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Startseite AktuellArbeitsmarkt in der Region Osnabrück 2023: Mehr Entlassungen, weniger Arbeitskräftenachfrage
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Arbeitsmarkt in der Region Osnabrück 2023: Mehr Entlassungen, weniger Arbeitskräftenachfrage

von Hasepost 4. Januar 2024
von Hasepost 4. Januar 2024
Agentur für Arbeit Osnabrück Bushaltestelle
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Die wirtschaftlichen Auswirkungen der weltpolitischen Lage hinterließen 2023 auch auf dem Arbeitsmarkt der Region Osnabrück ihre Spuren. Nach Auffassung der Agentur für Arbeit blieb der Markt dennoch weitgehend stabil. Mit der beschleunigten Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt wartet eine wichtige Aufgabe auf Agentur und Jobcenter – und dies bei sinkender Arbeitskräftenachfrage.

Inflation, Energieknappheit, Fluchtbewegungen – diese und andere Folgen der weltpolitischen Lage belasteten 2023 auch den Arbeitsmarkt in Stadt und Landkreis Osnabrück. Die Zahl der Arbeitslosen stieg, während die Nachfrage regionaler Betriebe nach neuen Arbeitskräften deutlich nachließ. Die Agentur für Arbeit Osnabrück registrierte im vergangenen Jahr durchschnittlich 13.960 arbeitslose Menschen in der Region und damit 1.459 mehr als im Schnitt des Jahres 2022. Sowohl in der Stadt als auch im Landkreis stieg die durchschnittliche Arbeitslosenquote um jeweils einen halben Prozentpunkt gegenüber 2022 an – in der Stadt auf 7,2 Prozent, im Landkreis auf 3,4 Prozent.

Mehr Entlassungen

„Es war zu erwarten, dass die internationalen Spannungen mit ihren Folgen für die wirtschaftliche Konjunktur auch vor dem Arbeitsmarkt nicht haltmachen würden“, erklärt Christiane Fern, Leiterin der Agentur für Arbeit Osnabrück. „Es sind mehr Menschen entlassen worden als im Jahr zuvor, betroffen waren ganz zuvorderst Helferjobs und Tätigkeiten in der Zeitarbeit.“ So meldeten sich im gesamten Jahr 2023 14.145 Menschen arbeitslos, die zuvor noch einer Erwerbstätigkeit nachgegangen waren – ein Zuwachs um 973 Personen bzw. 7,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2022. „Allerdings – und das ist das Erfreuliche – haben wir keine größeren Entlassungsszenarien gesehen. Die Betriebe versuchen bei Möglichkeit und mit Blick auf den Fachkräftemangel ihr Personal zu halten, vor allem die qualifizierten Kräfte.“

So reduzierte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region zwischen dem Juni 2022 und dem Juni 2023 nur leicht um 0,4 Prozent (minus 833 Personen) auf 231.998. Den größten Rückgang verzeichnete die Zeitarbeit mit einem Minus von 31,6 Prozent (minus 2.405 Personen), während 1.588 Personen mehr sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (u.a. Sicherheits- Verkehrs- und Logistik- sowie Reinigungsberufen) nachgingen – insgesamt 25.511.

Deutlich weniger Nachfrage für neue Arbeitskräfte

Es zeigte sich indes, dass die Verunsicherung bei vielen Unternehmen zur Zurückhaltung bei der Suche nach neuen Arbeitskräften führte. Zählte die Arbeitsagentur 2022 noch durchschnittlich 7.452 Stellen im Bestand, waren es 2023 im Schnitt mit 5.297 genau 28,9 Prozent weniger. Fern: „Wir sehen zwar immer noch einen Fachkräftemangel in vielen Berufsfeldern, aber die Arbeitslosen-Stellen-Relation sah für die Bewerber schon einmal günstiger aus.“

So kamen etwa 2022 noch 0,7 arbeitslose Fachkräfte auf eine offene Fachkraftstelle, 2023 stieg der Wert für die Arbeitnehmerseite auf 1,2. „Das große Problem ist, dass die arbeitslosen Menschen kaum zu den angebotenen Stellen passen. 56 Prozent aller Arbeitslosen bewerben sich für Helfer- und Anlerntätigkeiten. Auf der anderen Seite sind die Arbeitgeber zwar weiter auf der Suche nach Fachkräften, haben aber zeitgleich überwiegend Stellen für ebendiese unqualifizierten Tätigkeiten zurückgezogen“, erläutert Fern. „Inzwischen erfordern acht von zehn ausgeschriebenen Stellen mindestens Fachkraft-Niveau.“

Beschleunigte Integration Geflüchteter rückt in den Fokus

Um Arbeitslose wieder in Arbeit bringen zu können, brauche es dringend genügend Jobangebote, so die Expertin. Dies gelte insbesondere auch für den „Jobturbo“, auf den die Arbeitsagentur und die Jobcenter im ersten Halbjahr 2024 einen besonderen Fokus werfen werden. Der „Jobturbo“ soll dazu beitragen, Geflüchtete unmittelbar nach deren Sprach- und Integrationskurs – und damit deutlich schneller als bisher – in Arbeit zu vermitteln, auch dann, wenn das erzielte Sprachniveau bislang nur bei den Standards A2 oder B1 liegen sollte.

Arbeitsbegleitend sollen dann weitere Unterstützungsangebote die Verbesserung des Sprachniveaus ermöglichen. „Das ist eine wichtige Aufgabe, die die Bundesregierung den Jobcentern und Arbeitsagenturen gestellt hat“, sagt Fern. „Wir sind allerdings auch auf die Mitarbeit der Betriebe angewiesen und deren Bereitschaft, Geflüchtete mit bislang überschaubaren Sprachkenntnissen einzustellen. Die erfolgreiche Integration ist eine Gemeinschaftsarbeit, zu der wir unseren Teil so gut es geht beitragen möchten.“

Qualifizierung und Weiterbildung von Arbeitslosen und Beschäftigten

Angesichts der oftmals fehlenden Passung von Arbeitslosen und Arbeitsstellen will die Agentur zudem Qualifizierungen und Weiterbildungen forcieren. Fern: „Das gilt natürlich in erster Linie für die Arbeitslosen, damit sie wieder fit werden für die Herausforderungen des Arbeitsmarktes. Allerdings richten wir unser kostenfreies Beratungs- und Förderangebot auch an Beschäftigte. Die Transformation am Arbeitsmarkt verlangt, dass wir uns stetig weiterbilden und ggf. neuorientieren, damit wir auch künftig sichere Arbeitsplätze haben. Das sollte jeder Erwerbstätige auf dem Schirm haben. Ich rate jedem: Sprechen Sie uns an und machen mit uns eine Standortbestimmung!“

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