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Startseite Deutschland & die WeltApplebaum fordert stärkere Regulierung sozialer Medien
Deutschland & die Welt

Applebaum fordert stärkere Regulierung sozialer Medien

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. November 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. November 2024
Anne Applebaum (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die renommierte Historikerin Anne Applebaum schlägt sich auf die Seite von Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) und befürwortet eine intensivere Regulierung von Sozialen Medien, während sie die Haltung von Elon Musk dazu kritisiert. Sie fordert eine stärkere Unabhängigkeit Europas von den USA in der transatlantischen Zusammenarbeit.

Applebaums Kritik an Elon Musk

Die bekannte Historikerin und Friedenspreisträgerin des deutschen Buchhandels, Anne Applebaum, gibt deutliche Worte bezüglich der Regulierung von Sozialen Medien ab. Sie greift hierbei insbesondere Elon Musk an und äußert sich kritisch zu dessen Prinzipien: „Es gibt nichts Heuchlerischeres als Elon Musk, wenn er sagt, er wolle `freie Meinungsäußerung` auf X praktizieren, und dann den Algorithmus so ändert, dass er die extreme Rechte begünstigt“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben).

Unterstützung für Robert Habeck

Nachdem Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) sich für eine stärkere Regulierung der Sozialen Medien ausgesprochen hatte, belächelte Musk ihn öffentlich. Applebaum widerspricht Musk und unterstützt Habeck: „Ich denke, Robert Habeck hat recht, und er sollte sich nicht von amerikanischen Führern oder amerikanischen Milliardären bedroht fühlen.“

Neuausrichtung der transatlantischen Beziehungen

Abseits der Kontroverse um Soziale Medien hat Applebaum sich ebenfalls zur Neugestaltung der transatlantischen Beziehungen nach der Ära Trump geäußert: „Es ist nun an der Zeit, dass Amerikas Verbündete in Europa und insbesondere in Deutschland gemeinsam eine eigene Strategie entwickeln und ihre internationale Rolle neu definieren.“ Weiterhin äußerte sie sich hoffnungsvoll über die Aussichten einer solchen Neuausrichtung: „Es ist offensichtlich nicht das Ende der Welt, wie wir sie kennen. Wir werden neue Lösungen finden. Es muss neue Bündnisse geben. Ich denke, es ist wichtig, darüber nachzudenken, was wir als Nächstes tun werden und wie wir unsere Gesellschaften so reformieren, dass sie in der Zukunft bestehen können.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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