Die AfD baut ihren Vorsprung in der aktuellen Forsa-Umfrage weiter aus und liegt bei 28 Prozent. Die Union folgt mit 21 Prozent, während die Nichtwählerquote bei 27 Prozent liegt. Die Stimmung zur Wirtschaftslage ist so pessimistisch wie seit Wochen nicht.
Parteien: AfD vor Union, Grüne auf Platz drei
Die AfD kommt in der aktuellen Forsa-Umfrage auf 28 Prozent und legt damit einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche zu. Die Union bleibt unverändert bei 21 Prozent, die Grünen behaupten mit 16 Prozent den dritten Platz. SPD und Linke erreichen jeweils 12 Prozent, wobei die Linke einen Punkt verliert. Die FDP stagniert bei 4 Prozent.
Auffällig bleibt der hohe Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen: 27 Prozent liegen damit deutlich über dem Wert der Bundestagswahl 2025.
Vertrauen in Parteien sinkt, Merz-Zufriedenheit niedrig
Nur 14 Prozent der Wahlberechtigten trauen der AfD zu, die Probleme des Landes am besten zu lösen – ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Die Union verliert ebenfalls einen Punkt und liegt bei 12 Prozent. Grünen und Linke bleiben bei jeweils 6 Prozent, die SPD bei 4 Prozent. 56 Prozent der Bürger trauen keiner Partei zu, die Probleme zu lösen, drei Punkte mehr als zuvor.
Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz bleibt auf niedrigem Niveau: 14 Prozent der Bundesbürger sind zufrieden, 85 Prozent bewerten seine Arbeit kritisch. Selbst unter CDU/CSU-Anhängern sind nur 48 Prozent zufrieden, 50 Prozent unzufrieden. Bei Anhängern der SPD sind es 19 Prozent, der Grünen 9 Prozent, der Linken 3 Prozent und der AfD 2 Prozent.
Nur noch 11 Prozent der Deutschen erwarten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage, 73 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung. 16 Prozent gehen von einer unveränderten Entwicklung aus. Der Pessimismus erreicht damit den höchsten Wert der vergangenen Wochen.