HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Gartenabfallplätze der Stadt Osnabrück öffnen ab März wieder...
Schwerer Unfall bei Badbergen fordert drei Verletzte
So war die erste inklusive Ausbildungsmesse in Osnabrück
Gute Nachricht des Tages: Land Niedersachsen stärkt Theaterprojekte...
Keine Bombenräumung im Lokviertel Osnabrück am 15. März
Feuer an der Zapfsäule: Auto brennt auf A1-Rastanlage...
Trickdiebstahl, Einbruch und Paketklau beschäftigen Polizei in Osnabrück
Wieder bundesweite Warnstreiks im Nahverkehr – Osnabrück bleibt...
Professorin der Hochschule Osnabrück in Niedersachsens ersten Klimarat...
Baustelle am 26. Februar: Wildwuchs am Natruper-Tor-Wall in...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltArbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger könnte teuer werden
Deutschland & die Welt

Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger könnte teuer werden

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Januar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Januar 2025
Linken-Parteitag (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
33

Die Linke im Bundestag warnt vor erheblichen Mehrkosten für den Steuerzahler durch eine mögliche Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger. Laut Berechnungen der Partei könnten bis zu 7,1 Milliarden Euro zusätzliche Kosten pro Jahr entstehen, wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtet.

Kosten und Gegenargumente

Heidi Reichinnek, Gruppenvorsitzende der Linken, kritisiert die Vorschläge einer Arbeitspflicht als teuer und rechtlich problematisch. „Die vorgeschlagene Arbeitspflicht verstößt nicht nur gegen unzählige Gesetze, sondern wird für den Steuerzahler auch extrem teuer“, sagte Reichinnek dem RND. Die Partei geht davon aus, dass der Staat durchschnittlich 657 Euro pro Monat und Stelle bereitstellen müsste, um gemeinnützige Jobs einzurichten und zu betreiben. Nur etwa ein Fünftel dieser Summe würde als gesetzlich vorgeschriebene Entschädigung an die Arbeitslosen gehen, während die restlichen Kosten beim Träger oder der Gemeinde entstünden.

Berechnungen und Annahmen

Die Linke stützt ihre Kalkulation auf die Annahme, dass für die Hälfte der rund 1,8 Millionen arbeitsfähigen Erwerbslosen solche Stellen geschaffen werden könnten. In dem Expertenpapier der Partei werden die jährlichen Kosten von knapp 7,1 Milliarden Euro genannt, zu denen zusätzlich die internen Verwaltungskosten in den Jobcentern kämen. Eine Einsparung für den Staat wird ausgeschlossen, da diese Arbeitsgelegenheiten laut Gesetz keine regulären Arbeitsplätze ersetzen dürfen.

Alternative Vorschläge

Heidi Reichinnek schlägt vor, die finanziellen Mittel anderweitig zu investieren: „Mit diesen sieben Milliarden Euro pro Jahr könnte man auch 450.000 ganz normale, sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen für Langzeitarbeitslose schaffen“, sagte die Sozialpolitikerin. Das Geld wäre ihrer Meinung nach besser in die Schaffung regulärer Jobs in bestehenden Unternehmen oder öffentlichen Institutionen investiert.

Die Berechnungen der Partei basieren auf der Annahme, dass von den 5,5 Millionen Arbeitslosen in Grundsicherung nur rund 1,8 Millionen für eine Arbeitspflicht infrage kommen. Laut Arbeitsagentur sind viele nicht verfügbar, da sie minderjährig, bereits erwerbstätig oder in Ausbildung sind, chronisch krank oder behindert sind oder aufgrund von Kinderbetreuung oder Pflegepflichten nicht zur Verfügung stehen.

Die Diskussion um die Arbeitspflicht wurde angestoßen, als Schwerin als erste deutsche Stadt eine solche Pflicht für erwerbsfähige Bürgergeld-Empfänger einführen wollte. Forderungen nach einer bundesweiten Umsetzung kamen danach insbesondere aus den Reihen von CDU und FDP.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Technik-Trends für Unternehmen: Was sich 2025 wirklich lohnt
nächster Artikel
Bildungsferne Milieus: Anstieg bei Kindern in Deutschland

das könnte Sie auch interessieren

Sozialverband fordert statt privater Vorsorge stärkere gesetzliche Rente

26. Februar 2026

Nabu kritisiert Heizungsreform: Bundesregierung schwächt Klimaschutz-Ziele

26. Februar 2026

Berliner Stromnetz-Anschlag: Ermittler tappen weiter im Dunkeln

26. Februar 2026

Verbraucherschützer warnen: Neue Altersvorsorge droht zu scheitern

26. Februar 2026

US-Börsen steigen vor Nvidia-Zahlen, Euro und Gold stärker

25. Februar 2026

Atalanta demütigt Dortmund und erzwingt Champions-League-Achtelfinale

25. Februar 2026

Außenminister wirft Weidel gezielte Lüge über Gaslieferungen vor

25. Februar 2026

CDU-Politikerin Ludwig offen für Minderheitsregierung mit AfD-Stimmen

25. Februar 2026

Chipmangel verschärft sich: Deutsche Industrie leidet unter KI-Boom

25. Februar 2026

Aktuelle Lottozahlen: 21-Millionen-Euro-Jackpot und Spielsuchtwarnung

25. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Sozialverband fordert statt privater Vorsorge stärkere gesetzliche Rente

    26. Februar 2026
  • Nabu kritisiert Heizungsreform: Bundesregierung schwächt Klimaschutz-Ziele

    26. Februar 2026
  • Berliner Stromnetz-Anschlag: Ermittler tappen weiter im Dunkeln

    26. Februar 2026
  • Verbraucherschützer warnen: Neue Altersvorsorge droht zu scheitern

    26. Februar 2026
  • US-Börsen steigen vor Nvidia-Zahlen, Euro und Gold stärker

    25. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3