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FDP-Logo (Archiv)

JuLis laden FDP-Chefkandidaten zum kritischen Hearing ein

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Die Jungen Liberalen (JuLis), Jugendorganisation der FDP, wollen die Kandidaten für den Parteivorsitz vor dem anstehenden Bundesparteitag intensiver prüfen. Dazu planen sie ein „Hearing“ beim Bundeskongress vom 8. bis 10. Mai in Bingen, bei dem sich auch mögliche Generalsekretäre den Fragen der Mitglieder stellen sollen, wie JuLi-Chef Finn Flebbe der dts Nachrichtenagentur sagte.

Junge Liberale planen „Hearing“ in Bingen

JuLi-Chef Finn Flebbe kündigte an, die Kandidaten für den Parteivorsitz der FDP für den Bundeskongress vom 8. bis 10. Mai in Bingen zu einem „Hearing“ einzuladen. Das sagte Flebbe der dts Nachrichtenagentur. Auch die möglichen Generalsekretäre sollten sich dort vorstellen. „Unsere Mitglieder sollen die Gelegenheit bekommen, die Bewerber direkt zu erleben, kritisch zu befragen und sich ein eigenes Bild zu machen“, sagte Flebbe laut dts Nachrichtenagentur.

Forderung nach Wettbewerb und neuen Köpfen

„Ich begrüße es ausdrücklich, dass die FDP in dieser Lage echten Wettbewerb zulässt“, so der JuLi-Chef gegenüber der dts Nachrichtenagentur. Eine Partei, die an Freiheit und Leistung glaube, müsse auch unterschiedliche Köpfe und Konzepte aushalten und sichtbar machen.
Für ihn selbst kommt eine Kandidatur für den Parteivorsitz der FDP nicht infrage, er will auf dem Parteitag Ende Mai aber wieder für den Bundesvorstand kandidieren. „Für einen Vorsitzsposten ist mein Anspruch klar: Mein Platz ist an der Spitze der Jungen Liberalen“, sagte Flebbe der dts Nachrichtenagentur.

Zurückhaltung im Duell Kubicki gegen Höne

Im Duell der bisher bekannten Kandidaten um den FDP-Chefposten, dem 74-jährigen FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki und dem 39-jährigen NRW-Landeschef Henning Höne, wollte sich der JuLi-Chef nicht klar positionieren. Er machte jedoch Andeutungen, die allerdings nicht zwingend als Plädoyer für Höne gewertet werden müssen. „Ein echter Neuanfang der FDP wird nur gelingen, wenn auch junge, neue Gesichter in Verantwortung kommen und diesen Aufbruch glaubwürdig verkörpern“, sagte Flebbe der dts Nachrichtenagentur. Und weiter: „Dafür stehen sowohl ich als auch die Junge Liberale bereit und zur Verfügung.“

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6. April 2026 0 Kommentare
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Wolfgang Kubicki

Kubicki verteidigt FDP-Chef-Kandidatur und kündigt Parteirettung an

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

FDP-Politiker Wolfgang Kubicki hat seine Bewerbung als Parteivorsitzender gegen Kritik aus den eigenen Reihen verteidigt und zugleich angekündigt, die FDP „wiederbeleben“ zu wollen. In Interviews und Stellungnahmen betont der 74-Jährige seine langjährige Parteierfahrung und warnt vor einem möglichen Niedergang der Liberalen.

Kubicki reagiert auf Kritik aus der eigenen Partei

Der frühere Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki hat seine Kandidatur für den FDP-Parteivorsitz vor allem mit seiner Verbundenheit zur Partei und der aktuellen Lage der Liberalen begründet. „Lieber ein altes Schlachtross als ein lahmes Steckenpferd“, sagte Kubicki dem Tagesspiegel mit Blick auf Äußerungen der FDP-Europaabgeordneten Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Kubicki kündigte an, er wolle die FDP wiederbeleben.
„Ich bin 56 Jahre Mitglied der FDP und ich könnte es nicht ertragen, mitansehen zu müssen, wie die Partei zugrunde geht. Ich will alles dafür tun, um das zu verhindern“, sagte der 74-Jährige dem Tagesspiegel. Dass er mit seinem Alter keinen Neuanfang verkörpere, sei ihm bewusst. „Ich bin nicht die Zukunft der FDP, aber ich will, dass meine Partei überhaupt noch eine Zukunft hat“, sagte Kubicki dem Tagesspiegel.

Rolle von Christian Lindner

Zu seiner Kandidatur sei er von vielen Leuten gedrängt worden, erklärte Kubicki. „Den letzten Kick gab mir Christian Lindner am Donnerstag.“ Der frühere FDP-Vorsitzende habe ihm gesagt, die Partei sei am Ende, sollte Kubicki sie nicht übernehmen. „Ich habe ihm dann gesagt, er sei ein lustiges Kerlchen. Er verdient jetzt gutes Geld in der freien Wirtschaft und schiebt den Kinderwagen durch den Park“, sagte Kubicki.
Trotzdem habe Lindner recht: „Jemand muss jetzt den Karren aus dem Dreck ziehen.“ Sein Ziel sei es, die Partei wieder über die Fünfprozenthürde zu hieven. Dafür gibt sich Kubicki selbst ein Jahr. „Im Mai 2027 haben wir wieder FDP-Vorstandswahlen. Wenn wir bis dahin keinen Erfolg haben, dann war es das endgültig für mich.“

Unterstützung und Konkurrenz in der FDP

Eine Abfrage der dts Nachrichtenagentur hatte am Montag ergeben, dass mehrere Mitglieder hinter Kubickis Kandidatur stehen. Für NRW-Landeschef Henning Höne, der auf dem FDP-Bundesparteitag Ende Mai ebenfalls als Parteichef kandidieren will, sprach sich öffentlich Marie-Agnes Strack-Zimmermann aus, ansonsten wollte sich für ihn auf dts-Anfrage aber zunächst niemand aus dem FDP-Vorstand positionieren.

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6. April 2026 0 Kommentare
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Thomas Erndl

CSU-Politiker verteidigt Genehmigungspflicht für junge Männer-Auslandsreisen

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Thomas Erndl (CSU), hat die Kritik an der Genehmigungspflicht für längere Auslandsaufenthalte von Männern unter 45 Jahren zurückgewiesen. Die Regelung ist Teil des Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes und soll nach seinen Angaben der sicherheitspolitischen Vorsorge dienen.

Erndl weist Kritik an Genehmigungspflicht zurück

Thomas Erndl (CSU)
Erndl betonte, mit dem Gesetz sei die Grundlage für eine erneute Wehrerfassung geschaffen worden. „Mit dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz haben wir die Wehrerfassung wieder eingeführt und an verschiedenen Stellen Vorsorge für den Fall getroffen, dass wir zu einer Wehrpflicht zurückkehren“, so Erndl. Dazu gehöre auch, dass längere Auslandsaufenthalte „grundsätzlich angezeigt bzw. genehmigt werden müssen“.

Freiwilligkeit des Wehrdienstes bleibt nach Erndl bestehen

Zugleich unterstrich Erndl, an der Freiwilligkeit des Wehrdienstes ändere sich nichts. „Der Wehrdienst in Deutschland ist weiterhin freiwillig. Damit kann die Genehmigungspflicht entweder zu einer Meldepflicht werden oder man setzt die Genehmigung grundsätzlich voraus, sodass der Aufwand für betroffene Bürger minimal sein wird.“

Anpassung an veränderte Sicherheitslage

Die laufende Debatte bewertet Erndl als Ausdruck einer notwendigen Reaktion auf die sicherheitspolitische Lage. „Richtig ist aber auch: Eine funktionierende Wehrerfassung ist ein zentraler Bestandteil unserer sicherheitspolitischen Vorsorge. Wenn wir als Gesellschaft für unsere Sicherheit einstehen wollen, müssen wir dafür die organisatorischen Grundlagen schaffen.“

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6. April 2026 0 Kommentare
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Johannes Hartig (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osnabrück, v.l.), Ricarda Hirschmeier (Stellvertretende Geschäftsführerin TERRA.vita) und Dr. Detlef Wilcke (Geschäftsführer TERRA.vita). / Foto: L. Knemeyer/Sparkasse Osnabrück.

Sparkasse Osnabrück fördert Machbarkeitsstudie zur Barrierefreiheit im Natur- und Geopark TERRA.vita

von Hasepost 6. April 2026

In einer Machbarkeitsstudie möchte der Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita seine Angebote auf bestehende Barrieren untersuchen, damit möglichst viele Menschen die Landschaften, Bildungsangebote und Freizeitmöglichkeiten der Region erleben können. Dieses Vorhaben unterstützt die Sparkasse Osnabrück mit einer Spende in Höhe von 50.000 Euro. 

Naturpark bietet viele interaktive Angebote

Der Natur- und Geopark TERRA.vita erstreckt sich zwischen dem nördlichen Teutoburger Wald, dem Wiehengebirge und den Ankumer Höhen. Mit geführten Wanderungen, individuell erkundbaren Wegen (z.B. den TERRA.tracks), Printprodukten, Social-Media-Angeboten, Informationszentren, Bildungsprogrammen und Naturschutzprojekten richtet sich der Natur- und Geopark an ein breites Publikum.

Naturpark soll barrierefreier gestaltet werden

„Unser Angebot ist vielfältig, aber oft nur für bestimmte Personengruppen zugänglich. Es stellt sich die Frage, wie wir auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Sprachbarrieren ein inklusiveres Erlebnis ermöglichen können – etwa durch barrierearme Aussichtspunkte oder vereinfacht aufbereitete Informationen. Mit der Machbarkeitsstudie schaffen wir eine fundierte Grundlage, um Barrieren systematisch abzubauen“, erklärt Dr. Detlef Wilcke, Geschäftsführer von TERRA.vita. Neben einer umfassenden Bestandsaufnahme der bestehenden Angebote sollen Barrieren identifiziert und konkrete Lösungsansätze entwickelt werden. Erste Maßnahmen sollen bereits im Rahmen der Studie umgesetzt werden. Darüber hinaus ist es ein zentrales Ziel, einen internen Prozess anzustoßen, der das Thema Teilhabe dauerhaft als Querschnittsaufgabe im Geopark verankert. Die Machbarkeitsstudie soll im Sommer 2026 abgeschlossen werden

Sparkasse Osnabrück unterstützt Vorhaben

„Unsere Gesellschaft ist vielfältig. Deshalb müssen Strukturen so gestaltet sein, dass alle Menschen – unabhängig von individuellen Voraussetzungen – die Natur in unserer Region erleben können. Es ist uns ein besonderes Anliegen, einen Beitrag zur Verbesserung der Barrierefreiheit im Natur- und Geopark TERRA.vita zu leisten“, betont Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osnabrück.

 

6. April 2026 0 Kommentare
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Behandlungszimmer beim

SPD weist Gassen-Warnungen vor längeren Wartezeiten zurück

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Die SPD hat die Warnungen des KBV-Vorsitzenden Andreas Gassen vor längeren Wartezeiten bei Facharzt-Terminen infolge möglicher Einsparungen im Gesundheitssystem scharf zurückgewiesen. Mehrere Fraktionen im Bundestag kritisierten zudem Wortwahl und Vorgehen des Chefs der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, während die AfD dessen Position ausdrücklich unterstützte.

SPD wirft Gassen Angstmache vor

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Christos Pantazis nannte die Aussagen des KBV-Chefs gegenüber der „Welt“ „nicht haltbar und offenkundig interessengeleitet“. Wörtlich sagte er: „Wer pauschal Wartezeiten von `50 Tagen oder mehr` prognostiziert, betreibt Angstmache statt Problemlösung und lenkt bewusst von den eigentlichen Ursachen ab: fehlende Steuerung, Fehlanreize und ineffizient genutzte Kapazitäten.“ Pantazis stellte einen „zentralen Widerspruch“ in Gassens Argumentation fest: „Einerseits erklärt Herr Gassen selbst, dass nur ein kleiner Teil der Fälle medizinisch dringlich ist – andererseits zeichnet er das Bild eines flächendeckenden Versorgungsproblems.“
Pantazis bekräftigte zudem die Forderung von SPD-Fraktionschef Matthias Miersch nach einer Termingarantie. „Ein System, das trotz steigender Ausgaben weiterhin durchschnittliche Wartezeiten von rund 42 Tagen produziert, braucht nicht mehr Geld nach dem Gießkannenprinzip, sondern endlich eine bessere Steuerung“, sagte er der „Welt“. Entscheidend sei, dass Termine „medizinisch notwendig und sinnvoll vergeben werden“, so der Sozialdemokrat.
Gassens Wortwahl gegenüber Miersch kritisierte Pantazis als „respektlos und entlarvend“. Eine Termingarantie sei kein „Bullshit“, sondern Ausdruck eines legitimen Anspruchs der Patienten auf verlässliche und zeitnahe Versorgung. Bei der finanziellen Stabilisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung werde sich die SPD „nicht von partikularen Interessen“ oder „Drohkulissen“ leiten lassen. Wer mit längeren Wartezeiten argumentiere, um eigene ökonomische Interessen zu verteidigen, riskiere, Patienten „faktisch in Geiselhaft zu nehmen“.

Union mahnt sachliche Debatte an

Auch aus der Union kam Kritik an den Äußerungen Gassens. Die gesundheitspolitische Sprecherin Susanne Borchardt (CDU) sagte der „Welt“: „Die aktuelle Debatte zu den Vorschlägen der GKV-Finanzkommission ist geprägt von Zuspitzungen und dem Versuch, vor allem darzulegen, was alles nicht funktioniert. Genau das hilft an dieser Stelle nicht weiter.“ Weiter erklärte Borchardt: „Wer jetzt reflexartig Probleme skizziert, verteidigt häufig vor allem die eigene Zuständigkeit, anstatt den Blick auf das Gesamtsystem zu richten.“
Borchardt kündigte an: „Wir werden ein Bündel an Maßnahmen brauchen, das ineinandergreift und das System insgesamt tragfähig weiterentwickelt.“ Ziel sei ein ausgewogenes Gesetzespaket, welches die Versorgung verlässlich sichere und gleichzeitig die Bürger „spürbar entlastet“.

Grüne kritisieren „politisches Druckmittel“ – AfD unterstützt Gassen

Die Grünen-Fraktion äußerte sich ebenfalls kritisch zu den Warnungen des KBV-Chefs. Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen sagte der „Welt“: „Die Warnungen von Herrn Gassen sind vor allem eines: ein politisches Druckmittel der ärztlichen Standesvertretung. Mit der Drohung künstlicher Terminverknappung Ängste zu schüren, ist unredlich und hat mit ärztlicher Verantwortung wenig zu tun.“ Wer „flächendeckende Verschlechterungen“ in Aussicht stelle, „stellt die eigene Leistungsfähigkeit grundsätzlich selbst infrage“. Wenn bestehende Strukturen das nicht mehr leisten, müsse man Krankenhäuser stärker für die ambulante Versorgung öffnen.
Dahmen äußerte sich zugleich ablehnend zum Vorstoß von Miersch: „Eine starre Termingarantie greift zu kurz. Entscheidend ist nicht eine politisch gesetzte Frist, sondern eine Versorgung nach medizinischer Notwendigkeit.“
Unterstützung für Gassen kam hingegen von der AfD im Bundestag. Der für Gesundheitspolitik zuständige Sprecher Martin Sichert erklärte: „Gassen hat recht. Es ist höchste Zeit die Budgetierung abzuschaffen, damit jede Behandlung eines Kassenpatienten auch vergütet wird.“ Sichert warnte: „Schon jetzt kosten die langen Wartezeiten viele Menschenleben. Wer jetzt bei niedergelassenen Ärzten kürzt, der tötet Patienten.“ Eine Termingarantie lehnte er ab: Eine solche „ist eine Utopie, die nur zu mehr Bürokratie führt“. Es müsse die Budgetierung abgeschafft und Bürokratie abgebaut werden, dann könnten Ärzte mehr Patienten behandeln, „und die Wartezeiten sinken automatisch“.

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Tankstelle (Archiv)

CDU-Politiker fordert gezielte Entlastung bei hohen Spritpreisen

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) stellt gezielte, kurzfristige Entlastungen für besonders von hohen Spritpreisen betroffene Gruppen in Aussicht. Entlastungen für alle lehnt er ab und fordert zugleich ein entschiedenes Eingreifen des Kartellamts sowie eine schnelle Reaktion der Bundesregierung auf Vorschläge der Taskforce gegen hohe Spritpreise.

Gezielte Entlastungen statt Hilfe für alle

Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU), Mitglied der Taskforce gegen die hohen Spritpreise, hat konkrete Entlastungen für bestimmte Bevölkerungsgruppen ins Spiel gebracht. „Ich bin bereit, besonders Betroffene schnell zu entlasten: Familien, Pendler, den Mittelstand. Das kann zum Beispiel gezielt über die Kfz-Steuer für kleine und mittlere Einkommen sowie Betriebe erfolgen“, sagte Müller den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Er forderte die Bundesregierung auf, rasch Stellung zu den entsprechenden Vorschlägen zu beziehen.
Zugleich verlangte Müller, das Kartellamt müsse stärker eingreifen. Nach seinen Worten schlagen die Mineralölkonzerne derzeit „rücksichtslos Profit aus der Situation“.

Forderung nach schneller Reaktion der Bundesregierung

„Als Taskforce erwarten wir von der Bundesregierung bis Freitag konkrete Prüfergebnisse zu unseren Entlastungsvorschlägen. Die Mineralölkonzerne schlagen zudem rücksichtslos Profit aus der Situation. Der Präsident des Kartellamts muss die Ölkonzerne an die kurze Leine nehmen, die verschärften Gesetze geben ihm dafür alle Mittel.“ Zusätzliche Staatseinnahmen müssten „schnell und gezielt an die Betroffenen zurückgegeben werden, um den Preisschock abzufedern“, so Müller gegenüber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

Abgrenzung gegenüber pauschalen Spritpreis-Subventionen

Müller schloss zugleich pauschale Entlastungen an der Zapfsäule aus. „Ebenso klar ist aber auch: Wir werden nicht alles an der Zapfsäule kompensieren. Ein Bundestagsabgeordneter oder ein Porschefahrer braucht keine Entlastung auf Kosten der Allgemeinheit. Dieses Geld gehört dorthin, wo es wirklich gebraucht wird.“

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Johannes Fechner

SPD: Keine Genehmigungspflicht für Auslandsaufenthalte junger Männer

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Führende SPD-Abgeordnete im Bundestag sehen für längere Auslandsaufenthalte junger Männer derzeit keine Genehmigungspflicht. Sie verweisen auf das Wehrpflicht-Gesetz und auf angekündigte Verwaltungsvorschriften des Verteidigungsministeriums, die verbleibende Unsicherheiten ausräumen sollen.

SPD-Fraktionsführung kritisiert aktuelle Debatte

Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Bundestag, Johannes Fechner, geht davon aus, dass es aktuell überhaupt keine Genehmigungspflicht für längere Auslandsaufenthalte junger Männer gibt. Die Debatte darüber sei eine „schräge Diskussion“, sagte Fechner der „Welt“. „Da es keine Wehrpflicht gibt, gibt es keine Pflicht für Männer zwischen 17 und 45, sich längere Auslandsaufenthalte genehmigen zu lassen.“
Fechner verwies dabei auf die entsprechende Vorschrift in Paragraf 3 des Wehrpflicht-Gesetzes, die über 60 Jahre alt sei und durch das Wehrpflicht-Modernisierungsgesetz von 2025 gar nicht geändert worden sei. „Diese Vorschrift bezieht sich ausdrücklich nur auf die Situation einer bestehenden Wehrpflicht, die ja aber gerade nicht eingeführt wurde. In der gesamten Vorschrift des Paragrafen 3 Wehrpflicht-Gesetz ist glasklar, dass die dortigen Regelungen allenfalls gelten könnten, falls es eine Wehrpflicht geben würde.“ Es sei gut, „dass das Verteidigungsministerium – obwohl die Vorschrift klar ist – zeitnah eine Verwaltungsvorschrift erlassen wird, wonach wegen nicht bestehender Wehrpflicht keine Genehmigungspflicht längerer Auslandsaufenthalte besteht“, so Fechner weiter.

Hinweis auf angekündigte Verwaltungsvorschrift

Die rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Carmen Wegge, sagte, dass eine Genehmigungspflicht „unverständlich“ wäre. „Ich finde es gut, dass das Verteidigungsministerium angekündigt hat, dass sie die Vorschrift so ausgestaltet wollen, dass die Genehmigung als erteilt gilt, solange es keine Wehrpflicht in diesem Land gibt“, sagte Wegge der „Welt“. „Alles andere wäre aus meiner Sicht für die Bevölkerung auch unverständlich.“
Auch der stellvertretende verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christoph Schmid, erklärte, dass der Passus „keinerlei Umsetzungsrelevanz“ habe. „Für die SPD-Bundestagsfraktion war es immer wichtig, dass die Grundlage des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes die Freiwilligkeit ist. Daher hat dieser Passus, der noch aus Zeiten des kalten Krieges stammt, für uns auch keinerlei Umsetzungsrelevanz“, sagte Schmid der „Welt“ und anderen Medien. „Wir begrüßen es daher, dass das Bundesverteidigungsministerium angekündigt hat, hierzu sehr zeitnah die entsprechenden Verwaltungsvorschriften zu erlassen, um Unsicherheiten zu vermeiden.“

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Wald (Archiv)

Hamburger Problem-Wolf nach Biss ausgewildert und überwacht

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Ein Wolf, der Ende März in Hamburg eine Frau ins Gesicht gebissen hatte, ist am Ostersonntag wieder in die Freiheit entlassen worden. Die Hamburger Umweltbehörde teilte mit, dass das Tier mit einem Sender ausgerüstet und im Rahmen eines länderübergreifenden Wolf-Projekts ausgewildert wurde, in dem es nun intensiv überwacht wird. Andere denkbare Lösungen wie Gehegehaltung oder Tötung seien rechtlich oder praktisch nicht möglich gewesen.

Wolf nach Angriff auf Frau wieder freigelassen

Der Wolf, der Ende März in Hamburg eine Frau ins Gesicht gebissen hatte, ist am Ostersonntag ausgewildert worden. Das teilte die Hamburger Umweltbehörde am Montag mit. Das Tier wurde den Angaben zufolge mit einem Sender ausgestattet und im Rahmen eines länderübergreifenden Wolf-Projekts ausgesetzt, wo es nun intensiv überwacht wird.
Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) sprach von einer „Auswilderung auf Bewährung“ (Hamburger Umweltbehörde). Der Standort des Wolfes werde stets nachvollzogen, sodass Jäger im Ernstfall kurzfristig eingreifen könnten, sollte sich das Tier erneut einer Siedlung nähern. Andere Lösungen wie eine Unterbringung in einem Gehege oder eine Tötung seien rechtlich oder praktisch nicht möglich gewesen (Hamburger Umweltbehörde).

Stresssituation nach mehrfachen Sichtungen

Der Wolf war nach mehrfachen Sichtungen zwischen dem 28. und 30. März in Klein Flottbek in eine Stresssituation geraten und hatte in der Großen Bergstraße eine Frau verletzt. Nach seiner Sicherung an der Binnenalster wurde er zunächst in eine Wildtierauffangstation in Niedersachsen gebracht.

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Kreditanstalt für

Mehr Existenzgründungen: Nebenerwerb treibt Gründungsboom in Deutschland

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

In Deutschland ist die Zahl der Existenzgründungen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Besonders stark zugenommen haben Gründungen im Nebenerwerb, während die Zahl der Vollerwerbsgründungen nahezu konstant blieb. Nach einer Vorabauswertung des Gründungsmonitors der Förderbank KfW nahm die Gründungsintensität spürbar zu und erreichte bei Nebenerwerbsgründungen einen Rekordanteil.

Starker Anstieg der Gründungen im Nebenerwerb

Nach der Vorabauswertung des Gründungsmonitors der Förderbank KfW hat sich die Gründungsintensität in Deutschland im vergangenen Jahr von 115 auf 136 Existenzgründungen je 10.000 Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren erhöht. Umgerechnet auf die Bevölkerung in diesem Alter entspricht dies rund 690.000 Gründern, nach 585.000 im Jahr zuvor.
Maßgeblich getrieben wird diese positive Entwicklung durch Nebenerwerbsgründungen. Die Gründungsintensität im Nebenerwerb stieg im Vorjahresvergleich von 75 auf 95 je 10.000 Personen. Das entspricht rund 483.000 Nebenerwerbsgründungen im Jahr 2025, nach 382.000 im Vorjahr. Dagegen hat sich die Gründungsintensität im Vollerwerb mit 41 je 10.000 Personen im dritten Jahr in Folge kaum verändert, was umgerechnet 206.000 Vollerwerbsgründungen im Jahr 2025 bedeutet.
Durch diese unterschiedliche Entwicklung ist der Anteil von Nebenerwerbsgründungen an der gesamten Gründungstätigkeit im vergangenen Jahr auf bisher unerreichte 70 Prozent gestiegen.

Motivation: Zusatzeinkommen durch Selbstständigkeit

Der Hauptgrund für die Befragten, eine selbstständige Tätigkeit im Nebenerwerb zu beginnen, ist der Wunsch, zusätzliches Einkommen zu generieren. „Ein möglicher Grund für den starken Anstieg der Gründungstätigkeit im Nebenerwerb sind die gestiegenen Lebenshaltungskosten“, sagte Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW. „Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist schwieriger geworden, auch kleine Nebenjobs sind nicht mehr leicht zu finden. Die Selbstständigkeit kann hier eine Alternative für einen Zuverdienst sein.“ (Quelle: KfW)

Mehrheit gründet aus Überzeugung

Die Mehrheit der Gründer in Deutschland ist aus Überzeugung selbstständig. Zwei Drittel präferieren die Selbstständigkeit grundsätzlich gegenüber einer Anstellung. Bei Nebenerwerbsgründungen sind es anteilig zwar weniger als im Vollerwerb, allerdings immer noch die klare Mehrheit und 2025 sogar mehr als im Vorjahr.
Von den Existenzgründungen hatten im vergangenen Jahr 24 Prozent Beschäftigte. Sologründungen durch nur eine Person dominierten mit 86 Prozent gegenüber Teamgründungen. Gegründet wurde größtenteils neu, die Unternehmen wurden also rechtlich und organisatorisch erstmalig aufgesetzt. Nur zehn Prozent waren Existenzgründungen durch Übernahme.

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Wolfgang Kubicki

Kubicki erhält wachsende Unterstützung im Machtkampf um FDP-Spitze

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Im Machtkampf um den FDP-Vorsitz formiert sich im Bundesvorstand zunehmend Unterstützung für Wolfgang Kubicki. Nachdem Noch-Parteichef Christian Dürr seine eigene Kandidatur zurückgezogen und sich hinter den 74-Jährigen gestellt hat, stellen sich nun weitere Vorstandsmitglieder öffentlich an Kubickis Seite.

Junge Parteispitze und Mittelstand signalisieren Unterstützung

„Als jüngstes Mitglied im Bundesvorstand unterstütze ich die Kandidatur von Wolfgang Kubicki“, sagte Marko Miholic, Bremens stellvertretender FDP-Chef, der dts Nachrichtenagentur. Kubicki präsentiere sich „als freier Mensch und strahlt authentisch ein Lebensgefühl der Freiheit auch im hohen Alter aus“. Kubicki sei zwar „nicht die langfristige Zukunft, aber aktuell der beste“, der der Partei eine Zukunft hinterlassen könne.
„Wolfgang Kubicki war bereits während meiner Zeit als Bundestagsabgeordneter ein geschätzter Freund und Kollege“, sagte Muhanad Al-Halak, der ebenfalls als Beisitzer im Vorstand sitzt, der dts Nachrichtenagentur. „Ich halte ihn in der aktuellen Lage der FDP für die richtige Persönlichkeit, um Orientierung zu geben und den notwendigen Wiederaufstieg der Partei aktiv zu gestalten.“
Unterstützung bekommt Kubicki auch aus dem Saarland: „Die FDP braucht an der Spitze jemanden mit scharfem Profil bei den Kernthemen, mit Mut, kontroverse Themen klar anzusprechen und Gegenwind auszuhalten“, sagte die Saar-Landesvorsitzende Angelika Hießerich-Peter. Als Bundesvorsitzende des Liberalen Mittelstands habe sie zudem die Erwartung, dass wirtschaftliche Vernunft und Freiheit im Sinne des Mittelstands und der KMU wieder stärker in den Fokus der Debatte gestellt würden – Kubicki sei derjenige, „der dieses Anforderungsprofil erfüllt“.
Nach Informationen der dts Nachrichtenagentur kann Kubicki mit Katja Hessel und Karl-Heinz Paqué zwei weitere Vorstandsmitglieder klar auf seiner Seite verbuchen.

Zurückhaltende Stimmen im Bundesvorstand

Zurückhaltend bis unentschlossen reagierten dagegen die Vorstandsmitglieder Christopher Vogt, Landesvorsitzender der FDP Schleswig-Holstein, Steven Wink, derzeit noch Fraktionsvorsitzender der sich in Auflösung befindlichen FDP-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, Finn Ole Ritter, Landesvorsitzender der FDP Hamburg, Helmer Krane, Mitglied der „Task Force Parteireform“, Thorsten Lieb, Chef der Hessen-FDP, und Hans-Ulrich Rülke, Noch-Chef der FDP in Baden-Württemberg.
Für Henning Höne, NRW-Landeschef, der auf dem FDP-Bundesparteitag Ende Mai ebenfalls als Parteichef kandidieren will, sprach sich öffentlich Marie-Agnes Strack-Zimmermann aus. Ansonsten wollte sich für ihn auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur zunächst niemand aus dem FDP-Vorstand positionieren.

Kritik an Kubicki und Reaktionen in sozialen Netzwerken

Der Ex-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle, mittlerweile als Rechtsanwalt tätig, aber formal noch Beisitzer im FDP-Bundesvorstand, reagierte auf der Plattform LinkedIn zustimmend auf einen Kubicki-kritischen Kommentar: „Kubicki wird die Partei scharf rechtspopulistisch positionieren“, schrieb dort der Autor Dominik Höch. „Also quasi AfD ohne Nazi-Sprüche, aber mit der Behauptung der Genscher-Legacy der FDP. Was völlig durchschaubar Unsinn ist.“ Kuhle klickte unter dem Beitrag auf „Gefällt mir“, wie die dts Nachrichtenagentur berichtet.
Das wiederum fiel Springer-Manager Ulf Poschardt auf: Kuhle sei damit bei „4,7 auf der nach oben offenen Wissingskala“, Kubicki dagegen „die letzte Chance auf eine Wiederauferstehung der FDP“.

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6. April 2026 0 Kommentare
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