HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ findet am 14. und 15....
Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück unterstützt Bildung...
Nach langer Bauphase: Humboldtbrücke in Osnabrück wieder eröffnet
Obduktion gibt Antworten zu Fall in Bramsche: Vater...
So mangelhaft ist der Zustand der Ausländerbehörde Osnabrück
Icker Landstraße gesperrt: Lkw muss aus Graben geborgen...
Wieso die Stadtwerke Osnabrück in den Glasfasermarkt einsteigen
VfL Osnabrück empfängt Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am 26....
Motorradkontrollen zum Saisonauftakt im Landkreis Osnabrück
67 Kitas, ein Träger: Kirchenkreise bündeln Kräfte in...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltAnstieg türkischer Asylanträge in Deutschland trotz geringer Anerkennungsquote
Deutschland & die Welt

Anstieg türkischer Asylanträge in Deutschland trotz geringer Anerkennungsquote

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 6. Mai 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 6. Mai 2024
Foto: dts
22

Die Zahl der türkischen Asylbewerber in Deutschland steigt rapide, wobei die Mehrheit der Anträge als „offensichtlich unbegründet“ abgelehnt wird. Dies führt zu Spannungen auf Regierungsebene und löst Kritik unter Polizei und Politik aus.

Zunehmende Asylanträge und geringe Anerkennungsrate

Laut der „Bild“-Zeitung haben im Jahr 2021 7.067 türkische Staatsbürger einen Erstantrag auf Asyl in Deutschland gestellt, 2022 waren es bereits 23.938 und ein Jahr später dann sogar 61.181 – ein Anstieg um 155,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für 2024 wird eine Zahl von rund 15.000 Neuankömmlingen erwartet, zwei Drittel davon Männer. Allerdings werden nur wenige dieser Anträge akzeptiert. Nur bei 8,4 Prozent der Antragsteller werden die Fluchtgründe anerkannt und ein Schutzstatus gewährt, während 61,6 Prozent der Anträge laut Flüchtlingsämtern „offensichtlich unbegründet“ sind.

Debatte um Abschiebungen

Die Situation sorgt für Unstimmigkeiten in der Regierung. Die „Bild“ berichtet von „14.275 ausreisepflichtigen türkischen Staatsangehörigen“, von denen im ersten Quartal 2024 nur 449 abgeschoben wurden. Laut Ministeriumsakten gibt es Widerstand von türkischer Seite: „Insbesondere akzeptiert die Türkei keine Charterflüge.“

Kritik von Polizei und Politik

Der Chef der Bundespolizei-Gewerkschaft, Heiko Teggatz, bezeichnete diese Zahlen als „mehr als alarmierend“ und vermutet, dass „Erdogan, ähnlich wie Putin und Lukaschenko, durch dieses Verhalten die Europäische Union destabilisieren“ wolle. Er fordert ein stärkeres Vorgehen: „EU-Grenzschutz weiter ausbauen, Pull-Faktoren ausmerzen und Ausreisepflichtige konsequent abschieben.“

Unionsfraktionsvize Andrea Lindholz (CSU) sieht einen möglichen Pull-Faktor in der kürzlich beschlossenen doppelten Staatsbürgerschaft und kritisiert die Ampelregierung: „Frau Faeser und die Ampel reden zwar von Begrenzung, handeln aber nach wie vor völlig unzureichend und kontraproduktiv.“

Innenexperte Stefan Heck (CDU) schlägt vor, Druck auf Erdogan auszuüben, indem Finanzkredite der Bundesregierung zum Erdbeben-Wiederaufbau von Schulen überdacht werden. Nach Angaben der „Bild“ sind zuletzt 300 Millionen Euro von Berlin nach Ankara geflossen. Heck kritisiert: „Erdogan nimmt finanzielle Hilfen aus Europa gerne an, weigert sich aber beharrlich, eigene Staatsbürger zurückzunehmen.“ Das passe nicht zusammen.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Online-Marktplätze und Smartphones dominieren Onlinehandel 2023
nächster Artikel
Bürgergeld reduziert laut Studie Anreiz zur Jobaufnahme

das könnte Sie auch interessieren

Günther fordert wegen Irankrieg massiv mehr erneuerbare Energien

4. März 2026

Berlinale-Chefin Tricia Tuttle bleibt Intendantin des Filmfestivals

4. März 2026

USA versenken iranisches Kriegsschiff vor Sri Lanka –...

4. März 2026

Leonardo will Airbus ins GCAP holen, falls FCAS...

4. März 2026

Sophie Passmann bereut Botox-Essay und Feminismus-Debatte

4. März 2026

CDU-Verteidigungspolitiker hält Marine-Einsatz in Straße von Hormus möglich

4. März 2026

Nato schießt iranische Rakete vor türkischem Luftraum ab

4. März 2026

ARD und ZDF schließen drei Sender und bündeln...

4. März 2026

Ifo-Chef warnt: Tankrabatt schadet Wirtschaft und Klimaschutz

4. März 2026

Deutschland bekräftigt Ukraine-Unterstützung als sicherheitspolitische Priorität

4. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Günther fordert wegen Irankrieg massiv mehr erneuerbare Energien

    4. März 2026
  • Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ findet am 14. und 15. März

    4. März 2026
  • Berlinale-Chefin Tricia Tuttle bleibt Intendantin des Filmfestivals

    4. März 2026
  • USA versenken iranisches Kriegsschiff vor Sri Lanka – 80 Tote

    4. März 2026
  • Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück unterstützt Bildung mit Becherspende

    4. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3