Im Blauen Salon des Museums im Kloster Bersenbrück wurde jetzt die Ausstellung „Fritz Szalinski“ eröffnet. Claudia Stuckenberg, im Namen des Kulturbüros des Landkreises Osnabrück, und Boris Szalinski, Enkel des Künstlers, begrüßten die Gäste. In Erinnerung an seinen Großvater beschrieb Boris Szalinski die stille Konzentration und die allgegenwärtige Präsenz des künstlerischen Schaffens von Fritz Szalinski.
Schon immer enge Verbindung zwischen Fritz Szalinski und Museum
Fritz Szalinski und das kreiseigene Museum sind bereits über Jahrzehnte verbunden. Zum 50. Jubiläum zeigte des damalige Kreismuseum die letzte große Ausstellung des Künstlers. Auch zur Jubiläumsausstellung 2024 zum 100-jährigen Bestehen der Kultureinrichtung waren Skulpturen des Bildhauers vertreten. Im Blauen Salon ist nun eine bemerkenswerte Auswahl an Skulpturen und Skizzen zu sehen.
Künstler prägte maßgeblich Osnabrück der Nachkriegszeit
Der Künstler, bekannt als Schöpfer der „Friedensklinke“ am Osnabrücker Rathaus, hinterließ zahlreiche Werke sowie Skulpturen im öffentlichen Raum. In einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche in der Nachkriegszeit musste sich der Bildhauer mit seinen Einflüssen und seiner Formensprache auseinandersetzen. Die Menschenfiguren Szalinskis blieben figürlich, verzichteten aber auf alles Affektive oder Erzählerische. Sie wirken ruhig, würdevoll und mit makelloser Oberfläche. Betrachterinnen und Betrachter können den Figuren auf Augenhöhe begegnen – sowohl im Osnabrücker Land als auch im Blauen Salon des Museums im Kloster.
Die Ausstellung „Fritz Szalinski“ ist bis Ostern zu sehen. Über die aktuellen Öffnungszeiten an den Feiertagen wird auf der Website des Museums informiert. Das aktuelle Veranstaltungsprogramm und alle weiteren Infos sind online zu finden. Das Museum ist donnerstags bis samstags von 14:00 bis 17:00 Uhr und sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. An jedem ersten Samstag des Monats ist der Eintritt frei.
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