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Startseite Deutschland & die WeltAfD-Fraktion will künftig seriöser und professioneller auftreten
Deutschland & die Welt

AfD-Fraktion will künftig seriöser und professioneller auftreten

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 5. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 5. Juli 2025
AfD-Bundestagsfraktion (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die AfD-Bundestagsfraktion hat beschlossen, künftig ein seriöseres und maßvolleres Auftreten ihrer Abgeordneten zu fordern. Mit dieser strategischen Neuausrichtung will die Fraktion nach eigenen Angaben ihre Professionalität unterstreichen und sich für eine mögliche Regierungsbeteiligung öffnen. Die Entscheidung wurde auf einer Klausurtagung getroffen und von mehreren Fraktionsmitgliedern bestätigt.

AfD-Fraktion strebt professionelleres Auftreten an

Nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS), der sich auf drei Mitglieder des Fraktionsvorstands sowie auf die Bestätigung von drei weiteren einfachen Fraktionsmitgliedern stützt, hat der Vorstand der AfD-Bundestagsfraktion auf einer Klausurtagung beschlossen, in der laufenden Legislaturperiode ein maßvolleres, seriöseres und niveauvolleres Auftreten von den eigenen Abgeordneten zu verlangen.

Tino Chrupalla, AfD-Vorsitzender, begründete diese Entscheidung gegenüber der FAS mit dem Wunsch, eines Tages gemeinsam mit einer Partnerpartei eine Regierungskoalition zu bilden: „Wenn ich nicht rumschreie, kann eine Rede ganz anders wirken. Wir wollen professionell auftreten. Wir wollen regieren. Dafür muss man Kompetenz ausstrahlen und das Prollige etwas ablegen.“

Auch der stellvertretende AfD-Vorsitzende Kay Gottschalk betonte laut FAS die Notwendigkeit zur Kooperation: „Wir werden keine absolute Mehrheit erreichen, wir brauchen einen Koalitionspartner. Dafür muss man die Hand ausstrecken und konstruktiv diskutieren.“

Der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Sebastian Münzenmaier äußerte: „Man muss immer Mensch bleiben, es darf nicht unter die Gürtellinie gehen.“ Und weiter: „Wenn man ernst genommen werden will, muss man sich vernünftig verhalten.“

Kritik an bisherigen Auftritten

AfD-Abgeordneter Rüdiger Lucassen bestätigte gegenüber der FAS den Willen zur Deeskalation: „Ich kann bestätigen, dass es den erklärten Willen gibt, diese Schärfe herauszunehmen und nicht mehr in einen Ordnungsrufwettbewerb einzusteigen.“

Der ebenfalls zitierte, skandalumwitterte Abgeordnete Maximilian Krah, der sich zuletzt vom ethnischen Volksbegriff und der Remigration distanziert hatte, erklärte: „Ich liege bei mir im Wahlkreis bei 44 Prozent. Da muss ich eine gewisse Breite abbilden.“

In diesem Zusammenhang nannten AfD-Abgeordnete laut FAS Beispiele für Verhaltensweisen, die künftig vermieden werden sollen. So wurde die Rede von Stephan Brandner zur konstituierenden Sitzung, in der er von „Schrumpfgermanen von Rot-Grün“ und einer „rot-grünen Mischpoke“ sprach, intern kritisiert. Auch Abgeordnete Nicole Höchst wurde für ein Meme, in dem Muslime darauf hingewiesen wurden, dass Agrarprodukte in Deutschland mit „Schweinescheiße“ gedüngt würden, scharf kritisiert. Diese Äußerung sei dem FAS-Bericht zufolge intern als „niveaulos“ und „Schrott“ bezeichnet worden. Sichtbare Zeichen des Sinneswandels seien zudem der Verzicht auf Jubel, als Friedrich Merz (CDU) im ersten Wahlgang nicht zum Bundeskanzler gewählt wurde, sowie zurückhaltende Entgegnungen auf Regierungserklärungen des Kanzlers.

Mitgliederstruktur und interne Kritik

Die AfD-Abgeordneten führen den Wandel nach Angaben der FAS auch auf eine veränderte Mitgliederstruktur zurück. Im September 2023 zählte die AfD rund 34.000 Mitglieder, aktuell sind es laut Partei etwa 64.000 Mitglieder. Gottschalk beschreibt dazu: „Die AfD von vor drei Jahren ist nicht mehr vergleichbar mit der AfD von heute.“ Und weiter: „Wir sind weg von der Jogginghosenfraktion, hin zu den Blaumännern und Steuerberatern.“ Baden-württembergischer Spitzenkandidat Markus Frohnmaier sieht eine „Professionalisierung“.

Nicht alle in der Partei teilen die neue Strategie. Thüringischer AfD-Vorsitzender Björn Höcke sagte der FAS: „In Anbetracht der historischen Niedergangsdynamik, in die uns die Kartellparteien hineinmanövriert haben, ist die Position der AfD als einzige authentische Oppositionspartei mehr als zurückhaltend. Mäßigung muss von denen verlangt werden, die dieses Land ohne Maß und Mitte in Grund und Boden regierten.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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