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Startseite Deutschland & die WeltArmutsgefährdung unter Mietern in Deutschland steigt
Deutschland & die Welt

Armutsgefährdung unter Mietern in Deutschland steigt

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. August 2025
Graffiti mit Schriftzug "Mieten runter" (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Zahl armutsgefährdeter Mieter ist gestiegen: Im vergangenen Jahr waren 22,4 Prozent der Mieter armutsgefährdet, zwei Prozentpunkte mehr als 2023. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung (Sonntagausgabe) unter Berufung auf Zahlen, die das Bündnis Sahra Wagenknecht beim Statistischen Bundesamt abgefragt hat. Unter Wohneigentümern sank das Risiko in den vergangenen Jahren; 2024 lag der Anteil bei 8,3 Prozent nach 10,9 Prozent drei Jahre zuvor.

Zahlen zur Armutsgefährdung

Nach Angaben der Neuen Osnabrücker Zeitung (Sonntagausgabe), die sich auf Zahlen bezieht, die das Bündnis Sahra Wagenknecht beim Statistischen Bundesamt abgefragt hat, waren im vergangenen Jahr 22,4 Prozent der Mieter armutsgefährdet. Gegenüber 2023 ist das eine Steigerung um zwei Prozentpunkte. Damit sind Mieter im Vergleich zur Gesamtbevölkerung überproportional vom Armutsrisiko betroffen. Obwohl die Armutsgefährdungsquote in der Gesamtbevölkerung zum Vergleichsjahr 2021 leicht rückläufig ist, ist die Armut unter Mietern ansteigend. Unter Wohneigentümern ist das Risiko, in Armut zu rutschen, in den vergangenen Jahren gesunken. 2024 lag der Anteil bei 8,3 Prozent, drei Jahre zuvor noch bei 10,9 Prozent.

Reaktionen und Forderungen

BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht kommentierte die Zahlen mit den Worten: „Wenn inzwischen fast jeder vierte Mieter von Armut bedroht ist, dann ist das ein beschämendes Armutszeugnis für die Wohnungspolitik der letzten Jahre. Auch die neue Bundesregierung tut viel zu wenig“. Die Mietpreisbremse verpuffe nahezu wirkungslos. „Die Miete wird immer mehr zum Armutsrisiko“, sagte die BSW-Chefin der NOZ.

Wagenknecht weiter: „In allen Regionen, in denen es nicht mehr möglich ist, sich mit einem normalen Einkommen adäquaten Wohnraum zu leisten, sollten die Mieten mindestens bis 2030 eingefroren werden“. Größere Teile des Wohnungsmarktes müssten wieder den Regeln der Gemeinnützigkeit unterworfen werden. Zudem müsse die Politik den Wohnungsbau „durch öffentliche und gemeinnützige Wohnungsbauunternehmen ankurbeln und durch zinsvergünstigte Kredite fördern“.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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