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Startseite AktuellAuch in Osnabrück: Apotheken sehen rot!
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Auch in Osnabrück: Apotheken sehen rot!

von Hasepost 22. April 2024
von Hasepost 22. April 2024
Apotheke / dts
21

Die selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker und ihre Teams stehen seit Jahrzehnten für die zuverlässige, kompetente und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln. Doch dieser gesetzliche Auftrag ist in Gefahr: Allein in Niedersachsen mussten in den vergangenen 15 Jahren 413 Apotheken schließen. Damit befindet sich die Zahl der Apotheken auf dem niedrigsten Stand seit 42 Jahren. Vom 22. bis 27. April tragen die Apothekenteams in den teilnehmenden Apotheken rote Kleidung und setzen damit ein Zeichen gegen die Sparpolitik der Regierung.

Immer mehr Menschen müssen pharmazeutisch betreut werden

Im Zuge der demografischen Entwicklung wird es in den nächsten Jahren immer mehr ältere Menschen geben, die verstärkt pharmazeutisch betreut werden müssen. Damit Apotheken auch zukünftig für ihre Patientinnen und Patienten da sind, bedarf es gut ausgebildeten Personals und wirtschaftlicher Perspektiven. Dies ist jedoch nur mit angemessener Honorierung erreichbar. Ohne diese könnte der Trend zu Apothekenschließungen unnötig verschärft werden und damit zu spürbaren Versorgungsdefiziten führen – vor allem für Patientinnen und Patienten, die auf eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung angewiesen sind.

Unterfinanzierung der Apotheken

Die Hauptursache für diese ernste Bedrohung ist die chronische Unterfinanzierung der Apotheken vor Ort. Die Inflation, wachsende Personalkosten und stark gestiegene Energiekosten verschärfen den wirtschaftlichen Druck. Die Gesamtkosten einer durchschnittlichen Apotheke sind in den vergangenen zehn Jahren um 59 Prozent gestiegen. Das Apothekenhonorar liegt hingegen seit den letzten Kürzungen auf dem Stand von 2004. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für die Apotheken und ihre Leistungen machten im Jahr 2022 lediglich zwei Prozent der GKV-Gesamtausgaben aus. Die Apotheken stehen zudem vor der Herausforderung, eine flächendeckende pharmazeutische Versorgung aufrechtzuerhalten, während sie bürokratische Hürden sowie anhaltendende Lieferengpässe bewältigen müssen und nicht zuletzt durch den demografischen Wandel mehr qualifiziertes Fachpersonal benötigen.

Arzneimittelversorgung dauerhaft sichern

Die Apothekerkammer Niedersachsen fordert, die Apothekenvergütung jetzt zu erhöhen und einen sofortigen Inflationsausgleich einzuleiten, um das bestehende und gut funktionierende System der Arzneimittelversorgung durch die Apotheken vor Ort zu stärken und zu erhalten und die Arzneimittelversorgung dauerhaft zu sichern. Die Politik muss die Grundlagen für eine wirtschaftliche Planungssicherheit schaffen, sodass die Gründung oder Übernahme von Apotheken durch junge Apothekerinnen und Apotheker wieder attraktiv wird. Ein Abbau der Bürokratie und eine Erweiterung der Entscheidungsspielräume in den Apotheken sind unerlässlich, damit mehr Zeit für die eigentliche Aufgabe, die Beratung und Versorgung der Patientinnen und Patienten, bleibt.

Cathrin Burs, Präsidentin der Apothekerkammer Niedersachsen, betont: „Die Bundesregierung muss unverzüglich handeln, um die bestehenden Versorgungsstrukturen zu erhalten und zu stärken. Keinesfalls dürfen die Apotheken als tragende Säule des Gesundheitssystems auf Kosten der Menschen in Deutschland kaputtgespart werden.“

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