CDU-Politiker Philipp Amthor unterstützt nach eigenen Angaben das Vorgehen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der sich Medienberichten zufolge mit einer wirtschaftlichen Druckmittel-Liste gegenüber den USA positioniert. Die Liste soll verdeutlichen, in welchen Bereichen die USA wirtschaftlich von Deutschland und Europa abhängig sind. Amthor betonte im TV-Sender „Welt“, es sei wichtig, sich außenpolitisch auf unterschiedliche Szenarien einzustellen. Zugleich sprach er sich für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den USA aus.
Unterstützung für Merz’ Kurs gegenüber den USA
CDU-Vorstandsmitglied und Parlamentarischer Staatssekretär Philipp Amthor hält es Medienberichten zufolge für richtig, dass sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit einer wirtschaftlichen Druckmittel-Liste gegen die USA positioniert. Die Liste soll offenbar aufzeigen, in welchen Bereichen die USA in einer wirtschaftlichen Abhängigkeit zu Deutschland und Europa stehen.
„Das ist für uns schon wichtig, dass man in der Außenpolitik sich auch auf Szenarien einrichtet“, sagte Amthor dem TV-Sender „Welt“ am Freitag.
„Sprache von Stärke“ in der Zusammenarbeit mit Donald Trump
Mit Blick auf den früheren US-Präsidenten Donald Trump verwies Amthor auf Erfahrungen in den bilateralen Beziehungen. „In der Diskussion mit Donald Trump, in der `Zusammenarbeit`, wenn man das diplomatisch freundlich formulieren möchte, in dieser Zusammenarbeit ist jedenfalls klar geworden: Der versteht schon die Sprache von Stärke und nicht die Sprache nur von Nachgiebigkeit“, sagte Amthor dem TV-Sender „Welt“.
„Und deswegen ist es auch wichtig, dass wir uns jetzt aufstellen, wie wir gemeinsam als Europäische Union, wie wir auch als Deutsche dort richtige Akzente setzen können. Und ich finde, das Selbstbewusstsein, das der Bundeskanzler dazu auch an den Tag legt, ist genau das Richtige“, fügte er in „Welt“ hinzu.
Abgrenzung von einer Konfrontation mit den USA
Trotz der Überlegungen zu wirtschaftlichen Druckmitteln betonte Amthor laut „Welt“, es gehe nicht darum, sich ökonomisch gegen die USA zu positionieren. „Wir wollen die Wirtschaft und auch Wirtschaftswachstum, Wettbewerbsfähigkeit ja nicht gegen die Vereinigten Staaten von Amerika organisieren. Aber wir können sie auch aus eigener Stärke und am besten mit ihnen zusammen organisieren.“
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