Altbundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Spekulationen über eine mögliche Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten im kommenden Jahr zurückgewiesen. Anlass waren Berichte über Überlegungen in der CDU-Spitze, die Grünen könnten Merkel für das höchste Staatsamt ins Spiel bringen.
Merkel lässt Spekulationen zurückweisen
Aus dem Büro von Angela Merkel wurde eine Kandidatur deutlich dementiert. Auf eine Anfrage des „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe) erklärte eine Sprecherin wörtlich: „Das ist abwegig.“ Damit reagierte das Büro der Bundeskanzlerin a. D. auf die jüngsten Spekulationen um ihre politische Zukunft.
Zuvor hatte die „Bild“ berichtet, in der CDU-Spitze gebe es die Sorge, dass die Grünen der CDU Angela Merkel als Bundespräsidentin vorschlagen könnten. Eine offizielle Stellungnahme der CDU zu dieser Darstellung lag zunächst nicht vor.
Debatte um künftiges Staatsoberhaupt
Bisher hat kein Bundeskanzler nach seiner Amtszeit das Amt des Bundespräsidenten übernommen. Die Bundesversammlung soll Anfang 2027 über die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier entscheiden. Nach derzeitigem Stand dürfte die Union bei dieser Wahl die größte Fraktion stellen.
Immer wieder wird in diesem Zusammenhang der Ruf nach einem ersten weiblichen Staatsoberhaupt laut. In diesem Umfeld waren auch die Spekulationen um eine mögliche Kandidatur von Angela Merkel entstanden, die nun durch die klare Absage aus ihrem Büro gedämpft wurden.
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