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Wallstreet in

US-Börsen steigen dank Hoffnung auf Iran-Waffenruhe

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Die US-Börsen haben am Ostermontag zugelegt. Der Leitindex Dow Jones schloss im Plus, auch S&P 500 und Nasdaq verzeichneten Gewinne. An den Märkten überwog trotz politischer Unsicherheiten vorerst die Zuversicht.

Gewinne an der Wall Street

Zum Handelsende in New York wurde der Dow mit 46.669 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.610 Punkten 0,4 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.190 Punkten 0,6 Prozent im Plus.
Grund für die positive Stimmungslage an der Wall Street dürften die jüngsten Berichte über indirekte Verhandlungen zwischen den USA und Teheran im Iran-Krieg und Initiativen für eine Kampfpause sein. Allerdings wurden diese von beiden Seiten bislang zurückgewiesen und US-Präsident Donald Trump drohte zuletzt mit massiven Angriffen auf die iranische Infrastruktur ab Mittwoch. Dementsprechend könnte der Optimismus der Anleger auf tönernen Füßen stehen.

Entwicklung an Devisen- und Rohstoffmärkten

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1544 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8663 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 4.655 US-Dollar gezahlt (-0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 129,65 Euro pro Gramm.

Brent-Ölpreis legt zu

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 109,60 US-Dollar, das waren 53 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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6. April 2026 0 Kommentare
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Bundeswehr-Soldat mit

Verfassungsrechtler: Geplante Auslandsreise-Genehmigung für junge Männer verfassungswidrig

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Verfassungsrechtler sehen eine mögliche Genehmigungspflicht für längere Auslandsaufenthalte junger Männer kritisch. Sie bezweifeln die Verhältnismäßigkeit der aktuellen Rechtslage außerhalb des Spannungs- und Verteidigungsfalls und halten eine bloße Informationspflicht für ausreichend. Zugleich widersprechen sie der Darstellung aus der SPD-Bundestagsfraktion, es gebe derzeit überhaupt keine Genehmigungspflicht.

Kritik an Verhältnismäßigkeit der Regelung

Der Verfassungsrechtler Alexander Thiele, Professor für Öffentliches Recht an der Business & Law School Berlin, hält eine mögliche Genehmigungspflicht für Auslandsreisen für junge Männer nach eigenen Worten für nicht gerechtfertigt. „Insgesamt halte ich die aktuelle Regelung außerhalb des Spannungs- und Verteidigungsfalles nicht für verhältnismäßig“, sagte Thiele der „Welt“.
Ziel der Regelung sei die Sicherung der Kenntnis über den Aufenthalt potenzieller Wehrpflichtiger sowie die Sicherung einer ausreichenden Zahl an Wehrpflichtigen, so Thiele gegenüber der „Welt“. „Gerade außerhalb des Spannungs- und Verteidigungsfalles erscheint mir dieses Ziel allerdings auch durch eine Informationspflicht des Wehrpflichtigen erreichbar zu sein, die kombiniert wird mit der Möglichkeit, den Auslandsaufenthalt im Einzelfall zu untersagen.“
Problematisch sei zudem, dass aus dem Gesetz nicht klar werde, aus welchen Gründen eine Genehmigung versagt werde, sagte Thiele der „Welt“. „Es kann ja durchaus etwas dauern, bis eine solche Genehmigung erteilt wird – auch das ist eine zusätzliche Belastung, die ja erhebliche finanzielle Konsequenzen haben kann.“

Zweifel an Erforderlichkeit der Kontrolle

Auch der Verfassungsrechtler Volker Boehme-Neßler, Professor für öffentliches Recht an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, äußerte sich kritisch zu einer Genehmigungspflicht. „Die Genehmigungspflicht dient dazu, den Überblick über die Aufenthaltsorte der Wehrpflichtigen zu haben und sie schnell erreichen zu können“, sagte er der „Welt“. Man wolle zudem verhindern, „dass sich Wehrpflichtige ihrer Einberufung entziehen, indem sie ins Ausland gehen“. Im Moment würden Wehrpflichtige aber gar nicht einberufen.
„Weil es keine Einberufung gibt, die mit Zwang durchgesetzt werden könnte, muss man auch längere Auslandsaufenthalte nicht kontrollieren“, sagt Boehme-Neßler in der „Welt“. „Deshalb ist die Genehmigungspflicht nicht erforderlich und damit unverhältnismäßig.“ Wenn das Bundesverteidigungsministerium nun mitteile, dass es durch Verwaltungsvorschriften klarstellen wolle, dass die Genehmigung grundsätzlich zu erteilen sei, so sei das aus seiner Sicht zu wenig, so Boehme-Neßler. „Auch die Pflicht, eine Genehmigung anzufragen, ist – solange die Wehrpflicht nicht vollzogen wird – aus meiner Sicht nicht verfassungskonform.“

Kontroverse um rechtliche Einordnung der Wehrpflicht

Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Johannes Fechner, hatte zuvor erklärt, dass es aktuell überhaupt keine Genehmigungspflicht für Auslandsreisen junger Männer gebe. „Da es keine Wehrpflicht gibt, gibt es keine Pflicht für Männer zwischen 17 und 45, sich längere Auslandsaufenthalte genehmigen zu lassen“, sagte er der „Welt“.
Dem widersprach Boehme-Neßler in der „Welt“: „Die Wehrpflicht ist nicht abgeschafft. Sie gilt weiterhin, wird im Moment nur nicht vollzogen“, sagte er. „Für Männer zwischen 17 und 45 Jahren bedeutet das, dass sie längere Auslandsaufenthalte genehmigen lassen müssen.“

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6. April 2026 0 Kommentare
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Gaszähler (Archiv)

Wirtschaftsministerium plant gezielte Entlastung statt allgemeiner Energiepreisrabatte

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Das Bundeswirtschaftsministerium hat einem internen Papier zufolge verschiedene Szenarien geprüft, wie Bürger bei Energiepreisen entlastet werden könnten. In der Analyse werden vor allem breit angelegte Maßnahmen wie eine Senkung der Stromsteuer oder ein Tankrabatt kritisch bewertet, während zielgenau wirkende Instrumente bevorzugt werden. Sympathie zeigt das Haus von Staatssekretärin Katherina Reiche (CDU) demnach für eine befristete Erhöhung der Pendlerpauschale.

Internes Papier zu Entlastungsoptionen

Die Mediengruppe Bayern berichtet über ein internes Papier des Bundeswirtschaftsministeriums mit dem Titel „Iran-Krise: Alternative Szenarien möglicher gesamtwirtschaftlicher Auswirkungen auf den Euroraum und auf Deutschland“. Daraus geht hervor, dass das Haus von Katherina Reiche (CDU) Entlastungsmaßnahmen präferiert, die möglichst zielgenau wirken sollen.
Dem Bericht der Mediengruppe Bayern zufolge entfaltet die Senkung der Stromsteuer für alle Verbraucher demnach eine „ungezielte Entlastungswirkung“. Gleiches gelte für eine „Energiepreispauschale“ oder einen „Tankrabatt“. Als „ungezielt“ wird in dem Papier außerdem eine Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe auf sieben Prozent bezeichnet.

Kritik an pauschalen Entlastungen

Die Analyse aus dem Bundeswirtschaftsministerium arbeitet laut Mediengruppe Bayern mit „Pro“-, „Neutral“- und „Contra“-Argumenten. Häufig würden jedoch nur „Contra“-Argumente aufgeführt. Überhaupt kein „Pro“ findet sich in der Analyse für das Aussetzen des CO2-Preises oder der Lkw-Maut sowie einen Preisdeckel auf Sprit. Gleiches gilt für die Senkung der KfZ-Steuer. Das Reiche-Haus hält davon offenbar nichts, wie die Mediengruppe Bayern berichtet.
Die Kosten für eine Energiepreispauschale, wie es sie 2022 wegen des Ukraine-Kriegs gab, werden in dem Papier auf 20 Milliarden Euro beziffert.

Sympathie für höhere Pendlerpauschale

Wofür Reiche zuletzt Sympathie erkennen hat lassen, ist nach Angaben der Mediengruppe Bayern eine temporäre Erhöhung der Pendlerpauschale. Dazu heißt es unter „Pro“ in dem Papier: „Gezielte Entlastungswirkung bei Berufspendlern, aber nicht nach Mobilitätsart oder Einkommen“. Befürchtet wird jedoch eine „verspätete Wirkung und Sichtbarkeit“.

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Mond (Archiv)

Artemis-2-Crew stellt neuen Rekord für Erd-Distanz auf

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Die Astronauten der Artemis-2-Mission haben den bisherigen Rekord für die größte Entfernung von der Erde übertroffen. Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa hat die vierköpfige Crew mit ihrer Orion-Kapsel die rund 400.000 Kilometer Distanz überboten, die 1970 von der Apollo-13-Mission erreicht wurden. In den kommenden Stunden soll sich das Raumschiff noch weiter von der Erde entfernen.

Artemis-2-Crew bricht historischen Distanzrekord

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa teilte am Montag mit, dass die vierköpfige Crew der Artemis-2-Mission mit ihrer Orion-Kapsel den 1970 von der Apollo-13-Mission aufgestellten Rekord von rund 400.000 Kilometern gebrochen habe. In den kommenden Stunden sollen sie sich noch weiter von der Erde entfernen.
Die Crew besteht aus den US-Amerikanern Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie dem Kanadier Jeremy Hansen. Sie starteten in der Nacht zum Donnerstag an Bord der Orion-Kapsel mit dem Raketensystem Space Launch System vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. In der vergangenen Nacht erreichte Orion den Punkt, an dem die Schwerkraft des Mondes stärker auf das Raumschiff wirkt als die der Erde.

Flugbahn in Form einer Acht

Der Flugverlauf von „Artemis 2“ gleicht einer Acht um Erde und Mond. Die Astronauten sollen insgesamt mehr als 2,3 Millionen Kilometer zurücklegen und dann im Pazifik wieder auf der Erde landen.
Für Glover, Koch und Wiseman ist es der zweite Flug ins All, für Hansen der erste. Koch ist die erste Frau an Bord einer Mondmission der Nasa, Glover der erste nichtweiße Mensch und Hansen der erste Kanadier.

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Fans mit

Reul fordert nach Krawallen höhere Verantwortung der Fußballvereine

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Nach den Ausschreitungen beim Fußballspiel Dynamo Dresden gegen Hertha BSC am Osterwochenende fordert Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) ein stärkeres Engagement der Vereine. Zugleich betont er seine Bereitschaft zum Dialog mit den Verbänden und kündigt an, das Thema auf Bundesebene zu platzieren.

Reul sieht Grenze überschritten

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat auf die Ausschreitungen beim Fußballspiel Dynamo Dresden gegen Hertha BSC am Osterwochenende reagiert und dabei weiterhin Gesprächsbereitschaft signalisiert. „Wenn Randale nur durch Polizei auf dem Spielfeld gestoppt werden kann, ist eindeutig eine Grenze überschritten. Die neuerlichen Ausschreitungen in Dresden zeigen mir einmal mehr, dass die Vereine stärker gefordert sind. Ich setze aber weiterhin auf den Dialog mit DFL, DFB und den Vereinen und werde das Thema auch auf der nächsten Innenministerkonferenz angehen“, sagte Reul der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

Druck auf Vereine wächst

Die Bundesländer können den Vereinen Mehrkosten für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen in Rechnung stellen. Nach und nach erhöht die Politik inzwischen den Druck auf die Vereine.

Innenministerkonferenz als Forum

Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) hat ebenfalls bereits angekündigt, die Thematik nach den Vorgängen vom Wochenende bei der nächsten Innenministerkonferenz aufgreifen zu wollen.

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Weißes Haus

Trump lehnt 45-tägigen Waffenstillstand mit Iran ab

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

US-Präsident Donald Trump hat einen von mehreren Ländern vorgeschlagenen 45-tägigen Waffenstillstand mit dem Iran abgelehnt. Zwar sprach Trump von einem „bedeutenden Schritt“, bezeichnete die Initiative aber als „nicht ausreichend“. Der Vorschlag gilt als letzter Versuch, massive Angriffe auf iranische Kraftwerke und andere Infrastrukturen abzuwenden, die Trump angedroht hat, falls die Straße von Hormus blockiert bleibt.

Trump lehnt vorgeschlagenen Waffenstillstand ab

US-Präsident Donald Trump hat einen Vorschlag mehrerer Länder für einen 45-tägigen Waffenstillstand mit dem Iran zurückgewiesen. Trump bezeichnete die Initiative am Montag als „bedeutenden Schritt“, sie sei jedoch „nicht ausreichend“. Der Plan, der am Montag an die USA und den Iran gesendet wurde, wird als letzter Versuch angesehen, massive Angriffe auf iranische Kraftwerke und andere Infrastrukturen abzuwenden, die der US-Präsident angedroht hat, falls die Straße von Hormus blockiert bleibt.
Trump äußerte sich während einer jährlichen Osterveranstaltung im Weißen Haus und erklärte, dass die iranische Führung nun „viel vernünftiger“ sei. Er sagte, dass das „erste und zweite Regime“ entfernt worden seien und die aktuelle Gruppe, mit der die USA zu tun hätten, „weniger radikalisiert“ und „intelligenter“ sei. Ein Beamter des Weißen Hauses sagte, Trump habe dem Vorschlag noch nicht zugestimmt und bezeichnete ihn als eine von vielen Ideen, während die militärische Operation im Iran fortgesetzt werde.

Rolle der Vermittlerländer

Pakistan, Ägypten und die Türkei agieren als Vermittler zwischen den beiden kriegsführenden Ländern, jedoch stockten die indirekten Gespräche zuletzt. Der jüngste Vorschlag wurde US-Berichten zufolge an Irans Außenminister Abbas Araghchi und den US-Sondergesandten Steve Witkoff gesendet.
Teheran hatte jedoch einen vorübergehenden Waffenstillstand abgelehnt, da dies den Gegnern eine Pause zur Vorbereitung auf die Fortsetzung des Krieges ermöglichen würde.

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Misbah Khan

Grünen-Politikerin verteidigt Programm „Demokratie leben“ gegen Umbaupläne

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Grünen-Fraktionsvize Misbah Khan hat die Kritik am Bundesförderprogramm „Demokratie leben“ zurückgewiesen und vor strukturellen Änderungen gewarnt. Khan betonte, viele der geförderten Projekte kämen aus der gesellschaftlichen Mitte und dürften nicht pauschal politisch verortet werden. Geplante Reformen durch Bildungsministerin Karin Prien (CDU) sieht sie kritisch, insbesondere mehr Mitsprache für Kommunalparlamente in einem Teilbereich des Programms.

Verteidigung des Programms „Demokratie leben“

Grünen-Fraktionsvize Misbah Khan stellte sich hinter das Bundesförderprogramm „Demokratie leben“. Unter den geförderten Vereinen gebe es „genug Verbände, kleine Initiativen vor Ort, die aus der breiten Mitte der Gesellschaft kommen. Auf einen Großteil der Akteure trifft der Vorwurf, links-grün versifft zu sein, nicht zu“, sagte Khan der „Welt“.
Mit Blick auf Kritik an dem Programm, das sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit richtet, wies Khan die pauschale politische Einordnung der geförderten Initiativen zurück. Die Aussage, die Projekte seien insgesamt „links-grün versifft“, entspreche nicht der Realität der geförderten Strukturen, so Khan laut „Welt“.

Kritik an Umbauplänen von Bildungsministerin Prien

Mit Bezug auf Bildungsministerin Karin Prien (CDU), die das Programm grundlegend umbauen will, äußerte Khan Verständnis für den politischen Druck, dem Prien ausgesetzt sei. „Aber wenn die ganze Zeit behauptet wird, jeder, der sich in irgendeiner Form gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzt, sei per se links-grün versifft, dann verstehe ich auch, dass sich eine Konservative wie Frau Prien getrieben fühlt“, sagte Khan der „Welt“.
Zugleich verband Khan dieses Verständnis mit deutlicher Kritik an konkreten Reformüberlegungen. Demnach sieht sie die vorgeschlagenen Änderungen als Risiko für die Handlungsfähigkeit von Demokratieprojekten, insbesondere auf kommunaler Ebene.

Warnung vor mehr Mitsprache für Kommunalparlamente

Khan kritisierte zudem die Idee, künftig Kommunalparlamenten innerhalb des großen „Demokratie leben“-Programmbereichs „Partnerschaft für Demokratie“ mehr Mitsprache über einzelne Projekte zu gewähren. „Weil dort jetzt schon rechtsextreme Akteure sitzen, die heute schon Demokratieprojekte blockieren, würde das einer Behinderung gleichkommen, wenn man wie Prien mehr in die ländlichen Räume hineinwirken will“, sagte sie der „Welt“.
Die aktuelle Organisationsstruktur, in der Verwaltung und zivilgesellschaftliche Akteure über die Projektförderung entscheiden, sei „eine Stärke, weil sich darüber häufig zum Beispiel auch Schülerinnen und Schüler beteiligen können“, betonte Khan gegenüber der „Welt“.

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FDP-Logo (Archiv)

JuLis laden FDP-Chefkandidaten zum kritischen Hearing ein

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Die Jungen Liberalen (JuLis), Jugendorganisation der FDP, wollen die Kandidaten für den Parteivorsitz vor dem anstehenden Bundesparteitag intensiver prüfen. Dazu planen sie ein „Hearing“ beim Bundeskongress vom 8. bis 10. Mai in Bingen, bei dem sich auch mögliche Generalsekretäre den Fragen der Mitglieder stellen sollen, wie JuLi-Chef Finn Flebbe der dts Nachrichtenagentur sagte.

Junge Liberale planen „Hearing“ in Bingen

JuLi-Chef Finn Flebbe kündigte an, die Kandidaten für den Parteivorsitz der FDP für den Bundeskongress vom 8. bis 10. Mai in Bingen zu einem „Hearing“ einzuladen. Das sagte Flebbe der dts Nachrichtenagentur. Auch die möglichen Generalsekretäre sollten sich dort vorstellen. „Unsere Mitglieder sollen die Gelegenheit bekommen, die Bewerber direkt zu erleben, kritisch zu befragen und sich ein eigenes Bild zu machen“, sagte Flebbe laut dts Nachrichtenagentur.

Forderung nach Wettbewerb und neuen Köpfen

„Ich begrüße es ausdrücklich, dass die FDP in dieser Lage echten Wettbewerb zulässt“, so der JuLi-Chef gegenüber der dts Nachrichtenagentur. Eine Partei, die an Freiheit und Leistung glaube, müsse auch unterschiedliche Köpfe und Konzepte aushalten und sichtbar machen.
Für ihn selbst kommt eine Kandidatur für den Parteivorsitz der FDP nicht infrage, er will auf dem Parteitag Ende Mai aber wieder für den Bundesvorstand kandidieren. „Für einen Vorsitzsposten ist mein Anspruch klar: Mein Platz ist an der Spitze der Jungen Liberalen“, sagte Flebbe der dts Nachrichtenagentur.

Zurückhaltung im Duell Kubicki gegen Höne

Im Duell der bisher bekannten Kandidaten um den FDP-Chefposten, dem 74-jährigen FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki und dem 39-jährigen NRW-Landeschef Henning Höne, wollte sich der JuLi-Chef nicht klar positionieren. Er machte jedoch Andeutungen, die allerdings nicht zwingend als Plädoyer für Höne gewertet werden müssen. „Ein echter Neuanfang der FDP wird nur gelingen, wenn auch junge, neue Gesichter in Verantwortung kommen und diesen Aufbruch glaubwürdig verkörpern“, sagte Flebbe der dts Nachrichtenagentur. Und weiter: „Dafür stehen sowohl ich als auch die Junge Liberale bereit und zur Verfügung.“

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6. April 2026 0 Kommentare
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Wolfgang Kubicki

Kubicki verteidigt FDP-Chef-Kandidatur und kündigt Parteirettung an

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

FDP-Politiker Wolfgang Kubicki hat seine Bewerbung als Parteivorsitzender gegen Kritik aus den eigenen Reihen verteidigt und zugleich angekündigt, die FDP „wiederbeleben“ zu wollen. In Interviews und Stellungnahmen betont der 74-Jährige seine langjährige Parteierfahrung und warnt vor einem möglichen Niedergang der Liberalen.

Kubicki reagiert auf Kritik aus der eigenen Partei

Der frühere Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki hat seine Kandidatur für den FDP-Parteivorsitz vor allem mit seiner Verbundenheit zur Partei und der aktuellen Lage der Liberalen begründet. „Lieber ein altes Schlachtross als ein lahmes Steckenpferd“, sagte Kubicki dem Tagesspiegel mit Blick auf Äußerungen der FDP-Europaabgeordneten Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Kubicki kündigte an, er wolle die FDP wiederbeleben.
„Ich bin 56 Jahre Mitglied der FDP und ich könnte es nicht ertragen, mitansehen zu müssen, wie die Partei zugrunde geht. Ich will alles dafür tun, um das zu verhindern“, sagte der 74-Jährige dem Tagesspiegel. Dass er mit seinem Alter keinen Neuanfang verkörpere, sei ihm bewusst. „Ich bin nicht die Zukunft der FDP, aber ich will, dass meine Partei überhaupt noch eine Zukunft hat“, sagte Kubicki dem Tagesspiegel.

Rolle von Christian Lindner

Zu seiner Kandidatur sei er von vielen Leuten gedrängt worden, erklärte Kubicki. „Den letzten Kick gab mir Christian Lindner am Donnerstag.“ Der frühere FDP-Vorsitzende habe ihm gesagt, die Partei sei am Ende, sollte Kubicki sie nicht übernehmen. „Ich habe ihm dann gesagt, er sei ein lustiges Kerlchen. Er verdient jetzt gutes Geld in der freien Wirtschaft und schiebt den Kinderwagen durch den Park“, sagte Kubicki.
Trotzdem habe Lindner recht: „Jemand muss jetzt den Karren aus dem Dreck ziehen.“ Sein Ziel sei es, die Partei wieder über die Fünfprozenthürde zu hieven. Dafür gibt sich Kubicki selbst ein Jahr. „Im Mai 2027 haben wir wieder FDP-Vorstandswahlen. Wenn wir bis dahin keinen Erfolg haben, dann war es das endgültig für mich.“

Unterstützung und Konkurrenz in der FDP

Eine Abfrage der dts Nachrichtenagentur hatte am Montag ergeben, dass mehrere Mitglieder hinter Kubickis Kandidatur stehen. Für NRW-Landeschef Henning Höne, der auf dem FDP-Bundesparteitag Ende Mai ebenfalls als Parteichef kandidieren will, sprach sich öffentlich Marie-Agnes Strack-Zimmermann aus, ansonsten wollte sich für ihn auf dts-Anfrage aber zunächst niemand aus dem FDP-Vorstand positionieren.

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Thomas Erndl

CSU-Politiker verteidigt Genehmigungspflicht für junge Männer-Auslandsreisen

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Thomas Erndl (CSU), hat die Kritik an der Genehmigungspflicht für längere Auslandsaufenthalte von Männern unter 45 Jahren zurückgewiesen. Die Regelung ist Teil des Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes und soll nach seinen Angaben der sicherheitspolitischen Vorsorge dienen.

Erndl weist Kritik an Genehmigungspflicht zurück

Thomas Erndl (CSU)
Erndl betonte, mit dem Gesetz sei die Grundlage für eine erneute Wehrerfassung geschaffen worden. „Mit dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz haben wir die Wehrerfassung wieder eingeführt und an verschiedenen Stellen Vorsorge für den Fall getroffen, dass wir zu einer Wehrpflicht zurückkehren“, so Erndl. Dazu gehöre auch, dass längere Auslandsaufenthalte „grundsätzlich angezeigt bzw. genehmigt werden müssen“.

Freiwilligkeit des Wehrdienstes bleibt nach Erndl bestehen

Zugleich unterstrich Erndl, an der Freiwilligkeit des Wehrdienstes ändere sich nichts. „Der Wehrdienst in Deutschland ist weiterhin freiwillig. Damit kann die Genehmigungspflicht entweder zu einer Meldepflicht werden oder man setzt die Genehmigung grundsätzlich voraus, sodass der Aufwand für betroffene Bürger minimal sein wird.“

Anpassung an veränderte Sicherheitslage

Die laufende Debatte bewertet Erndl als Ausdruck einer notwendigen Reaktion auf die sicherheitspolitische Lage. „Richtig ist aber auch: Eine funktionierende Wehrerfassung ist ein zentraler Bestandteil unserer sicherheitspolitischen Vorsorge. Wenn wir als Gesellschaft für unsere Sicherheit einstehen wollen, müssen wir dafür die organisatorischen Grundlagen schaffen.“

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6. April 2026 0 Kommentare
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