HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ findet am 14. und 15....
Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück unterstützt Bildung...
Nach langer Bauphase: Humboldtbrücke in Osnabrück wieder eröffnet
Obduktion gibt Antworten zu Fall in Bramsche: Vater...
So mangelhaft ist der Zustand der Ausländerbehörde Osnabrück
Icker Landstraße gesperrt: Lkw muss aus Graben geborgen...
Wieso die Stadtwerke Osnabrück in den Glasfasermarkt einsteigen
VfL Osnabrück empfängt Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am 26....
Motorradkontrollen zum Saisonauftakt im Landkreis Osnabrück
67 Kitas, ein Träger: Kirchenkreise bündeln Kräfte in...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite AktuellAufruf zum Frieden: Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück zeigt Werke von Barlach und Kollwitz
AktuellKulturOsnabrück

Aufruf zum Frieden: Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück zeigt Werke von Barlach und Kollwitz

von Dominik Lapp 20. Juni 2024
von Dominik Lapp 20. Juni 2024
Foto: Dominik Lapp
28

Das Museumsquartier Osnabrück präsentiert vom 23. Juni bis zum 20. Oktober 2024 die Ausstellung „BARLACH | KOLLWITZ – Nie wieder Krieg“, die etwa 100 Werke der Künstler Ernst Barlach und Käthe Kollwitz zeigt. Beide nutzten ihre Kunst, um nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs einen öffentlichen Dialog über Frieden und Gerechtigkeit anzustoßen. Kollwitz‘ bekanntestes Werk, das Anti-Kriegsplakat „Nie wieder Krieg“ von 1924, wurde zur Ikone der Friedensbewegungen der 1970er und 1980er Jahre und ist heute aktueller denn je.

Gegenseitige Hochachtung verband Barlach und Kollwitz

Barlach und Kollwitz verband eine gegenseitige Hochachtung und künstlerische Inspiration. Beide waren Mitglieder der Berliner Secession und traten 1919 der Preußischen Akademie der Künste bei. Unter der NS-Diktatur wurden ihre Werke als entartet bezeichnet und aus der Öffentlichkeit entfernt, außerdem mussten beide die Akademie verlassen.

Neue Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück. / Foto: Dominik Lapp

Am 23. Juni wird die Ausstellung eröffnet, die dann bis zum 20. Oktober 204 zu sehen ist. / Foto: Dominik Lapp

 

Käthe Kollwitz spezialisierte sich auf Druckgrafik und Zeichnung, wobei sie eine unverwechselbare Bildsprache entwickelte. Sie betonte oft den Einfluss von Barlachs Werk auf ihr eigenes Schaffen. Barlachs „Schwebender Engel“ von 1927 trägt die Gesichtszüge von Kollwitz – ein unbewusstes, aber bedeutungsvolles Detail.

Ernst Barlach setzte sich in seinen Werken, besonders mit Ehrenmalen in Kiel, Magdeburg, Güstrow und Hamburg, für einen entschiedenen Pazifismus ein. Seine Kunst thematisiert die existenzielle Einsamkeit und menschliche Not und widersetzt sich damit der faschistischen Ideologie.

Ausstellung in Osnabrück ist Aufruf zum Engagement für Frieden

Die neue Ausstellung in Osnabrück, die in Kooperation mit der Ernst Barlach Museumsgesellschaft Hamburg sowie mit Unterstützung des Instituts für Auslandsbeziehungen Stuttgart, den Ernst Barlach Museen in Wedel und Ratzeburg sowie privaten Leihgebern entstand, ist nicht nur eine Reflexion über vergangene Kriege, sondern auch ein Aufruf zum aktiven Engagement für Frieden und Menschlichkeit. Sie fordert zur Auseinandersetzung mit Gewalt in all ihren Formen auf und stellt heraus, dass Frieden aktives Engagement für Gerechtigkeit, Menschenrechte und soziale Verantwortung erfordert.

Neue Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück. / Foto: Dominik Lapp

Neben Plastiken sind auch Zeichnungen und Grafikdrucke in der Ausstellung zu sehen. / Foto: Dominik Lapp

„Diese Ausstellung geht unter die Haut“, versprach Museumsdirektor Nils-Arne Kässens bei einem Pressetermin am Donnerstag (20.06.). Er sagte außerdem, dass „Nie wieder Krieg“ eine utopische Forderung darstelle, weshalb es umso wichtiger sei, sich dafür einzusetzen. „Frieden ist zuallererst eine Haltung“, erklärte Kässens. „Jeder von uns kann durch persönliches Engagement oder die Verteidigung demokratischer Grundrechte dazu beitragen.“ Die Ausstellung solle dazu anregen, über die Bedeutung von Frieden und Freiheit nachzudenken und diese Werte aktiv zu leben und zu verteidigen.

Katharinenkirche wird zusätzlich zum Ausstellungsort

Das Besondere: In Zusammenarbeit mit der Osnabrücker Kulturkirche St. Katharinen wird ein Begleitprogramm angeboten, in dessen Rahmen während der Ausstellung drei Skulpturen von Barlach, darunter der „Schwebende Engel“, in der Katharinenkirche zu sehen sind. Die Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum ist vom 23. Juni bis 20. Oktober 2024 dienstags bis freitags von 11 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 8 Euro und für Ermäßigungsberechtigte 6 Euro. Menschen unter 18 Jahren, Studierende und Geflüchtete erhalten freien Einritt. Mit der Eintrittskarte können auch die Dauerausstellungen im Kulturgeschichtlichen Museum und im Felix-Nussbaum-Haus besucht werden.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Dominik Lapp

Dominik Lapp ist seit 2023 Redaktionsleiter der HASEPOST. Der ausgebildete Journalist und Verlagskaufmann mit Zusatzqualifikation als Medienberater, Social-Media- und Eventmanager war zuvor unter anderem als freier Reporter für die Osnabrücker Nachrichten, die Neue Osnabrücker Zeitung und das Meller Kreisblatt sowie als Redakteur beim Stadtmagazin The New Insider und als freier Autor für verschiedene Kultur-Fachmagazine tätig. Seine größte Leidenschaft gilt dem Theater, insbesondere dem Musical und der Oper, worüber er auch regelmäßig auf kulturfeder.de berichtet.

vorheriger Artikel
Autofahrer greift Fahrradfahrer in Osnabrück mit Holzknüppel an
nächster Artikel
Vogts: Deutschland Topfavorit bei Heim-EM nach starkem Start

das könnte Sie auch interessieren

Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ findet am 14. und 15....

4. März 2026

Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück unterstützt Bildung...

4. März 2026

Nach langer Bauphase: Humboldtbrücke in Osnabrück wieder eröffnet

4. März 2026

Obduktion gibt Antworten zu Fall in Bramsche: Vater...

4. März 2026

So mangelhaft ist der Zustand der Ausländerbehörde Osnabrück

4. März 2026

Icker Landstraße gesperrt: Lkw muss aus Graben geborgen...

4. März 2026

Wieso die Stadtwerke Osnabrück in den Glasfasermarkt einsteigen

4. März 2026

VfL Osnabrück empfängt Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am 26....

4. März 2026

Motorradkontrollen zum Saisonauftakt im Landkreis Osnabrück

4. März 2026

67 Kitas, ein Träger: Kirchenkreise bündeln Kräfte in...

4. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Grünen-Politiker warnt: Neue Grundsicherung verschärft soziale Ungerechtigkeit

    5. März 2026
  • SPD fordert: US-israelischen Angriff auf Iran als völkerrechtswidrig einstufen

    5. März 2026
  • Sozialverband warnt vor Mängeln bei geplanter Grundsicherung-Reform

    5. März 2026
  • Krankenkassen erzielen Milliardenüberschuss trotz stark steigender Gesundheitsausgaben

    5. März 2026
  • SPD fordert Kartellamts-Prüfung wegen steigender Energiepreise

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3