Atalanta Bergamo hat im Rückspiel der Zwischenrunde der Champions League Borussia Dortmund mit 4:1 besiegt und damit den 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel wettgemacht. Dank einer dominanten Vorstellung vor heimischer Kulisse zogen die Italiener ins Achtelfinale ein, während der BVB trotz zwischenzeitlicher Hoffnung in der Schlussphase ausschied.
Frühe Führung und dominantes Flügelspiel
Vor heimischer Kulisse erwischten die Italiener den deutlich besseren Start. Bereits in der 5. Minute brachte Gianluca Scamacca Atalanta mit 1:0 in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel erhöhte Davide Zappacosta in der 45. Minute auf 2:0.
Nach der Pause legte Mario Pasalic in der 57. Minute das 3:0 nach und drehte damit auch das Gesamtergebnis zugunsten der Gastgeber. Während Atalanta die Partie über weite Strecken kontrollierte und vor allem über die Flügel immer wieder gefährlich wurde, tat sich der BVB im Spiel nach vorn lange schwer.
Späte Dortmunder Hoffnung und turbulente Nachspielzeit
Dortmund stemmte sich in der Schlussphase gegen das Aus. Karim Adeyemi verkürzte in der 75. Minute auf 3:1 und ließ die Gäste nochmals hoffen.
In einer turbulenten Nachspielzeit entschied jedoch ein Strafstoß die Partie endgültig: Nach Videobeweis sah Ramy Bensebaini Gelb-Rot (90.+7), zudem wurde Nico Schlotterbeck auf der Bank mit Rot bedacht (90.+8). Lazar Samardzic verwandelte den Elfmeter in der 8. Minute der Nachspielzeit zum 4:1-Endstand.
Unzureichende Chancenverwertung des BVB
Mehrere Chancen blieben für die Dortmunder ungenutzt, zudem verhinderten Aluminiumtreffer und Paraden von Torhüter Marco Carnesecchi ein früheres Comeback. Mit dem klaren Heimsieg zieht Atalanta in die nächste Runde ein.