Von Januar bis August 2026 flossen nur 42,7 Milliarden Euro an ausländischen Direktinvestitionen nach Deutschland – halb so viel wie im Vorjahreszeitraum. In den vergangenen zehn Jahren war der Wert in diesem Zeitraum nur einmal niedriger. Damit endet eine kurze Erholungsphase aus dem Vorjahr.
Rückgang nach vorübergehender Erholung
Für 2025 hatte die Bundesregierung noch eine Steigerung der ausländischen Direktinvestitionen verzeichnet. Getragen wurde der Anstieg vor allem von Geldgebern aus anderen europäischen Ländern, während die Investitionen aus den USA zurückgingen.
Die aktuelle Auswertung basiert auf Zahlen der Deutschen Bundesbank, wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtet.
Investitionsgipfel in Berlin geplant
Die Bundesregierung lädt kommende Woche zum "Invest in Germany Summit" in die Hertie School of Governance in Berlin ein. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), sechs Minister sowie der Investitionsbeauftragte des Kanzlers, Martin Blessing, sollen dort unter anderem mit Blackrock-Chef Larry Fink und Amundi-Chefin Valérie Baudson über Investitionen in Deutschland sprechen.