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Henning Höne

FDP-Chefduell: Höne fordert Neuanfang statt Kubicki-Erfahrung

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Trotz der Kandidatur von FDP-Vize Wolfgang Kubicki für den Vorsitz der Bundespartei hält NRW-Landeschef Henning Höne an seinem eigenen Anspruch auf den Bundesvorsitz der Freien Demokraten fest. Im WDR betonte er, es gehe ihm nicht um eine Auseinandersetzung mit einer bestimmten Person, sondern um einen grundlegenden Neuanfang der FDP nach der Ampelregierung.

Höne bekräftigt Anspruch auf Bundesvorsitz

NRW-Landeschef Henning Höne will seine Bewerbung um den Bundesvorsitz der Freien Demokraten trotz der Kandidatur von FDP-Vize Wolfgang Kubicki nicht zurückziehen. „Ich habe nicht kandidiert gegen eine bestimmte Person, sondern für den Bundesvorsitz der Freien Demokraten“, sagte er im WDR. „Die FDP braucht dringend einen Neuanfang, der ist uns seit der Ampelregierung nicht gelungen und zu einem glaubwürdigen Neuanfang gehören eben auch neue Gesichter, und genau das ist Teil meines Angebots“, erklärte Höne laut WDR.

„Neuanfang“ statt „Machtkampf“

Von einem Machtkampf innerhalb der Partei will Höne nicht sprechen. „Ich finde, wir müssen ein bisschen aufpassen, dass wir nicht immer von einer Wahl sprechen bei Parteien, wenn in Wahrheit nur eine Person kandidiert, und direkt von Machtkampf oder von Kampfkandidaturen, sobald es eine Auswahl gibt“, sagte er im WDR. Es sei „doch eigentlich in einer Demokratie das Natürlichste der Welt, dass die Wähler, dass die Delegierten auf Parteitagen auch eine Auswahl haben, wenn sie wählen“, so Höne weiter, ebenfalls im WDR.

Erfahrung, Neuanfang und „neue Gesichter“

Auf die Frage, ob FDP-Vize Wolfgang Kubicki durch mehr Erfahrung und ein großes Netzwerk einen Vorteil habe, entgegnete Höne im WDR: „Erfahrung ist ja ein Aspekt, aber doch nicht der einzige.“ Gerade nach einer Wahlniederlage bei der Bundestagswahl und mit Blick auf einen Neuanfang müsse sich die Partei seiner Ansicht nach etwas zutrauen: Wenn es „nach einer solchen Wahlniederlage bei der Bundestagswahl an einen Neuanfang gehe“, finde er, sollte sich die FDP auch trauen, „wirklich einen Neuanfang zu wagen“. Mit Blick auf die öffentliche Wahrnehmung von Persönlichkeiten in der Politik sagte Höne im WDR weiter: „Niemand wurde bekannt geboren, sondern das ist von allen heute bekannten Gesichtern in der Politik erarbeitet worden.“

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6. April 2026 0 Kommentare
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Bundeswehr-Soldaten (Archiv)

Bundeswehr-Digitalfunk: Zwei Milliarden Euro für nicht nutzbare Technik

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Für das stockende Digitalfunk-Projekt der Bundeswehr sind bereits rund zwei Milliarden Euro ausgegeben worden, obwohl die Technik bislang nicht einsatzfähig ist. Das geht aus einem vertraulichen Schreiben des Verteidigungsministeriums an den Bundestag hervor, über das die "Welt" berichtet. Demnach waren die bisherigen Ausgaben in dieser Höhe bislang nicht öffentlich bekannt, obwohl das Funkprojekt seit Monaten in der Kritik steht.

Rund zwei Milliarden Euro bereits abgeflossen

Dem vertraulichen Schreiben zufolge belaufen sich die bisherigen Ausgaben auf etwa 1,749 Milliarden Euro. Hinzu kommen weitere 299 Millionen Euro für sogenannte flankierende Maßnahmen. Nach Angaben des Ministeriums ist die Gesamtsumme bereits abgeflossen.
Das Geld floss in das Großprojekt „Digitalisierung Landbasierte Operationen“ (D-LBO), das als eines der komplexesten Rüstungsvorhaben der Bundeswehr gilt. Ziel ist es, Soldaten, Fahrzeuge und Gefechtsstände digital zu vernetzen und so ein modernes Gefechtsmanagement zu ermöglichen.

Umfangreiches Technologiepaket

Neben Funkgeräten umfasst das Projekt nach den Angaben auch weitere Technologien wie eine europäische Wellenform („Essor“), die Anbindung an zellulare Netze sowie verschiedene Funksysteme für unterschiedliche Fahrzeugtypen.

Kritik an Strukturen und Mittelverwendung

Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament, kritisierte den Umgang mit Mitteln und Strukturen im Verteidigungsbereich scharf. Über Jahre habe es an Geld gefehlt, zugleich hätten „verkrustete Strukturen“ insbesondere in der Beschaffung notwendige Fortschritte gebremst, sagte sie laut „Welt“. Nun aber sei die Situation paradoxerweise kaum besser: Zwar stünden durch das Sondervermögen erhebliche Mittel zur Verfügung, doch die veralteten Strukturen bestünden fort.
Das sei aber noch schlimmer, „weil offensichtlich jetzt ohne wirksame Planung und Kontrolle das Sondervermögen, für das sich die Bundesregierung auf Kosten der Jungen hoch verschuldet hat, zum Fenster rausgeschmissen wird“, sagte Strack-Zimmermann der „Welt“. Weiter erklärte sie mit Blick auf die aktuelle Lage: „Und die Frage drängt sich auf, angesichts der sicherheitspolitischen Lage, in der wir uns befinden, wo ist eigentlich der Verteidigungsminister?“, so Strack-Zimmermann laut „Welt“.

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6. April 2026 0 Kommentare
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(Symbolbild) mobile Geschwindigkeitsmessung

Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 6. bis 12. April 2026

von Hasepost 6. April 2026

Im Landkreis Osnabrück werden auch in der Woche vom 6. bis 12. April 2026 wieder Blitzer aufgestellt. Autofahrer sollten daher in sieben Orten ganz besonders aufmerksam sein

Der Landkreis Osnabrück wird in folgenden Orten rund um Osnabrück die Geschwindigkeit mit Radarkontrollen überwachen:

Datum Wochentag Ort
06.04.2026 Montag Bad Essen
07.04.2026 Dienstag Voltlage
08.04.2026 Mittwoch Hagen
09.04.2026 Donnerstag Neuenkirchen
10.04.2026 Freitag Georgsmarienhütte
11.04.2026 Samstag Alfhausen
12.04.2026 Sonntag Ostercappeln

Grundsätzlich sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, und es kann selbstverständlich auch an anderen Orten zu Kontrollen kommen. Es gilt daher immer: Augen auf im Straßenverkehr! Alle Angaben ohne Gewähr. Hier finden Sie tagesaktuell die Blitzermeldungen für die Stadt Osnabrück. Und wir erklären, warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren – und weshalb das richtig ist.

6. April 2026 0 Kommentare
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Symbolbild: Ortsschild Melle

Wer wird der neue Pächter des Forums Melle?

von Hasepost 6. April 2026

Die Wirtschaftsbetriebe Melle GmbH suchen zum 1. August 2026 einen neuen Pächter für das Forum Melle an der Mühlenstraße in Melle-Mitte, nachdem der bisherige Pächter seinen Vertrag nach sechs Jahren zum 31. Juli 2026 gekündigt hat.  Das stadtbildprägende Gebäude hat sich seit seiner Eröffnung im Januar 1996 erfolgreich als Kommunikations- und Veranstaltungszentrum etabliert. Mit mehr als 100 Veranstaltungen pro Jahr ist es ein zentraler Treffpunkt für kulturelle, gesellschaftliche und private Anlässe in der Stadt Melle.

Neuer Pächter verantwortlich für die Bewirtschaftung sämtlicher Veranstaltungen

Das Pachtobjekt umfasst die Bewirtschaftung der Säle und des Foyers. Der künftige Pächter übernimmt exklusiv die Bewirtung sämtlicher Veranstaltungen im Forum Melle. Hierfür werden sowohl die voll ausgestattete Küche als auch die vorhandenen Thekenbereiche verpachtet. Darüber hinaus können die Räumlichkeiten und die gastronomische Infrastruktur auch für Angebote außer Haus genutzt werden. Die Wirtschaftsbetriebe Melle GmbH sucht für den ausscheidenden Pächter einen engagierten Nachfolger, der mit Gastfreundschaft, Organisationstalent und Freude an der Bewirtung unterschiedlichster Veranstaltungen das Forum Melle weiterführt.

Weitere Informationen jederzeit verfügbar

Weitere Informationen sind ab sofort bei der Wirtschaftsbetriebe Melle GmbH erhältlich: Michael Schönwald ist unter der Telefonnummer 05422/965-458 oder per E-Mail als Ansprechperson erreichbar. Auch Jutta Kligge steht unter der Telefonnummer 05422/965-602 oder per E-Mail zur Verfügung. Zusätzliche Informationen stehen im Internet zur Verfügung. Bewerbungen können bis einschließlich 5. Mai 2026 eingereicht werden.

Für das Forum Melle sucht die Wirtschaftsbetriebe Melle GmbH einen neuen Pächter. / Foto: Wirtschaftsbetriebe Melle GmbH

Für das Forum Melle sucht die Wirtschaftsbetriebe Melle GmbH einen neuen Pächter. / Foto: Wirtschaftsbetriebe Melle GmbH

 

 

6. April 2026 0 Kommentare
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Vandalismus am Blitzer-Anhänger

Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Montag, 6. April 2026

von Redaktion HASEPOST.de 6. April 2026

Heute, am 6. April 2026, sind in Osnabrück wieder ein paar Blitzer unterwegs – die Standorte hat die HASEPOST von aufmerksamen Leserinnen und Lesern zugespielt bekommen.

Blitzerstandorte und Geschwindigkeitskontrollen heute in Osnabrück:

  • Blitzer-Anhänger, Pagenstecherstraße

Die genauen Standorte der Geschwindigkeitskontrollen in Osnabrück wechseln täglich. Die Kontrollen erfolgen dabei an unterschiedlichen, stets variierenden Orten. Aktuelle Informationen sind ohne Gewähr.

Wenn Sie im Stadtgebiet Osnabrück einen mobilen „Blitzer“ entdecken, schicken Sie uns einfach eine kurze Info per Mail an blitzer@hasepost.de.
Am besten mit genauer Ortsangabe (Straße + Richtung) und, wenn möglich, mit Uhrzeit. Ein Foto ist nicht notwendig, aber hilfreich. Wir prüfen jede Einsendung redaktionell, bevor sie online geht oder bei HASERADIO gesendet wird.

Warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren.

Hier finden Sie die aktuellen Blitzer-Standorte für den Landkreis Osnabrück.

Angaben aktualisiert am 06.04.2026 um 07:30.

6. April 2026 0 Kommentare
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Yasmin Fahimi

DGB fordert Bundesregierung zu Gesprächen über Reformpaket auf

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Bundesregierung zu gemeinsamen Gesprächen über das geplante Reformpaket aufgefordert. DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi betonte die Gesprächsbereitschaft der Gewerkschaften, setzte aber zugleich klare Grenzen bei der Frage möglicher Verhandlungen über Löhne. Zugleich verlangte sie von Bund und Ländern mehr Tempo und Zielgenauigkeit bei Investitionen in die Infrastruktur sowie eine stärkere Bevorzugung europäischer Produkte.

DGB bietet Gespräche über Reformpaket an

„Wir sind immer bereit zu reden. Gerne mit Herrn Merz und seiner Regierung, aber auch mit den Arbeitgebern“, sagte die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi dem „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe). Sie kritisierte zugleich die Arbeitsweise der Ampel-Koalition: „Ich fordere die Bundesregierung seit Monaten auf, ihren Koalitions-Tunnel zu verlassen. Sie muss gesellschaftliche Debatten befrieden“, sagte Fahimi dem „Tagesspiegel“.

Klare Absage an Gespräche über Löhne

Fahimi lehnte es ab, mit Union und SPD über die Löhne in Deutschland zu reden. Gefragt, ob sie mit Vorbedingungen in mögliche Gespräche gehe, antwortete die DGB-Vorsitzende dem „Tagesspiegel“: „Sollte die Koalition mit uns über Lohnkosten reden wollen, sind wir dazu nicht bereit. Für die Lohnfindung sind die Tarifparteien zuständig, niemand sonst. Ich diskutiere mit der Politik nicht über Löhne.“

Forderung nach schnellerem Infrastrukturausbau und „local content“

Die DGB-Chefin rief Bundesregierung und Länder dazu auf, schneller und effektiver in Infrastruktur zu investieren und dabei voll auf europäische Produkte zu setzen. „Der Staat muss schneller und zielgerichteter die Infrastruktur ausbauen“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. Der DGB kämpfe deshalb für die „Bevorzugung europäischer Produkte bei allen Formen staatlicher Förderung und Unterstützung – `local content` genannt“.

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EU-Fahnen (Archiv)

Hofreiter nennt Vorstoß zur Abschaffung des EU‑Vetos naiv

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Der Grünen-Europapolitiker Anton Hofreiter hat die Forderung von Außenminister Johann Wadephul (CDU), das Einstimmigkeitsprinzip der EU in außenpolitischen Fragen abzuschaffen, als „naiv“ zurückgewiesen. Hofreiter verweist darauf, dass auch ein Ende dieses Prinzips nur einstimmig beschlossen werden könne. Wadephul hatte zuvor für ein System qualifizierter Mehrheiten in der Außen- und Sicherheitspolitik der EU plädiert und sich dabei auf jüngste Erfahrungen mit Sanktionen gegen Russland berufen.

Streit über Einstimmigkeitsprinzip in der EU-Außenpolitik

Der Grünen-Europapolitiker Anton Hofreiter hat die Forderung von Außenminister Johann Wadephul (CDU), das EU-Einstimmigkeitsprinzip in außenpolitischen Fragen abzuschaffen, als „naiv“ kritisiert. Auch ein Ende dieses Prinzips müsse einstimmig beschlossen werden, sagte der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Und die Vorstellung, dass zukünftig alles mit qualifizierten Mehrheiten entschieden wird, ist naiv.“ Kleine Länder, selbst proeuropäische, würden dem nie zustimmen.

Wadephul fordert qualifizierte Mehrheiten

Wadephul hatte zuvor gesagt: „Um international ein handlungsfähiger Akteur zu sein, um wirklich erwachsen zu werden, sollten wir in der EU das Einstimmigkeitsprinzip in der Außen- und Sicherheitspolitik abschaffen.“ Stattdessen sprach er sich für ein System qualifizierter Mehrheiten aus. „Alle Erfahrungen, die wir in den letzten Wochen mit Hilfen für die Ukraine und Sanktionen gegen Russland gemacht haben, sprechen dafür“, fügte er mit Blick auf die Blockadehaltung Ungarns hinzu.

Vorschlag zur Reform des Vetorechts

Hofreiter machte einen Gegenvorschlag zur Reform des Einstimmigkeitsprinzips: „Das Veto bleibt, gilt aber nur, wenn mindestens vier Länder beim gleichen Thema ihr Veto einlegen.“

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Katherina Reiche

CDU-Sozialflügel attackiert Reiche: Pendlerpauschale hilft Armen nicht

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Angesichts steigender Spritpreise hat der Sozialflügel der CDU scharfe Kritik an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) geübt. Der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, wirft ihr vor, mit vorgeschlagenen Maßnahmen wie einer höheren Pendlerpauschale an der Lebensrealität vieler Menschen vorbeizuplanen. Statt steuerlicher Entlastungen fordert er sofort wirksame Hilfen, die sich vor allem an Menschen mit geringen Einkommen richten.

CDU-Sozialflügel attackiert Vorschlag zur Pendlerpauschale

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte sich zuletzt unter anderem für eine temporäre Erhöhung der Pendlerpauschale ausgesprochen. Maßnahmen wie eine höhere Pendlerpauschale gingen „an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei“, sagte der Bundesvorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
„Eine höhere Pendlerpauschale entlastet nicht unmittelbar im Geldbeutel – und sie hilft insbesondere Menschen mit kleinen Einkommen kaum“, kritisierte Radtke laut Funke-Mediengruppe. Wer wenig verdiene, zahle auch weniger Steuern und profitiere entsprechend weniger von steuerlichen Maßnahmen. Diese Vorschläge ließen viele Menschen außen vor, die auf Unterstützung angewiesen sind. „Gerade Familien und pflegende Angehörige werden hier nicht ausreichend berücksichtigt.“

Forderung nach sofort wirksamen Entlastungen

Wenn die Bundesregierung die Menschen wirklich entlasten wolle, seien Instrumente nötig, die unabhängig vom Einkommen sofort im Alltag ankämen, so Radtke in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Menschen brauchen jetzt keine Hausfrauen-Tipps zum Sparen, sondern wirksame Unterstützung.“ Die Hälfte der Bevölkerung habe keinerlei Ersparnisse und lebe von Monat zu Monat.
Zur Entlastung der Verbraucher forderte Radtke den Angaben der Funke-Mediengruppe zufolge insgesamt fünf Maßnahmen für Entlastungen – darunter eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel auf null Prozent und ein Mobilitätsgeld von 500 Euro jährlich für alle Arbeitnehmer unterhalb von 60 Prozent des Median-Einkommens. Für jedes Kind solle ein Zuschlag von 100 Euro hinzukommen.

Fünf-Punkte-Plan des CDA-Chefs

Im Rahmen eines Fünf-Punkte-Plans „Mobilität gerecht entlasten – strukturell statt kurzfristig“ regte der CDA-Chef nach Angaben der Funke-Mediengruppe zudem an, die Kraftstoffpreise verlässlich zu begrenzen – durch staatliche Eingriffsmechanismen und transparente Preisstrukturen nach Luxemburger Modell. Ergänzend sollten die Pauschalen im Bundesreisekostengesetz angepasst werden – um beruflich notwendige Mobilität fair zu erstatten. Sinnvoll seien zudem erweiterte Spielräume für steuer- und beitragsfreie Zuschläge oder Einmalzahlungen, mit denen Unternehmen ihre Beschäftigten unbürokratisch bei steigenden Mobilitätskosten unterstützen können.
Das Vertrauen in die Demokratie und diese Regierung sei bereits massiv gestört, mahnte der Chef des Sozialflügels in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es brauche jetzt entschlossenes Handeln, um diesen Trend umzukehren.

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Hochbeet mit

Städtetag verlangt nächtliches Mähroboter-Verbot zum Igelschutz

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Der Deutsche Städtetag spricht sich für ein bundesweites Nachtfahrtverbot für Mähroboter aus, um Igel und andere Kleintiere besser zu schützen. Städte seien zunehmend zu Ersatzlebensräumen für Tiere geworden, weshalb es nach Einschätzung des kommunalen Spitzenverbandes konsequenter Schutzmaßnahmen bedürfe.

Städtetag fordert konsequenten Schutz für Kleintiere

Claudia Kalisch, Vizepräsidentin des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeisterin von Lüneburg, verwies auf die Bedeutung städtischer Gärten für die Tierwelt. „Gerade in den Abendstunden sind in den Gärten viele Tiere aktiv. Sie sind auch auf diese Grünflächen im unmittelbaren Wohnumfeld angewiesen“, sagte Kalisch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Städte seien inzwischen Ersatzlebensräume für viele Tiere, da Lebensräume in der freien Natur verloren gehen. Ein bundesweites Nachtfahrverbot sei deshalb „konsequenter Schutz“.

Hersteller und Bürger in der Verantwortung

Kalisch sieht auch die Hersteller der Geräte in der Pflicht. Der Deutsche Städtetag appelliere an die Hersteller, „Lösungen zu finden, damit Kleintiere durch Mähroboter nicht weiter gefährdet werden“, sagte sie weiter den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Beitrag der Nutzer zum Schutz der Artenvielfalt

Nach Ansicht von Kalisch können auch Bürger aktiv zum Schutz der Kleintiere beitragen, indem sie die Nutzung ihrer Geräte anpassen. Sie könnten ihre Mähroboter so einstellen, dass sie nicht nachts fahren. „Das ist ein wichtiger Baustein, um die Tiere zu schützen und die Lebensqualität in der Stadt durch Artenvielfalt zu bereichern.“ Besonders Igel seien durch Mähroboter gefährdet, weil sie sich bei Gefahr instinktiv zusammenrollen, anstatt zu fliehen.

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Europäischer Rat

CSU-Politiker Weber fordert Ende des EU-Einstimmigkeitsprinzips

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber hat das Einstimmigkeitsprinzip in der EU kritisiert und sich damit der zuvor von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) angestoßenen Debatte angeschlossen. Beide fordern mehr Handlungsfähigkeit der Europäischen Union in der Außen- und Sicherheitspolitik und plädieren für Entscheidungen mit qualifizierten Mehrheiten statt Einstimmigkeit. Hintergrund sind Blockaden innerhalb der EU, insbesondere mit Blick auf Ungarn und die Unterstützung für die Ukraine.

Forderung nach handlungsfähigem Europa

Manfred Weber
Zuvor hatte bereits Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) gegenüber den Funke-Blättern das Einstimmigkeitsprinzip in der Außen- und Sicherheitspolitik infrage gestellt. „Um international ein handlungsfähiger Akteur zu sein, um wirklich erwachsen zu werden, sollten wir in der EU das Einstimmigkeitsprinzip in der Außen- und Sicherheitspolitik abschaffen“, sagte er den Funke-Blättern. Wadephul sprach sich für ein System qualifizierter Mehrheiten aus.

Kritik am Veto-Prinzip und Blick auf Ungarn

Wadephul verwies in den Funke-Blättern auf die jüngsten Entscheidungen der EU zur Unterstützung der Ukraine und zu Sanktionen gegen Russland. „Alle Erfahrungen, die wir in den letzten Wochen mit Hilfen für die Ukraine und Sanktionen gegen Russland gemacht haben, sprechen dafür“, sagte er mit Blick auf Ungarn. Das von Ministerpräsident Viktor Orban regierte Land blockiert derzeit einen 90-Milliarden-Kredit der EU für die Ukraine.
Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament. Orbans Verbleib im Amt ist ungewiss, die Oppositionspartei mit ihrem Spitzenkandidaten Peter Magyar hat in den Umfragen einen deutlichen Vorsprung.

Weber: Lehren aus der „Grönland-Krise“

Weber betonte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, wie wichtig geschlossenes Handeln der EU sei. „Die Grönland-Krise hat gezeigt, wie stark Europa ist, wenn wir schnell, geschlossen und mit einer Stimme handeln und unsere Interessen entschlossen vertreten. Genau diese Handlungsfähigkeit brauchen wir jetzt in der Außen- und Sicherheitspolitik“, sagte er der Funke-Mediengruppe.
Zugleich lobte Weber die Initiative Wadephuls. „Es ist richtig und notwendig, dass Deutschland hier vorangeht und Verantwortung übernimmt“, sagte er den Funke-Zeitungen. „Denn nur gemeinsam als Europäer können wir bestehen.“

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6. April 2026 0 Kommentare
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