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Startseite Deutschland & die WeltAuswirkungen der Cannabis-Legalisierung in verschiedenen Bereichen
Deutschland & die Welt

Auswirkungen der Cannabis-Legalisierung in verschiedenen Bereichen

von Redaktion Hasepost 23. Mai 2024
von Redaktion Hasepost 23. Mai 2024
Symbolbild: Hanf / unsplash
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Nach der erfolgreichen Abstimmung im Bundestag 2024 wurde das Gesetz zur Entkriminalisierung der Cannabispflanze angenommen. Seitdem dürfen private Nutzer in kleiner Zahl selbst anbauen oder einem Social Club beitreten, der die Blüten an seine Mitglieder abgibt. Ferner sind Modellprojekte für den kommerziellen Verkauf im Gespräch. Doch welche Folgen hat die Freigabe auf andere gesellschaftliche Bereiche wie die Medizin?

Medizinischer Nutzen von Cannabis

Schon während der Großen Koalition wurde medizinisches Hanf legalisiert. Chronische Schmerzpatienten erhalten es, weil andere Mittel wie Opioide ein hohes Abhängigkeitspotenzial besitzen oder nicht die gewünschte Wirkung erbringen. Für seltene Krankheiten wie Spastiken oder Epilepsie bietet das Nutzgewächs ebenfalls therapeutischen Nutzen. Kenner der Branche rechnen daher mit guten Chancen für börsennotierte Unternehmen aus der Pharmaindustrie, die Cannabisprodukte auf dem deutschen Markt verkaufen wollen. Bereits jetzt sind einige Präparate mit dem Wirkstoff THC erhältlich. Allerdings benötigen Patienten weiterhin eine Verschreibung vom Arzt. Leichter haben es Cannabidiole oder kurz CBD. Sie sind in Form von Kosmetika sowie Nahrungsergänzungsmitteln erhältlich und haben sich bei den Kunden etabliert. Neben der Bestellung im Internet erwerben Interessenten die zahlreichen Produkte in der Apotheke oder an Automaten.

CBD-Produkte und die Freigabe von THC

Zunächst bestehen keine großen Gemeinsamkeiten zwischen CBD und THC. Beide Stoffe sind in der Hanfpflanze enthalten, wirken aber unterschiedlich im Organismus. Cannabidiole haben keine berauschende Wirkung, sondern entfalten entkrampfende, dämpfende und schmerzstillende Effekte. Dementsprechend sprechen sie unterschiedliche Zielgruppen an. Das bestätigen 7 Jahre CBD VITAL. Seit 2017 hat sich das Unternehmen einen Namen im Bereich von Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika gemacht. Bereits lange vor der Legalisierung kauften Kunden ihren Bedarf über den Online-Händler und berichten über positive CBD VITAL Erfahrungen. Zukünftig dürfte das Interesse durch die Berichterstattung eher steigen als sinken. Das breite Anwendungsspektrum von Cannabidiol spricht schließlich vielfältige Personengruppen an. Manche nutzen sie aufgrund von chronischen Rückenproblemen und erhoffen sich eine Verbesserung ihrer Situation. Andere schätzen die kosmetischen Wirkungen des Gewächses, das bei unterschiedlichsten Hautproblemen unterstützt. Pflegende Inhaltsstoffe können die Effekte von Akne reduzieren und der Haut ein strafferes Aussehen verleihen.

Cannabis als wachsender Markt?

Trotz der vergleichsweise moderaten Entkriminalisierung stehen die Zeichen für die Branche auf Wachstum. Beispiele aus dem Ausland belegen das Phänomen. In Kanada hat die Legalisierung zu einem breiten Interesse von Investoren geführt. Hierzulande bleibt es vorerst beim Privatgebrauch. Der kommerzielle Anbau von Hanf mit hohem THC-Gehalt ist verboten. Dennoch dürfte in den nächsten Jahren ein Anstieg beobachtet werden. Hersteller kaufen den Rohstoff aus dem Ausland ein und stellen medizinische Produkte sowie Nahrungsergänzungsmittel her. Gerade der CBD-Markt hat hier stark aufgeholt. 2023 erzielten die Hersteller nach Schätzungen über 600 Millionen Euro in Europa.

Ausblick

Für die nächsten Jahre ist mit einem starken Wachstum der Branche zu rechnen. Die mediale Berichterstattung über legales Hanf in Kanada, Uruguay und den USA dürfte ihren Anteil an diesem Phänomen haben. In jenen Staaten ist der Verkauf und Konsum von Cannabis entweder auf dem gesamten Staatsgebiet oder in Gliedstaaten erlaubt. Auch in Deutschland laufen derzeit Gespräche über weitergehende Schritte. Rosige Zeiten also für die Unternehmen!

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Redaktion Hasepost

Dieser Artikel entstand innerhalb der Redaktion und ist deshalb keinem Redakteur direkt zuzuordnen. Sofern externes Material genutzt wurde (bspw. aus Pressemeldungen oder von Dritten), finden Sie eine Quellenangabe unterhalb des Artikels.

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