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Startseite Deutschland & die WeltAfrikas Rohstoffe entscheidend für deutsche Energiewende
Deutschland & die Welt

Afrikas Rohstoffe entscheidend für deutsche Energiewende

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. Juli 2025
Solaranlagen / Foto: dts
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Die bundeseigene Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) drängt auf schnelle Maßnahmen zur Sicherung strategischer Rohstoffe und betont die zentrale Rolle Afrikas für die Energiewende. GIZ-Vorständin Anna Sophie Herken warnt vor Chinas wachsendem Einfluss auf dem afrikanischen Kontinent und fordert einen neuen, unternehmerisch geprägten Ansatz in der internationalen Zusammenarbeit. Nach ihren Angaben kontrollieren chinesische Akteure bereits einen erheblichen Anteil an der afrikanischen Kupfer- und Kobaltproduktion.

GIZ sieht Afrika als Schlüsselregion für Rohstoffe

Anna Sophie Herken, Vorständin der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), hat im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Focus zur Eile bei der Sicherung von Rohstoffen aufgerufen. „Wenn wir beim Umbau unserer Energieversorgung unabhängig, sicher und nachhaltig bleiben wollen, führt an Afrika kein Weg vorbei“, sagte Herken laut Focus. Sie betont damit die Bedeutung afrikanischer Länder für die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen, die etwa für Solaranlagen, Windkraftanlagen, Batterien oder die E-Mobilität benötigt werden.

China baut wirtschaftlichen Einfluss aus

Laut Anna Sophie Herken ist China in Afrika stark präsent. „Wenn man in afrikanischen Ländern unterwegs ist, merkt man sehr schnell: China ist überall präsent. China investiert seit Jahren massiv in Infrastruktur, Förderrechte und Handelsabkommen“, sagte sie dem Focus. Sie verweist darauf, dass chinesische Akteure inzwischen etwa 30 Prozent der afrikanischen Kupferproduktion und bis zu 41 Prozent der Kobaltproduktion kontrollieren. „Das ist eine enorme wirtschaftliche Macht“, so Herken weiter.

GIZ setzt auf langjährige Erfahrung und neue Ansätze

Die GIZ sieht sich eigenen Angaben zufolge im Vorteil: „Die gute Nachricht ist: Wir als GIZ arbeiten dort seit Jahrzehnten, kennen die Partner, Strukturen und Bedürfnisse vor Ort und haben uns deshalb viel Vertrauen erworben. Das ist ein strategischer Vorteil, den wir gezielt für nachhaltige Kooperationen nutzen sollten“, erklärte Anna Sophie Herken gegenüber Focus. Sie bekräftigte: „Die Energiewende sei ohne Afrika nicht zu machen. Viele der Rohstoffe, die wir für Solaranlagen, Windräder, Batterien oder E-Mobilität brauchen, kommen in entscheidenden Mengen aus Afrika.“

Zudem plädiert die GIZ-Vorständin laut Focus für einen neuen Ansatz in der internationalen Zusammenarbeit. Das traditionelle Bild vom Brunnenbauen in Afrika sei längst überholt. „Heute braucht es mehr unternehmerisches Denken: effizient, ergebnisorientiert und partnerschaftlich. Wirtschaft und Entwicklung sind keine Gegensätze, sondern gehören zusammen. Ich weiß, wie Unternehmen ticken und worauf sie achten: klare Rahmenbedingungen, Planungssicherheit, verlässliche Partner. Genau das versuchen wir bei der GIZ zu ermöglichen“, betonte Anna Sophie Herken.

Alle Zitate stammen aus dem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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