HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Bischof und Generalvikar nehmen an Solidaritätswache teil
Warum sich mehr als 350 pädagogische Kräfte aus...
Neue barrierefreie Haltestelle in Ohrbeck
3:1-Erfolg in Aue: VfL Osnabrück springt vorübergehend an...
So sollen Lösungen und Strategien für die Wohnraumversorgung...
Georg Harcke feiert 25-jähriges Jubiläum als Ehrenmitglied der...
Warum Samstag-Mittag am Heger-Tor Plakate an der Ampel...
TV Bissendorf-Holte verlängert Vertrag mit Cheftrainer Timon Döring
Das ist das Festprogramm zum Jubiläumsjahr 100 Jahre...
Warum Melles Bürgermeisterin Jutta Dettmann die Firma Fräcon...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite AktuellÄrztekammer Osnabrück beklagt Mehrbelastung durch „digitale Krankschreibung“
AktuellOsnabrück

Ärztekammer Osnabrück beklagt Mehrbelastung durch „digitale Krankschreibung“

von Hasepost 7. Januar 2023
von Hasepost 7. Januar 2023
Ärztin im Behandlungszimmer am Computer, Lizenz: unsplash+
16

Es könnte so einfach sein: Ein ausgefeilter digitaler Prozess und für alle Beteiligten wird es einfacher. Das scheint aber bei der inzwischen eingeführten „Digitalen Krankscheibung“ nicht zu funktionieren. Die Ärztekammer Osnabrück beklagt eine erhebliche Mehrbelastung für die Praxen – und für kleinere Arbeitgeber gibt es keine digitale Schnittstelle zum neuen System.

Seit Jahresbeginn sollten die gelben Krankenscheine mit den zwei Durchschlägen eigentlich Geschichte sein und die Arbeitgeber jetzt die Daten zur Arbeitsunfähigkeit (AU) ihrer Angestellten von den Krankenkassen elektronisch anfordern können.

Für Versicherte bringt das neue Verfahren zwar Erleichterungen: Bislang waren Arbeitnehmer dazu verpflichtet, ihrem Arbeitgeber spätestens ab dem vierten Tag der Arbeitsunfähigkeit die AU-Bescheinigung vorzulegen oder zuzuschicken und eine Ausführung an die Krankenkasse weiterzureichen.

„Diese schriftliche Bringschuld entfällt nun für gesetzlich Versicherte“ so Dr. Steffen Grüner, Vorsitzender der Bezirksstelle Osnabrück der Ärztekammer Niedersachsen. „Was sich aber nicht ändert: Gesetzlich Krankenversicherte müssen weiterhin rechtzeitig zum Arzt gehen, die Erstellung der elektronischen AU ermöglichen und dies dem Arbeitgeber unverzüglich mitteilen und zwar auch die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit.“

Für kleinere Arbeitgeber fehlt die digitale Schnittstelle

Mit dem neuen eAU-System sollen die Praxen am Tag des Arztbesuches die AU-Bescheinigung an die Krankenkasse weiterleiten, die die Daten auch dem Arbeitgeber zur Verfügung stellen. „Aufgrund erheblicher Sicherheitsbedenken, u.a. des Bundesdatenschutzbeauftragten, sind aber viele Praxen noch nicht an das System angeschlossen. Ebenso haben gerade kleinere Arbeitgeber keine Möglichkeit der elektronischen Abfrage bei den Krankenkassen.
Man bürdet somit diesen mehr Bürokratie auf und steigert die Kosten für die Lohnbuchhaltung und den Steuerberater. Ebenso sind Privatärzte, Ärzte im Ausland, Rehabilitationseinrichtungen und Physio- sowie Psychotherapeuten noch nicht an dem Verfahren beteiligt. Außerdem fehlt es noch an einer gesetzlichen Regelung, um auch für Privatversicherte ein entsprechendes Angebot umzusetzen.“ so Grüner weiter.

„Gelber Schein“ wird trotz digitalem Versand zusätzlich ausgedruckt

„Die eAU sollte weniger Bürokratie und Zettelwirtschaft bringen, doch genau das funktioniert nicht immer und ist zur Zeit mit erheblichen Mehraufwand verbunden, denn die Patienten erhalten von den Ärzten weiterhin einen Papierausdruck, somit müssen die Praxen die Daten für die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung künftig doppelt bearbeiten. Die Krankschreibung auf Papier ist für den Arbeitnehmer immer noch wichtig, denn sie ist ein Beleg, wenn z.B. Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit seitens des Arbeitgebers bestehen sollten und sich die Frage der Lohnfortzahlung stellen sollte. Somit müssen die Praxen digital versenden, zusätzlich aber wie gehabt ausdrucken.

Es ist also klar, dass die e-AU zwar eine Entlastung für die Krankenkassen, aber keine Entlastung für die Praxen darstellt.“ so Grüner weiter. Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) befürchte eine zusätzliche Belastung für Ärzte, so verursache das digitale Verfahren 50 Sekunden mehr pro Fall und bedeute somit einen bürokratischen höheren Aufwand, als die papiergebundene Version. „Im Durchschnitt hat jeder Kassenarzt pro Patient nur ein paar Minuten Zeit, da machen 50 Sekunden weniger natürlich viel aus, das System dere-AU ist so nicht tragbar“ so Grüner abschließend.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost

Dieser Artikel ist keinem bestimmten Kollegen zuzuordnen.

vorheriger Artikel
Stadtmarketingverein zieht positive Bilanz des GMHütter Eisstock-Spaßes
nächster Artikel
Finanzverwaltung laut Steuergewerkschaft „kurz vor dem Kollaps“

das könnte Sie auch interessieren

Bischof und Generalvikar nehmen an Solidaritätswache teil

1. März 2026

Warum sich mehr als 350 pädagogische Kräfte aus...

1. März 2026

Neue barrierefreie Haltestelle in Ohrbeck

28. Februar 2026

3:1-Erfolg in Aue: VfL Osnabrück springt vorübergehend an...

28. Februar 2026

So sollen Lösungen und Strategien für die Wohnraumversorgung...

28. Februar 2026

Georg Harcke feiert 25-jähriges Jubiläum als Ehrenmitglied der...

28. Februar 2026

Warum Samstag-Mittag am Heger-Tor Plakate an der Ampel...

28. Februar 2026

TV Bissendorf-Holte verlängert Vertrag mit Cheftrainer Timon Döring

28. Februar 2026

Das ist das Festprogramm zum Jubiläumsjahr 100 Jahre...

28. Februar 2026

Warum Melles Bürgermeisterin Jutta Dettmann die Firma Fräcon...

28. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Berlinale-Chefin Tuttle erwägt Rückzug nach Protest-Eklat

    1. März 2026
  • Bischof und Generalvikar nehmen an Solidaritätswache teil

    1. März 2026
  • Mehrere Tote bei Angriff auf US-Konsulat in Karachi

    1. März 2026
  • Wirtschaftsweise kritisieren Ende von Ulrike Malmendiers Amtszeit

    1. März 2026
  • Warum sich mehr als 350 pädagogische Kräfte aus Osnabrücker Kitas getroffen haben

    1. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3