Die GiroLive Panthers sind im Viertelfinale der Playoffs ausgeschieden. Nach der 40:56-Niederlage im ersten Spiel am 1. April unterlag das Team auch im zweiten Aufeinandertreffen Alba klar mit 47:74. Die Best-of-3-Serie ist damit entschieden, für die Panthers geht es in die Sommerpause.
Energischer Start, doch Alba setzt sich früh ab
Die GiroLive Panthers erwischten einen vielversprechenden Start und eröffneten die Partie direkt mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf. Alba konterte jedoch prompt nach einem abgefangenen Pass mit einem Korbleger. In der Anfangsphase entwickelte sich ein intensives und ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams abwechselnd punkteten.
Mit zunehmender Spielzeit gelang es Alba jedoch, sich leicht abzusetzen. Trotz einer Auszeit beim Stand von 10:14 (4:21 Minuten) fanden die Panthers nur schwer Lösungen gegen die aggressive Defensive des Gegners. Alba störte den Spielaufbau früh und nutzte seine Chancen konsequent, sodass der Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 12:22 anwuchs.
Defensive von Alba stellt Panthers vor große Probleme
Auch im zweiten Viertel blieb Alba tonangebend. Nach nicht einmal einer Minute sahen sich die GiroLive Panthers beim Stand von 12:27 zu einer weiteren Auszeit gezwungen. Zwar zeigte auch Alba phasenweise Schwächen im Abschluss, doch die stabile Defensive machte dies wett. Die Panthers hatten große Schwierigkeiten, sich gegen die kompakte Abwehr durchzusetzen, während Alba Ballverluste eiskalt bestrafte. Bis zur Halbzeitpause wuchs der Rückstand weiter an – mit 20:44 ging es in die Kabinen.
Kurzes Aufbäumen nach der Pause bleibt ohne nachhaltige Wirkung
Nach dem Seitenwechsel gelangen den GiroLive Panthers die ersten Punkte, doch insgesamt fehlten weiterhin die Mittel gegen die starke Defensive von Alba. Auch offensiv blieb der Gegner gefährlich und baute die Führung weiter aus. Zwei erfolgreiche Dreipunktewürfe sorgten kurzzeitig für Hoffnung, doch Alba antwortete umgehend – ebenfalls von jenseits der Dreierlinie. Nach einer weiteren Auszeit und einer eher ereignisarmen Schlussphase des dritten Viertels betrug der Rückstand bereits 23 Punkte (35:58).
Kräfte lassen nach – Alba bringt Sieg souverän ins Ziel
Im Schlussviertel fanden die GiroLive Panthers nur schwer ins Spiel. Die Partie begann punktearm, und mit zunehmender Spielzeit schwanden die Kräfte. Alba blieb seiner Linie treu und kontrollierte das Spielgeschehen souverän. Eine Auszeit beim Stand von 41:72 konnte den Verlauf nicht mehr entscheidend beeinflussen. Zwar gelang es den Panthers noch, den Rückstand etwas zu verkürzen, doch am deutlichen Ausgang änderte das nichts mehr.
Dezimierter Kader kämpft bis zum Schluss
Trotz der klaren Niederlage zeigten die GiroLive Panthers großen Einsatz. Mit nur acht Spielerinnen gegenüber 14 auf Seiten von Alba war die personelle Situation deutlich angespannt. Das Team kämpfte mit viel Energie und Spielgeist, scheiterte jedoch an der Effektivität des Gegners. Alba überzeugte sowohl defensiv als auch offensiv und nutzte die Schwächen der Panthers konsequent aus. Für die GiroLive Panthers endet damit eine intensive Saison – nun steht die Sommerpause an.
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