Das Auswärtige Amt rechnet nach der Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer im Iran nicht mit einem grundlegenden Kurswechsel des Regimes. Zur Stabilität des Systems könne derzeit jedoch keine Prognose abgegeben werden, wie ein Sprecher des Auswärtigen Amtes der dts Nachrichtenagentur sagte.
Auswärtiges Amt erwartet Kontinuität in Teheran
Zur Stabilität des Regimes im Iran könne er keine Prognose abgeben, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag der dts Nachrichtenagentur. "Klar ist aber, dass mit der Wahl von Modschtaba Chamenei, dem Sohn des verstorbenen Revolutionsführers, mit Blick auf den weiteren Kurs des Regimes aus unserer Sicht wohl eher Kontinuität zu erwarten oder davon auszugehen ist, dass es diese gibt", so der Sprecher laut dts Nachrichtenagentur.
Hinweis auf fehlende Entscheidungsmöglichkeiten des Volkes
"Wir haben wiederholt betont, dass das iranische Volk die Entscheidung zur eigenen Zukunft und vor allem die Entscheidung darüber haben sollte, wer die politische Führung des Landes ist, wer über die politischen Geschicke des Landes bestimmt", fügte der Sprecher hinzu, wie die dts Nachrichtenagentur weiter berichtete. Das sei in der Vergangenheit nicht passiert und das passiere auch in diesem Fall nicht.
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