Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen syrischen Staatsangehörigen erhoben, der im Verdacht steht, die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) unterstützt zu haben. Laut Anklage soll der Mann einem österreichischen Jugendlichen bei den Vorbereitungen eines Anschlags auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien geholfen haben. Die Tatvorwürfe umfassen unter anderem die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung.
Anklage gegen syrischen Staatsangehörigen erhoben
Wie die Bundesanwaltschaft am Freitag mitteilte, richtet sich die Anklage gegen einen syrischen Staatsangehörigen, dem vorgeworfen wird, im Zeitraum zwischen Juli und August 2024 einen österreichischen Jugendlichen bei Anschlagsvorbereitungen unterstützt zu haben. Die Behörde erklärte: „Der Beschuldigte soll einen österreichischen Jugendlichen bei den Vorbereitungen eines Anschlags auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien unterstützt haben.“ Die Unterstützung soll unter anderem darin bestanden haben, dass der Beschuldigte eine Bauanleitung ins Deutsche übersetzte sowie eine Textvorlage für einen Treueschwur auf den IS bereitstellte.
Unterstützung bei Anschlagsvorbereitungen
Dem Anklagetext zufolge nutzte der Jugendliche in Österreich die bereitgestellten Materialien, um der Terrororganisation beizutreten. Die Bundesanwaltschaft erläuterte weiter: „Der Jugendliche in Österreich soll diese genutzt haben, um der Terrororganisation beizutreten.“ Die Vorwürfe umfassen die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung sowie die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.
Prozessauftakt in Berlin
Der Beschuldigte befindet sich derzeit auf freiem Fuß. Die Anklage wurde bereits am 17. Juni beim Staatsschutzsenat des Kammergerichts Berlin eingereicht. Die Bundesanwaltschaft fasst zusammen: „Die Anklage umfasst Vorwürfe der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.“