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Startseite Deutschland & die WeltAsylanträge in Deutschland sinken deutlich, Spanien nun Spitzenreiter
Deutschland & die Welt

Asylanträge in Deutschland sinken deutlich, Spanien nun Spitzenreiter

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 5. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 5. Juli 2025
Foto: dts
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Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist im ersten Halbjahr erheblich zurückgegangen. Mit 65.495 neuen Anträgen verzeichnet das Land einen Rückgang um 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und belegt erstmals seit Jahren nicht mehr den Spitzenplatz in Europa. Spanien und Frankreich liegen nun vor Deutschland, wie ein vertraulicher Bericht der EU-Kommission zeigt.

Deutlicher Rückgang der Asylanträge in Deutschland

Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden in Deutschland 65.495 Asylanträge gestellt, das entspricht einem Rückgang um 43 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Dies berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf bisher unveröffentlichte Zahlen der Asylagentur der Europäischen Union (EUAA). Die Daten stammen aus einem als „vertraulich“ gekennzeichneten Bericht der EU-Kommission vom 3. Juli 2025 zur Lage der Migration in der EU und in Drittstaaten.

Deutschland ist damit bei den Asylanträgen im europäischen Vergleich auf den dritten Platz zurückgefallen. In Spanien suchten im gleichen Zeitraum 76.020 Menschen Schutz, in Frankreich waren es 75.428. Nach Deutschland folgen Italien mit 62.534, Griechenland mit 27.718 und Belgien mit 17.285 Asylanträgen. Die niedrigsten Zahlen verzeichnen Ungarn (47), die Slowakei (84) und Litauen (152).

Zu den häufigsten Herkunftsländern der Asylbewerber in Deutschland zählen Afghanistan (22 Prozent), Syrien (20 Prozent) und die Türkei (elf Prozent). Die fünftgrößte Gruppe bildeten Antragsteller aus Russland mit einem Anteil von 3,1 Prozent.

Entwicklung im europäischen Kontext

Laut dem vertraulichen Bericht der EU-Kommission stellten von Anfang Januar bis Ende Juni insgesamt 388.299 Menschen in den Ländern der Europäischen Union sowie in Norwegen und der Schweiz einen Asylantrag. Dies entspricht einem Rückgang um 23 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024. Die meisten Schutzsuchenden in der EU kamen aus Venezuela (48.413), Afghanistan (41.127) und Syrien (23.307). Während Spanien das bevorzugte Zielland für Venezolaner ist, bleibt Deutschland für Afghanen und Syrer das Hauptziel.

EU-Migrationsexpertin Lena Düpont (CDU) erklärte gegenüber der „Welt am Sonntag“: „Ein wesentlicher Grund für den Rückgang der Zahlen sind – neben saisonalen Effekten und einer verstärkten Kooperation zwischen Drittstaaten und der EU-Grenzschutzbehörde Frontex – die Partnerschaftsabkommen mit wichtigen nordafrikanischen Ländern.“

Sorge um steigende Flüchtlingszahlen in Libyen

Wie die „Welt am Sonntag“ weiter unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, bereitet die zuletzt wieder angestiegene Migration aus Libyen der EU zunehmend Sorge. Besonders betroffen ist dabei die griechische Mittelmeerinsel Kreta, auf der nicht ausreichend Aufnahmeplätze zur Verfügung stehen.

Laut dem vertraulichen Bericht der EU-Kommission hielten sich zum Stichtag 1. Juni 2025 rund 91.000 Flüchtlinge in Libyen auf – ein Anstieg von 61 Prozent im Vergleich zum 1. Januar 2024. Für das Wachstum der Flüchtlingszahlen in Libyen seien vor allem Menschen aus dem bürgerkriegsgebeutelten Sudan und Südsudan verantwortlich, wie es in dem Dokument heißt. Die Mehrheit der Flüchtlinge in Libyen beabsichtigt, nach Europa weiterzureisen.

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner wird in der kommenden Woche, am 8. Juli, nach Libyen reisen, um dort gemeinsam mit Regierungsvertretern aus mehreren EU-Mittelmeerländern Gespräche zu führen. Internationale Menschenrechtsorganisationen berichten, dass die Stimmung in Libyen gegenüber Migranten aus anderen afrikanischen Staaten zunehmend feindselig wird. Zusätzlich leiden die Menschen in Libyen weiterhin stark unter den Auswirkungen des seit Jahren andauernden Bürgerkriegs.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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