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Autoproduktion (Archiv)

Autoindustrie: Geschäftsklima schwächer, Aufträge und Jobs stabilisieren sich

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

Das Geschäftsklima in der deutschen Automobilindustrie hat sich im März weiter eingetrübt. Zugleich hellen sich die Erwartungen der Unternehmen bei Auftragslage, Exporten und Beschäftigung leicht auf, wie aktuelle Zahlen des Münchener Ifo-Instituts zeigen.

Geschäftsklima sinkt, Erwartungen steigen

Das vom Münchener Ifo-Institut gemessene Geschäftsklima in der deutschen Automobilindustrie fiel im März auf -18,7 Punkte, nach -15,7 Punkten im Februar. Anita Wölfl, ifo-Branchenexpertin, sagte dazu laut Ifo-Institut: „Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich schlechter als im Vormonat. Die Geschäftserwartungen stiegen dagegen“.
Die Unternehmen bewerteten ihren Auftragsbestand erneut besser, auch wenn der Indikator weiterhin im negativen Bereich liegt. Seit September 2025 stieg er dem Ifo-Institut zufolge kontinuierlich an und erreichte im März -13,5 Punkte.

Exportchancen verbessern sich

Ähnlich entwickelt sich die Stimmung bei den Exporterwartungen. Diese verbesserten sich gegenüber dem jeweiligen Vormonat zum vierten Mal in Folge und erreichten im März einen Wert von 30,7 Punkten, wie das Ifo-Institut mitteilte.

Verlangsamung beim Beschäftigungsabbau

Auch bei den Beschäftigungserwartungen verzeichnete das Ifo-Institut eine leichte Entspannung. Der entsprechende Indikator stieg auf -19,8 Punkte, nach -44,0 Punkten im Februar. Darauf deuten nach Ifo-Angaben auch erste Anzeichen in der amtlichen Statistik hin: Im ersten Quartal 2026 wurden wieder mehr neue Stellen für Berufe, die für die Autoindustrie relevant sind, bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet.
„Dam it scheint der Rückgang an neuen Stellen, der seit 2022 zu beobachten war, zu einem Halt gekommen zu sein“, sagte Wölfl laut Ifo-Institut.

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7. April 2026 0 Kommentare
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Universität Osnabrück, Schloss Osnabrück, Uni Osnabrück

Forschende der Uni Osnabrück untersuchen Herkunft des Vertrauens

von Hasepost 7. April 2026

Wann hat sich menschliches Vertrauen entwickelt und welchen Einfluss haben soziale Bindungen auf Vertrauen? Am 1. April ist ein neues Forschungsprojekt an der Uni Osnabrück gestartet, das genau diese Frage untersuchen will.

Ursprung des Vertrauens soll erforscht werden

Vertrauen ist unentbehrlich für den Aufbau und die Aufrechterhaltung von sozialen und kooperativen Beziehungen. „Es ist bis heute jedoch wenig über den Ursprung und die evolutionäre Entwicklung von menschlichem Vertrauen bekannt“, sagt Prof. Dr. Simone Pika vom Institut für Kognitionswissenschaft. „Die wenigen existierenden Studien sind widersprüchlich.“ Dem will das Forschungsteam um Prof. Pika nun empirisch auf den Grund gehen: Mit der Untersuchung eines der nächsten lebenden Verwandten des Menschen, den Schimpansen.

Verwandschaft zwischen Schimpansen und Menschen soll genutzt werden

Ziel des langfristigen, systematischen Forschungsprojekts ist die Sammlung und Auswertung quantitativer Daten zu Vertrauen in sozialen Interaktionen von Schimpansen im Loango National Park in Gabun. „Schimpansen und Menschen haben einen gemeinsamen Vorfahren und sind sich nicht nur genetisch sehr ähnlich: Durch die enge Verwandtschaft können wir das Verhalten von Schimpansen nutzen, um Rückschlüsse auf den Ursprung von menschlichem Verhalten zu ziehen“, so Pika. Im Loango National Park kann in freier Wildbahn untersucht werden, ob und in welcher Form Vertrauen bei den Menschenaffen eine Rolle spielt und welchen Einfluss soziale Interaktionen auf Vertrauen haben – etwa das Teilen von Nahrung oder die Unterstützung in Konflikten.

Vertrauen in die Evolution soll gestärkt werden

Darüber hinaus soll das wissenschaftliche Interesse an empirischer Forschung zu Vertrauen und seiner Evolution gestärkt sowie ausgebaut werden. Das Ziel ist eine breitere wissenschaftliche Vernetzung sowohl an der Uni Osnabrück, als auch mit nationalen und internationalen Forschenden. Für das Forschungsprojekt stellt die Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur bis März 2029 rund 104.000 Euro zur Verfügung.

7. April 2026 0 Kommentare
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Junge Leute

Ulrich Wickert fordert strenge Regeln für soziale Netzwerke

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

Der frühere „Tagesthemen“-Moderator Ulrich Wickert hat sich für eine strikte Regulierung sozialer Netzwerke ausgesprochen und deren Bedeutung für sein eigenes Leben deutlich relativiert. In einem Interview betont der 83-jährige Journalist, unkontrollierte Nutzung sozialer Medien schade sowohl dem Einzelnen als auch der Gesellschaft. Er selbst verzichte bewusst auf gängige Plattformen und kritisiert einen zu frühen und unreflektierten Umgang von Kindern mit digitalen Angeboten.

„Schlecht für den Einzelnen und schlecht für die Gesellschaft“

Ulrich Wickert, langjähriger Moderator der „Tagesthemen“, fordert eine klare Begrenzung der Nutzung sozialer Netzwerke. „Wenn Social Media völlig unkontrolliert genutzt werden kann, ist das schlecht für den Einzelnen und schlecht für die Gesellschaft“, sagte Wickert der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Der 83-jährige Journalist erläuterte, dass er selbst weder auf Instagram noch auf Facebook oder Tiktok vertreten sei und diese Form der Kommunikation nicht vermisse. Gleichzeitig betonte er, dass er die Möglichkeiten zeitunabhängiger Information zu schätzen wisse.

Nutzung von Mediatheken statt Social Media

Statt sozialer Netzwerke setzt Wickert nach eigenen Angaben auf Mediatheken, um sich unabhängig von festen Sendezeiten zu informieren. „Ich stelle mein Handy an die Weinflasche, wenn wir beim Abendessen sitzen und wenn die Tagesschau läuft. Oder ich schaue mir die Tagesthemen-Sendung vom Vorabend an, wann ich es möchte“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Kritik an früher Bildschirmnutzung bei Kindern

Deutliche Kritik äußerte Wickert am Umgang mancher Eltern mit digitalen Geräten. „Wenn ich sehe, wie Eltern ihrem ganz jungen Kind, das noch nicht einmal in der Schule ist, im Restaurant ein iPad vor die Nase setzen, damit es Ruhe gibt, finde ich das schlimm“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Auch in der eigenen Familie legt Wickert nach eigener Darstellung strenge Maßstäbe an. „Meine 14-jährigen Kinder haben einen restriktiven Zugang zu Social-Media-Kanälen“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

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7. April 2026 0 Kommentare
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Blitzer (Symbolbild) Radarfalle

Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Dienstag, 7. April 2026

von Redaktion HASEPOST.de 7. April 2026

Auch heute, am 7. April 2026, gibt’s wieder ein paar frische Blitzer-Aktionen in Osnabrück – gemeldet von aufmerksamen Leser der HASEPOST. Wer genau hinschaut, entdeckt die Radarfallen an den üblichen Verdächtigen-Standorten.

Blitzerstandorte und Geschwindigkeitskontrollen heute in Osnabrück:

  • Blitzer-Anhänger, Pagenstecherstraße

Die Standorte der Geschwindigkeitskontrollen können sich täglich ändern. In ganz Osnabrück werden sie flexibel eingesetzt, ohne feste Routine. Die Angaben sind unverbindlich und ohne Garantie.

Wenn Sie im Stadtgebiet Osnabrück einen mobilen „Blitzer“ entdecken, schicken Sie uns einfach eine kurze Info per Mail an blitzer@hasepost.de.
Am besten mit genauer Ortsangabe (Straße + Richtung) und, wenn möglich, mit Uhrzeit. Ein Foto ist nicht notwendig, aber hilfreich. Wir prüfen jede Einsendung redaktionell, bevor sie online geht oder bei HASERADIO gesendet wird.

Warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren.

Hier finden Sie die aktuellen Blitzer-Standorte für den Landkreis Osnabrück.

Angaben aktualisiert am 07.04.2026 um 07:30.

7. April 2026 0 Kommentare
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Wolfgang Kubicki

Kubicki kündigt Neustart der FDP mit neuem Spitzenteam an

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

FDP-Vize und Vorsitzkandidat Wolfgang Kubicki hat einen politischen Neustart seiner Partei angekündigt und zentrale personelle sowie inhaltliche Weichen gestellt. In einem Podcast-Interview skizzierte er seine Pläne für eine neue Parteiführung und forderte zugleich eine Begrenzung staatlicher Eingriffe sowie die Abschaffung des § 188 StGB zur Politikerbeleidigung.

Neustart mit neuer Führungsmannschaft

FDP-Vize und Vorsitzkandidat Wolfgang Kubicki will die Parteispitze personell neu aufstellen und dabei verstärkt auf Frauen setzen. „Ich bin nicht die Zukunft der FDP, aber ich will dafür Sorge tragen, dass die FDP überhaupt noch eine Zukunft hat“, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO.
Für die Parteiführung setzt Kubicki auf neue und auch weibliche Köpfe. Neben Martin Hagen als Generalsekretär nannte er Linda Teuteberg, Susanne Seehofer, Katja Suding sowie Maria Westphal. „Die sollen Teil meines Präsidiums werden“, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO.

Fokus auf Außenwirkung und Wähleransprache

Der Bundesvorstand solle nach den Vorstellungen Kubickis künftig stärker nach außen wirken. „Wir müssen Wählerinnen und Wähler überzeugen“, betonte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO. Ziel sei es, die Ansprache der Partei zu verbessern und die Kommunikation mit der Öffentlichkeit zu intensivieren.

Forderung nach weniger Staat und Abschaffung von § 188 StGB

Inhaltlich kündigte Kubicki an, den § 188 StGB zur Politikerbeleidigung abschaffen zu wollen, „der Menschen mehr drangsaliert, als es hilfreich ist“, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO. Zugleich forderte er eine Begrenzung staatlicher Eingriffe: „Wohlstand wird in der Wirtschaft verdient und nicht beim Staat“ – „wir können uns ihn so nicht mehr leisten“, erklärte er im selben Podcast.
Wie lange er selbst an der Spitze der Partei bleiben will, ließ Kubicki offen. „Das weiß ich nicht, ob ich in drei Jahren noch Chef der FDP bin“, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO.

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7. April 2026 0 Kommentare
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Tankstelle (Archiv)

Linken-Spitzenkandidatin fordert Spritzuschuss und günstigeres Deutschlandticket

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken zur Abgeordnetenhauswahl, Elif Eralp, fordert angesichts steigender Spritkosten gezielte Entlastungen für Berlinerinnen und Berliner. Statt pauschaler Maßnahmen wie einem Tankpreisdeckel setzt sie auf einen befristeten Kraftstoffzuschuss für Unternehmen und ein günstigeres Deutschlandticket.

Eralp fordert Sprit-Zuschuss und günstigeres Deutschlandticket

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken zur Abgeordnetenhauswahl, Elif Eralp

Kritik an Wegner: „Forderungen, die gut klingen“

Die Linke-Politikerin kritisierte auch Regierenden Bürgermeister und CDU-Landeschef Kai Wegner
Die Berliner Linke-Spitzenfrau Eralp fordert dagegen eine gezielte Entlastung statt Gießkanne: „Berlin muss denen helfen, die es brauchen“, sagte sie dem Tagesspiegel. „Dass der Regierende Bürgermeister jetzt einen Tankpreisdeckel fordert, ist bequem. Es kostet Berlin nichts, wird am Ende nicht kommen und hilft nicht denen, die es am dringendsten brauchen“, erklärte Eralp dem Tagesspiegel.

Gezielte Unterstützung für Betriebe und Pendler

Viele Menschen kämen mit Bus und Bahn, „andere haben schlicht keine Wahl: Handwerksbetriebe, Pflegekräfte und Lieferdienste sind auf ihr Fahrzeug angewiesen wie andere auf den Aufzug“, sagte Eralp dem Tagesspiegel. „Sie brauchen gezielte Unterstützung – etwa einen befristeten Kraftstoffzuschuss für gewerblich genutzte Fahrzeuge kleiner und mittlerer Betriebe.“ Das könne nach ihren Worten unbürokratisch über die Steuererklärung oder die Handwerkskammer abgewickelt werden.
Daneben setzt Eralp auf eine Senkung der Ticketpreise im öffentlichen Nahverkehr. „Für die Mehrheit braucht es ein günstigeres Deutschlandticket. 63 Euro im Monat sind für viele Berliner schlicht zu viel“, sagte sie dem Tagesspiegel. „Das Neun-Euro-Ticket hat 2022 bewiesen, dass niedrigere Preise Menschen in die Bahn bringen.“ Eralp forderte, dass Berlin beim Deutschlandticket vorangehen und gemeinsam mit Metropolregionen wie München und Frankfurt am Main auf höchstens 49 Euro im Monat drängen müsse. „Bei einer bis eineinhalb Millionen Nutzern wären das 14 bis 21 Millionen Euro monatlich – unter 0,1 Prozent des Berliner Haushalts von rund 45 Milliarden Euro“, sagte die Linke-Politikerin dem Tagesspiegel. „Das ist machbar. Und es ist längst überfällig.“

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Bauarbeiter auf

DGB-Chefin Fahimi attackiert Klingbeils Renten- und Arbeitszeitpläne

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi hat zentrale Aussagen von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) zur Renten- und Arbeitszeitpolitik scharf kritisiert. Sie widersprach insbesondere der Forderung nach weniger Anreizen für einen früheren Renteneintritt und mehr Arbeitsstunden in der Gesellschaft. Zugleich wandte sie sich gegen den Vorstoß von CSU-Chef Markus Söder für eine zusätzliche Wochenarbeitsstunde und mahnte die SPD zu einem klareren Profil in der Sozialpolitik.

Fahimi weist Forderung nach längerem Arbeiten zurück

DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi wies Klingbeils Satz zurück, Deutschland müsse „aufhören, ein früheres Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zu fördern“. Diese Aussage sei „falsch“, sagte Fahimi dem „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe). Klingbeils Forderung, längeres Arbeiten stärker zu fördern, lehnte Fahimi ab. Wer länger arbeiten wolle, könne dies bereits, sagte sie – vielen fehle aber schlicht die Möglichkeit. „Über 55-jährige Arbeitslose finden außerdem selten noch einen guten Job“, sagte sie. Die gestiegene Erwerbsquote sei kein Erfolg der Rente mit 67, sondern einer verbesserten Arbeitsmarktpolitik.
Fahimi wies außerdem Klingbeils jüngste Aussage, die Gesellschaft müsse insgesamt mehr arbeiten, zurück. Sie verneinte die Frage, ob Klingbeil damit recht habe. „Deutschland hat kein Problem mit dem Arbeitsvolumen, hier wird grundsätzlich genug gearbeitet“, sagte sie dem „Tagesspiegel“: „Oder was soll der Industriearbeiter, der gerade auf Kurzarbeit ist, von solchen Aussagen halten? Oder die 120.000 Menschen, die 2025 in der Industrie ihren Job verloren haben?“

Teilzeitquote als Anlass zur Freude

In Vollzeit-Jobs werde in Deutschland „nicht weniger gearbeitet als im europäischen Ausland“, sagte Fahimi dem „Tagesspiegel“. Deutschland habe eine überproportional hohe Teilzeit-Quote, was aber „ein Grund zur Freude, nicht zur Klage“ sei, denn damit sei die Frauen-Erwerbsquote deutlich gestiegen.

Kritik an Söder und an der Profilierung der SPD

Den Vorschlag von CSU-Chef Markus Söder für eine Stunde Mehrarbeit pro Woche wies die DGB-Chefin zurück. „Das sind technokratische Zahlenspiele, die an der Realität vorbeigehen“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. Söder sei für die Vereinbarung von Wochenarbeitszeiten nicht zuständig. „Dieses politische Reinfummeln in Tarifvertragsverhandlungen ist der Versuch, die darin stattfindenden Verteilungskompromisse aufzuweichen“, sagte Fahimi. „Das verbitte ich mir.“
Kritisch äußerte sich Fahimi zudem zu Klingbeils Befürchtung, die SPD werde zu sehr als Partei der Transferleistungsempfänger wahrgenommen. Dieses Feedback müsse die SPD „sehr ernst nehmen“, sagte sie dem „Tagesspiegel“, und wieder stärker einem klaren Kurs sozialer Gerechtigkeit folgen, statt sich in „kleinteiligen Kompromissen“ zu verlieren. „Das Profil der SPD ist offenbar zu unscharf“, sagte die einstige SPD-Generalsekretärin dem „Tagesspiegel“.

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Stefanie Hubig

Justizministerin fordert Entkriminalisierung von Schwarzfahren in Deutschland

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) stellt die strafrechtliche Verfolgung von Fahrgästen ohne gültiges Ticket infrage. Angesichts überlasteter Gerichte und Gefängnisse plädiert sie für eine Entkriminalisierung des sogenannten Schwarzfahrens und eine kritische Überprüfung der bisherigen Praxis der Ersatzfreiheitsstrafen.

Ressourcen der Justiz im Fokus

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) sieht angesichts überlasteter Gerichte und Gefängnisse Handlungsbedarf im Umgang mit Fahrgästen ohne Fahrschein. „Aus meiner Sicht sprechen gute Gründe für eine Entkriminalisierung“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz). Die bisherige Praxis der Ersatzfreiheitsstrafen stelle die Sinnhaftigkeit der aktuellen Gesetzgebung infrage. „Gehören Menschen, die sich keinen Fahrschein leisten können und schließlich mit einer Ersatzfreiheitsstrafe im Gefängnis landen, wirklich dorthin?“, zitiert noz die Ministerin weiter.
Hubig verwies zugleich auf die Belastungen für Behörden durch die strafrechtliche Verfolgung von Schwarzfahrenden. „Die Verfahren binden viele Ressourcen in der Justiz, die an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden könnten“, sagte sie noz. Die schwarz-rote Koalition habe vereinbart, das Strafrecht zu modernisieren. Dabei müsse dann auch die Strafwürdigkeit des Schwarzfahrens einer kritischen Prüfung unterzogen werden.

Schwarzfahren als Straftat

Fahren ohne Fahrschein gilt als Erschleichen von Leistungen und ist damit nach Strafgesetzbuch Paragraf 265a eine Straftat. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik gab es zuletzt 2024 mehr als 144.000 Fälle, in denen die Polizei tätig wurde.

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Fahrkartenkontrolle (Archiv)

Anwaltverein fordert Entkriminalisierung von Schwarzfahren im Nahverkehr

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) fordert, das Schwarzfahren im öffentlichen Nahverkehr nicht länger als Straftat zu behandeln. Aus Sicht des Vereins verursacht die aktuelle Rechtslage hohe öffentliche Kosten, trifft vor allem finanziell schwächere Menschen und ist sozialpolitisch verfehlt.

Anwaltverein fordert Entkriminalisierung

Der Deutsche Anwaltverein drängt auf eine Entkriminalisierung des Schwarzfahrens im öffentlichen Nahverkehr. Derzeit gilt das Fahren ohne Fahrschein in Deutschland als Straftat, ein Zustand, den der Verein für sozialpolitisch verfehlt hält.
Swen Walentowski, Leiter politische Kommunikation und Medien des DAV, sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz): „Der soziale Nutzen der Strafbarkeit ist zweifelhaft, der Schaden für die Allgemeinheit dagegen immens“. Dem Verein zufolge belaufen sich die Kosten für Verfahren und Haftstrafen auf rund 200 Millionen Euro jährlich, finanziert vom Steuerzahler. Eine Entkriminalisierung sei daher „überfällig“.

„Armutsdelikt“ und „sozialpolitischer Irrsinn“

Aus Sicht des DAV trifft die Strafverfolgung besonders finanziell schwächere Menschen. Schwarzfahren sei ein „Armutsdelikt“, so Walentowski. „Verfolgt werden vor allem Menschen, die sich den Fahrschein nicht leisten können.“ Statt deren Mobilität gezielt zu fördern, würden erhebliche öffentliche Mittel in ihre Bestrafung gesteckt – für Walentowski ein „sozialpolitischer Irrsinn“.

Kritik an strafrechtlicher Absicherung der Verkehrsunternehmen

Kritisch sieht der Anwaltverein auch, dass die Forderungen der Verkehrsunternehmen strafrechtlich abgesichert werden. Das sei „kaum zu rechtfertigen“, mahnte Walentowski bei noz. „Wenn Sie Ihre Stromrechnung nicht bezahlen, käme auch niemand auf die Idee, die Staatsanwaltschaft einzuschalten.“
Auch eine bloße Herabstufung zur Ordnungswidrigkeit greife nach Einschätzung des DAV zu kurz. Zwar entfiele damit die Ersatzfreiheitsstrafe, Betroffene könnten jedoch weiterhin durch Erzwingungshaft im Gefängnis landen.

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Ricarda Lang

Ricarda Lang schließt Rückkehr in Grünen-Spitze nicht aus

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

Die frühere Grünen-Chefin Ricarda Lang schließt eine Rückkehr in ein Spitzenamt ihrer Partei nicht aus, knüpft diese aber an ein persönliches Gefühl von Stabilität. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz) schildert die 32-jährige Bundestagsabgeordnete zugleich, wie sie die Zeit nach ihrem Rücktritt als Parteivorsitzende erlebt und warum sie ihren politischen Zenit noch lange nicht erreicht sieht.

Offene Tür für künftige Spitzenfunktion

Ricarda Lang, ehemalige Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, lässt sich eine Rückkehr in ein Spitzenamt ihrer Partei für die Zukunft ausdrücklich offen. „Ich kann mir das durchaus vorstellen – aber erst, wenn ich das nötige Gefühl von Stabilität habe, die Sicherheit, dass ich mich nicht wieder selbst verliere. Ob der Moment kommt, wann er kommt: Das wird sich zeigen“, sagte Lang der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz).
Die 32-jährige Bundestagsabgeordnete, die im November 2024 nach Kritik am Kurs der Grünen als Vorsitzende zurückgetreten war, ergänzte gegenüber noz, sie habe „noch ganz viele Visionen“ und sei „noch nicht fertig“ mit der Politik. Den Traum vom Amt als Bundeskanzlerin habe sie jedoch nie gehabt. „Gerade bin ich sehr glücklich, wo ich jetzt bin.“

„Form der Befreiung“ nach dem Rücktritt

Lang kritisierte im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz) die in Berlin verbreitete Praxis, bereits Jahre vor Wahlen über Spitzenpersonal zu diskutieren. Es sei ein Problem des politischen Berlins, schon so früh personelle Fragen in den Mittelpunkt zu stellen.
Die Zeit nach ihrem Rücktritt beschrieb Lang als eine „Form der Befreiung“ von inneren Mauern und Erwartungshaltungen, denen sie als Parteichefin ausgesetzt gewesen sei. Den Gedanken, ihren politischen Zenit bereits überschritten zu haben, wies sie entschieden zurück.

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7. April 2026 0 Kommentare
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