucherlosen Spielcasino, und schließlich von der Universität übernommen wurde, waren die Karaoke-Abende ein besonderes Highlight der Vitischanze. Unvergessen auch die Moderatorin Renate, die zusammen mit unserem Osnabrücker Original als kongeniales Duo, so manchem Osnabrücker trotz Talentfreiheit zu einem „großem Auftritt“ verhalf – lange Zeit vor Dieter Bohlen oder DSDS.
Im Jahr der Vitischanzen-Eröffnung wurde endlich „Doc Moralez“ als Alter Ego des Künstlers Eilermann geboren. Und Beruflich begann eine ebenfalls erfolgreiche Karriere als Kaufmann im Großhandel, wo er schnell verantwortliche Positionen übernahm.
In den Folgejahren lernten die Osnabrücker Doc Moralez als Frontmann seiner Band „the shitkickin`Hot Burrito Show“ kennen. Für viele Fans jedes Jahr ein festes Highlight der Maiwoche, mit einem Repertoire das Schlager wie „Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe“ ebenso umfasst wie Südstaatenrock und eingedeutschte Klassiker wie „Landstraße, bring mich zurück nach Osnabrück.“ Mit solchem Liedgut im Gepäck sind auch die fünf Bandkollegen echte Osnabrücker Originale!
Zusammen mit der ehemaligen Karaoke Co-Moderatorin Renate M. Fuchs engagiert sich Eilermann heute im Vorstand des per se e.V. für sozialpädagogische Familienhilfe, er ist zudem aktiv tätig bei den Wirtschaftsjunioren, der Mittelstandsvereinigung, der IHK und dem Industrie- und Handelsclub. Und selbst wenn man ihn als Künstler nicht kennt, gibt es also einige weitere Gelegenheiten wo man sich in Osnabrück schon mal über den Weg gelaufen sein könnte!
HP, Foto: Matthias Krych
Dieser Artikel erschien auch am 12.08.2012 in der Osnabrücker Sonntagszeitung (PDF Download).
So sieht die Zukunft der Ernährungswirtschaft aus: Neben konventionellen Produkten könnten zukünftig Mikroalgen und andere Rohstoffe als ressourcenschonende Proteinquellen eine maßgebende Rolle in der Lebensmittelproduktion spielen. Diese bieten zahlreiche Vorteile: Hohe Biomasseproduktivität, eine nahezu 100-prozentige Düngernutzungseffizienz oder die Möglichkeit, bisher als unfruchtbar geltende Flächen für die Produktion zu nutzen. Dies ist nur einer von vielen Ansätzen denen Forscher aus aller Welt derzeit nachgehen. Derartige Neuerungen in der Ernährungs- und Agrarwirtschaft stehen auch im Mittelpunkt des „Tags der Bioökonomie Weser-Ems“, der am 25. Februar in der Artland-Arena in Quakenbrück stattfindet.

Auf der Suche nach alternativen Eiweißlieferanten: DIL-Vorstand Volker Heinz (von links) und Mitarbeiterin Anke Roberg präsentieren Landrat Michael Lübbersmann und Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe extrudierte Pellets aus Algenprotein. Foto: © Joerg Sarbach
Die Entwicklung neuer hochwertiger Lebensmittel ist die Kernaufgabe des DIL. Kein Wunder also, dass die hier entwickelten Lösungen eine wesentliche Rolle beim Fachtag spielen werden. Doch dieser ist nicht nur eine Plattform für Ideengeber, Forscher und Entwickler, sondern genauso für Unternehmer und Wirtschaftsförderer. Sie alle können einen Beitrag dazu leisten, um die Ernährungs- und Agrarwirtschaft voranzubringen. „Diese Branchen sind in unserer Region traditionell sehr stark. Wir wollen aber auch künftig Taktgeber für Innovationen sein und Impulse für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt setzen. Deshalb ist das Ziel, Wissen zu vernetzen, um neue Lösungen zu entwickeln“, sagt Michael Lübbersmann, Landrat des Landkreises Osnabrück und Sprecher des Strategierates.
Auf der Veranstaltung wird der Strategierat den Masterplan „Bioökonomie Weser-Ems 2020“ vorstellen, an dem in den vergangenen Monaten zahlreiche Experten gearbeitet haben. Dieser benennt Trends und Risiken, Chancen und Probleme. Das Ergebnis sind neun vorrangige Handlungsfelder. Diese reichen von technischen Innovationen in der landwirtschaftlichen Praxis über die Ausbildung von Fachkräften bis hin zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Hinzu kommen 25 Beispiele für gemeinsame Projekte. „Bioökonomie besteht nicht nur aus großangelegten politischen Strategien. Es ist wichtig, dass sie auch in der Praxis gelebt wird. Das Engagement in der Region Weser-Ems ist hierfür beispielhaft“, sagt Patrick Dieckhoff. Der Leiter der Geschäftsstelle des Bioökonomierates der Bundesregierung wird das Hauptreferat auf der Veranstaltung halten, Titel: „Bundesebene – Spitzenforschung für Spitzentechnologie.“ Neben seinen Ausführungen zum Masterplan „Bioökonomie Weser-Ems 2020“ wird er sich mit der Strategie auf Bundesebene sowie deren Schnittstellen zur regionalen Ebene befassen.
Zu den innovativsten Akteuren in der Ernährungswirtschaft gehört das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL), etwa mit den Forschungen rund um Mikroalgen. Diese könnten sowohl in der Futtermittelherstellung als auch in der Humanernährung zum Einsatz kommen, erläutert DIL-Vorstand Volker Heinz. Entsprechende Forschungsprojekte mit regionalen Partnern haben bereits begonnen. „Diese neuen Ansätze sind ein gutes Beispiel für die wissenschaftliche Leistungsstärke in der Region und von großer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit der hier ansässigen Wirtschaftszweige“, betont Heinz.
PM, LKOS
„Rate mal, wer am Telefon ist?“
Mit diesem Satz beginnen üblicherweise die Anrufe, mit denen Enkeltrickbetrüger ältere Menschen um ihr Erspartes bringen wollen.
Seit Dezember vergangenen Jahres verzeichnet die Polizei Osnabrück einen Anstieg von sogenannten Enkeltrick-Anrufen.
Im Dezember wurden den Beamten 12 Taten gemeldet, im Januar gab es zwei Wellen von Anrufen. Mehrere tausend Euro wechselten daraufhin in Stadt und Landkreis den Besitzer. Die Opfer waren immer im Glauben, damit ihren Verwandten aus einer dringenden Notlage zu helfen.
Häufigste Variante bei den Anrufen war „der Verkehrsunfall“. Die Täter kündigen den Besuch eines Verwandten an, der auf der Anfahrt zum Besuch einen Verkehrsunfall hat. Um ein sofortiges Fahrverbot abzuwenden, sei die Übergabe eines höheren Geldbetrages erforderlich.
Dann geht es meist schnell: ein angeblicher Polizeibeamter in Zivil holt das Geld meist innerhalb einer Stunde ab. Um sich zu legitimieren legt dieser angebliche Polizist meist einen grünen Ausweis im Scheckkartenformat vor.
Das Phantombild zeigt den „Abholer“. Der Mann ist etwa 40-50 Jahre alt, 1,65m – 1,70m groß und leicht füllig. Er spricht akzentfrei Deutsch und soll wie „Jürgen Roland“ wirken. Er trug nach Angaben der Polizei eine dunkle Baskenmütze.
Die Opfer werden, so vermutete die Polizei, über das Internet oder Telefonbuch gefunden. Dort suchen die gut organisierten Täter nach älteren Vornamen. Auch ein Ausspähen älterer Menschen anhand der Balkonbepflanzung oder der Gardinen wird vermutet.
Die Polizei Osnabrück bittet um Hinweise zu dem Phantombild unter 0541/ 327 2115 .
PM PI OS
Wer steckt eigentlich hinter den Kulissen der HASEPOST?
Claudia Puzik, Chefredakteurin von os1.tv, im Gespräch mit Heiko Pohlmann.
Was sind die Ansprüche des Hasepost-Machers an sein lokales News-Portal und wie soll es weitergehen?
Direktlink des Videos bei os1.tv. Falls Ihr keinen Flash-Player auf Eurem PC/Mac oder iPhone/iPad installiert habt, findet Ihr hier die mobile Version des Videos.
