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Startseite Deutschland & die WeltAltmaier kritisiert Adenauers Umgang mit NS-Vergangenheit
Deutschland & die Welt

Altmaier kritisiert Adenauers Umgang mit NS-Vergangenheit

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 29. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 29. Juni 2025
Peter Altmaier (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Ex-Kanzleramtschef Peter Altmaier hat in einem Gastbeitrag im „Spiegel“ die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit unter Bundeskanzler Konrad Adenauer deutlich kritisiert. Altmaier wirft Adenauer vor, sich kaum öffentlich zu den dunklen Seiten der deutschen Geschichte geäußert zu haben und beschreibt weitreichende personelle Kontinuitäten von NSDAP-Mitgliedern im öffentlichen Dienst.

Kritik an Adenauers Umgang mit NS-Vergangenheit

Peter Altmaier, ehemaliger Kanzleramtschef und CDU-Politiker, äußert in einem Gastbeitrag im „Spiegel“ scharfe Kritik am Umgang des früheren Bundeskanzlers Konrad Adenauer (1949 bis 1963) mit der NS-Vergangenheit. „Adenauer hat sich als Kanzler so gut wie nie zu den dunklen Seiten der deutschen Geschichte geäußert“, schreibt Altmaier laut „Spiegel“. Adenauer habe um den „Wunsch der großen Mehrheit nach einem `Schlussstrich` und dem Ende von Entnazifizierung und Aufarbeitung“ gewusst.

Personelle Kontinuitäten und mangelnde Aufarbeitung

Altmaier zeichnet laut „Spiegel“ ein beklemmendes Bild der Nachkriegszeit: „Seit 1951 schafften es frühere NSDAP-Mitglieder in beachtlicher Zahl wieder in Behörden- und Beamtenstuben, konnten Nazi-Verbrecher unbehelligt von Justiz und Öffentlichkeit ein Leben als anerkannte Mitglieder der Nachkriegsgesellschaft führen. Zu viele sahen weg, alte Kameraden und Komplizen halfen beim Verschleiern und Unterdrücken. Erst Mitte der Sechzigerjahre gelang mit den Auschwitz-Prozessen ein Durchbruch.“

Der CDU-Politiker vermutet, dass Adenauer es darauf angelegt habe, „die Zeitspanne, die ihm verbleiben würde, für den Aufbau von Demokratie, Sicherheit und Wohlstand zu nutzen und dafür alles auszublenden, was an persönlicher Verfehlung und Verstrickung aus den Zeiten vor 1945 überkommen war“. Forderungen nach Aufarbeitung hätten lange „als unerhört und geradezu skandalös“ gegolten.

Studie zu NSDAP-Vergangenheit im Kanzleramt

Anlass des Gastbeitrags ist eine neue Studie von Historikern zum Kanzleramt, die laut „Spiegel“ zeigt, dass unter Adenauer bis zu 38 Prozent der höheren Beamten eine NSDAP-Vergangenheit hatten. Altmaier schreibt dazu: Adenauer und sein langjähriger Kanzleramtschef Hans Globke wollten „eine gut funktionierende, loyale Beamtenschaft an der entscheidenden Schaltstelle“. Globke habe dabei „im `Dritten Reich` eine unrühmliche Rolle bei der Formulierung und Kommentierung von Hitlers Rassenpolitik“ gespielt.

Altmaier betont, dass die personellen Kontinuitäten noch bis in die Anfänge der Kanzlerschaft von Helmut Kohl gereicht hätten. Erst dann hätten „alle Beteiligten und Belasteten das Pensionsalter erreicht“, so Altmaier im „Spiegel“.

Peter Altmaier zählte zu den engsten Mitarbeitern von Kanzlerin Angela Merkel und war von 2013 bis 2018 Chef des Kanzleramts.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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