Der verteidigungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Rüdiger Lucassen, fordert in einem Positionspapier eine deutlich stärkere militärische Führungsrolle Deutschlands in Europa. Das Papier, über das die „Bild“ (Mittwochsausgabe) berichtet, soll als Grundlage für Gespräche mit Vertretern der US-Regierung dienen und wird als Reaktion auf die neue US-Sicherheitsstrategie eingeordnet.
Deutschland soll militärische Führungsnation werden
Der verteidigungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Rüdiger Lucassen verlangt laut „Bild“ in dem Positionspapier: „Deutschland ist willens, die militärische Führung für Europas Sicherheit und Freiheit zu übernehmen.“ Das Papier, auf das sich die „Bild“ (Mittwochsausgabe) beruft, soll als Grundlage für seine Gespräche mit Vertretern der US-Regierung dienen und gilt dem Bericht zufolge als Reaktion auf die neue US-Sicherheitsstrategie. Weiter heißt es darin: „Deutschland übernimmt die Führung bei der Verteidigung des europäischen Nato-Gebiets und bildet als Führungsnation den Rahmen für die Integration der europäischen Partnernationen.“
Schwerpunkt Nato-Nordostflanke und Ostsee
Ein Schwerpunkt der deutschen Militärpolitik soll dem Papier zufolge die „Führung und Bereitstellung der Hauptkräfte zur Absicherung der Nato-Nordostflanke“ sein. Darüber hinaus solle die Marine den Nordatlantik gemeinsam mit Partnern sichern und eine „land- und luftgestützte Sicherung der Ostsee“ durchführen.
Ausbau der Bundeswehr-Kapazitäten
Zur Umsetzung der Ziele fordert Lucassen nach Angaben der „Bild“ „vier zusätzlichen mechanisierten Heeresdivisionen“. Hinzukommen sollen zwei zusätzliche Hubschraubergeschwader für die „schnelle Verlegefähigkeit der Vorauskräfte an die Ostflanke“. Vorgesehen ist zudem die „Aufstellung eines Kreuzer-Geschwaders zur Seeraumsicherung im Nordatlantik“ sowie die „Befähigung der deutschen Streitkräfte zur Deep-Strike-Fähigkeit“.
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