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Papst Leo

Papst ruft zu Ostern zu globalem Frieden und Dialog auf

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Papst Leo XIV. hat am Ostersonntag auf dem Petersplatz in Rom Zehntausenden Gläubigen den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ gespendet und eindringlich vor einer wachsenden Gleichgültigkeit gegenüber den Opfern gewalttätiger Konflikte gewarnt. In seiner Osterbotschaft rief er dazu auf, Waffen niederzulegen und sich für einen Frieden durch Dialog statt durch Gewalt zu entscheiden.

Erster „Urbi et Orbi“-Segen von Papst Leo XIV.

Der Segen „Urbi et Orbi“ („Der Stadt und dem Erdkreis“) wurde von Papst Leo XIV. zu Ostern an die Gläubigen erteilt. Die Formel wird nur zu feierlichen Anlässen verwendet, üblicherweise zu Weihnachten, Ostern und nach einer Papstwahl, und gilt als wichtigster Segen der katholischen Kirche.
Zu der traditionellen Ostermesse fanden sich am Sonntag wie in jedem Jahr Zehntausende Gläubige auf dem Petersplatz in Rom ein. Für Papst Leo XIV. ist es das erste Osterfest als Oberhaupt der katholischen Kirche, nachdem im vergangenen Jahr noch der damals sichtlich geschwächte Papst Franziskus kurz vor seinem Tod die Aufgabe ein letztes Mal übernommen hatte.

Appell zu Waffenstillstand und Dialog

In seiner Osterbotschaft warnte Papst Leo XIV. vor Gleichgültigkeit gegenüber den Opfern der zahlreichen gewalttätigen Konflikte in der Welt. „Wer Waffen in der Hand hält, lege sie nieder“, sagte der Papst (Quelle: Osterbotschaft). „Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen, entscheide sich für den Frieden. Nicht für einen Frieden, der mit Gewalt erzwungen wird, sondern für einen durch Dialog. Nicht mit dem Willen, den anderen zu beherrschen, sondern ihm zu begegnen“ (Quelle: Osterbotschaft).
„Wir sind gerade dabei, uns an die Gewalt zu gewöhnen. Wir befinden uns damit ab und werden gleichgültig“, so Leo (Quelle: Osterbotschaft). „Gleichgültig gegenüber dem Tod Tausender Menschen. Absolut gleichgültig gegenüber den Folgen von Hass und Spaltung, welche die Konflikte nach sich ziehen, und gleichgültig gegenüber den wirtschaftlichen und sozialen Folgen, die sie verursachen und die wir doch alle spüren“ (Quelle: Osterbotschaft). Es gebe eine immer „ausgeprägtere Globalisierung der Gleichgültigkeit“ (Quelle: Osterbotschaft). Der Papst rief deshalb dazu auf, „alle Streitlust und jeden Wunsch nach Dominanz und Macht hinter uns“ zu lassen (Quelle: Osterbotschaft).

Kriegsbilder prägen das Osterfest

Geprägt ist das Osterfest in diesem Jahr vor allem von den Eindrücken des Krieges im Nahen Osten. Bereits in der Messe zur Osternacht hatte Leo zu Einheit und Frieden in der Welt aufgerufen. Er warb für Engagement, „damit überall und immer auf der Welt die österlichen Gaben der Eintracht und des Friedens wachsen und gedeihen“ (Quelle: Messe zur Osternacht).

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Obst im

CDU-Arbeitnehmerflügel unterstützt SPD-Vorstoß: Null Prozent Mehrwertsteuer

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Der Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels (CDA), Dennis Radtke, zeigt sich offen für eine Streichung der Mehrwertsteuer auf gesunde Lebensmittel und unterstützt damit einen Vorstoß aus der SPD-Bundestagsfraktion. Gleichzeitig fordert er angesichts der Folgen des Iran-Krieges ein schnelleres Handeln der Bundesregierung und warnt vor reinem „Gesprächskreismodus“.

Radtke befürwortet Entlastung bei Grundnahrungsmitteln

CDA-Vorsitzender und Europaabgeordneter Dennis Radtke hat eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel als mögliche Maßnahme zur finanziellen Entlastung der Bürger ins Gespräch gebracht. „Eine Mehrwertsteuer-Senkung bei Grundnahrungsmitteln halte ich für eine denkbare Form der Entlastung“, sagte Radtke dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). Er betonte zugleich die Notwendigkeit rascher und wirksamer Schritte: „Wichtig ist, dass wir zu Maßnahmen kommen, die auch unmittelbar helfen“, so der CDA-Vorsitzende.
Mit Blick auf die aktuelle Debatte über Maßnahmen gegen die Folgen des Iran-Krieges mahnte Radtke zu Eile. Er kritisierte die Bundesregierung für ein aus seiner Sicht zu zögerliches Vorgehen und forderte ein Ende unverbindlicher Gespräche. „Die Regierung muss jetzt aus dem Gesprächskreismodus raus und handeln“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Vorstoß aus der SPD-Bundestagsfraktion

Der Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion Esra Limbacher hatte zuvor gefordert, die Mehrwertsteuer für eine Reihe von Grundnahrungsmitteln vollständig zu streichen. Betroffen sein sollten nach seinen Vorstellungen etwa Obst, Gemüse, Milchprodukte, Fleisch, Brot, Nudeln, Reis, Eier und Wasser. Für Süßigkeiten oder Softdrinks sollte die Mehrwertsteuer hingegen bestehen bleiben.

Kritik aus der Grünen-Bundestagsfraktion

Kritik an dem SPD-Vorstoß kam vom verbraucherpolitischen Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion Till Steffen. „Wie immer ist das bei der SPD nie zu Ende gedacht“, sagte Steffen dem „Handelsblatt“. Grundsätzlich könne man zwar „über eine Senkung sprechen“, doch dürfe diese aus seiner Sicht kaum für „Äpfel aus Südafrika und Fleisch aus Argentinien oder Massentierhaltung“ gelten.
Steffen verwies zudem auf seine Zweifel an der Wirksamkeit einer kurzfristigen Senkung der Mehrwertsteuer. Solche Maßnahmen hätten sich seiner Einschätzung nach nicht bewährt. „Sie werden nicht weitergegeben“, sagte er dem „Handelsblatt“. Stattdessen sprach er sich für eine stärkere Kontrolle der Preisgestaltung aus und betonte: „Eine funktionierende Marktaufsicht bringt mehr.“

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Das Osnabrücker Duo „Soul Division“ eröffnet die Saison am Samstag, 11. April, ab 11.15 Uhr mit einem ganz besonderen Akustik-Set. / Foto: Florian Strobeck

Von Soul bis Familien-Rock: Meller Rathaustreppen-Konzerte kehren zurück

von Hasepost 5. April 2026

Die Meller Rathaustreppen-Konzerte starten in die Saison 2026. An insgesamt sechs Samstagen von April bis September dürfen sich Musikliebhaber auf abwechslungsreiche Konzerte direkt auf und vor der Treppe des historischen Rathauses am Markt in Melle-Mitte freuen. Die Reihe bietet jeweils in der Zeit von 11:15 bis 12:00 Uhr für jede und jeden etwas: von entspannten Singer/Songwriter-Klängen über stimmungsvolle Chormelodien bis hin zu Rock, Pop und Familien-Spaß. 

Duo „Soul Division“ eröffnet die Saison

Das Osnabrücker Duo „Soul Division“ eröffnet die Saison am Samstag, 11. April, ab 11:15 Uhr mit einem ganz besonderen Akustik-Set. Farina Ruhe (Gesang) und Julian Röcher (Klavier, Gitarre, Gesang) überzeugen ihr Publikum mit fein arrangierten Gitarren- und Vokalstücken, die sanft ins Ohr gehen und zugleich durch ihre Tiefe berühren. Ihre Musik kombiniert gefühlvolle Balladen mit leichten Grooves und schafft eine warme, einladende Atmosphäre, die perfekt zur Rathaustreppe passt. Hier trifft handgemachte Musik auf echte Leidenschaft – ein Start, der Lust auf die gesamte Konzertreihe macht.

Auch weitere Interpreten treten auf

Am Samstag, 30. Mai, präsentiert das Gabriel Zanetti Duo seinen unverwechselbaren Daydream Pop. Singer/Songwriter Gabriel Zanetti überzeugt mit gefühlvollen Melodien und poetischen Texten, die zusammen mit Percussionist Chris ein leichtfüßiges, dennoch tiefgehendes Klangbild schaffen – Musik zum Träumen und Mitschwingen. Am Samstag, 13. Juni, bringt der bekannte Meller Chor Die Opptimisten die Rathaustreppe zum Klingen. Mit einer Mischung aus klassischen Chorsätzen, modernen Pop-Arrangements und mitreißenden Rhythmen begeistert der Chor Jung und Alt gleichermaßen und sorgt für eine besonders lebendige Atmosphäre.

Das Kinderrathaustreppen-Konzert KrAWAllo steht am Samstag, 11. Juli, auf dem Programm. Mit energiegeladenem Familien-Rock ’n’ Roll aus OWL bringt die Band Kinder und Erwachsene gemeinsam zum Tanzen und Mitmachen – hier wird die Rathaustreppe zur Bühne für Spaß, Bewegung und gute Laune. Am Samstag, 15. August, liefern die Meller Musiker von Interrail rockige und poppige Klänge direkt aus der Region. Mit kraftvollen Gitarren, eingängigen Melodien und spürbarer Spielfreude garantiert die Band mitreißende Musikmomente für alle Besucherinnen und Besucher.

Den Abschluss der Saison bildet am Samstag, 26. September, der Meller Chor St. Annen Sisters. Mit stimmungsvollen Chorsätzen, harmonischen Stimmen und abwechslungsreichen Arrangements entführen die Sängerinnen das Publikum in eine Welt voller Klangfarben und musikalischer Emotionen – ein perfekter Ausklang der Rathaustreppen-Konzerte 2026. Alle Informationen zu dieser Veranstaltungsreihe und das vollständige Programm gibt es im Internet.

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Lars Klingbeil

Klingbeil plant Milliarden-Entlastung für Länder und Kommunen

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant eine milliardenschwere Entlastung für Länder und Kommunen, die bis 2029 wirken soll. Ein entsprechender Gesetzesentwurf aus dem Bundesfinanzministerium sieht vor, die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD umzusetzen und insbesondere finanzschwache Kommunen zu stützen. Insgesamt geht es um Entlastungen von rund vier Milliarden Euro, aufgeteilt in mehrere Maßnahmenpakete.

Vereinbarte Entlastungen bis 2029

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil plant nach einem Gesetzesentwurf seines Ministeriums Entlastungen in Höhe von insgesamt rund vier Milliarden Euro bis einschließlich 2029. Pro Jahr geht es dabei jeweils um etwa eine Milliarde Euro. Mit dem Entwurf setzt Klingbeil Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD um. Zuletzt hatte es bei Ländern und Kommunen Unmut über Verzögerungen bei den Plänen gegeben, wie das Nachrichtenmagazin Politico berichtet.
Entlastet werden soll an drei Stellen. Erstens sind 400 Millionen Euro für die „Geberländer“ im Länderfinanzausgleich vorgesehen. Zuletzt handelte es sich dabei um Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg. Die „Nehmerländer“ werden durch den Entwurf nicht schlechter gestellt.

Unterstützung für hoch verschuldete Kommunen

Zweitens sollen die Länder mit 250 Millionen Euro jährlich „bei ihren Maßnahmen zur Entlastung ihrer von übermäßigen Kassenkrediten betroffenen Kommunen“ unterstützt werden. Kassenkredite dienen dazu, kurzfristig Zahlungsfähigkeit zu sichern, sie dürfen nicht für Investitionen genutzt werden. „Die finanziellen Mittel sollen einen Beitrag zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Kommunen leisten“, heißt es im Entwurf des Finanzministeriums laut Politico.
Dem Papier zufolge soll mehr als die Hälfte dieser Mittel nach Nordrhein-Westfalen fließen. Die Landesregierung in Düsseldorf kann 164,5 Millionen Euro pro Jahr einplanen, um klamme Kommunen zu entlasten. Nach Rheinland-Pfalz sollen für diesen Zweck jährlich 35,3 Millionen Euro fließen und nach Niedersachsen rund 23 Millionen Euro.

Mehr Kostenübernahme bei DDR-Zusatzversorgungen

Beim dritten Teil des Pakets geht es um die Zusatz- und Sonderversorgung für ehemalige DDR-Staatsbeschäftigte, etwa aus Armee, Volkspolizei, Staatssicherheit, Schuldienst oder Kultur. Bisher teilen sich Bund und Länder die Kosten. Bis 2029 soll der Bund 60 Prozent der Ausgaben übernehmen. Das entspricht einer Entlastung der ostdeutschen Länder um rund 350 Millionen Euro pro Jahr.
Eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums wollte auf Anfrage des Magazins Politico nicht zu Details der Pläne Stellung nehmen. „Wir stehen weiterhin zu dem im Koalitionsvereinbarung festgehaltenen Auftrag, die Länder bei der Entlastung von kommunalen Altschulden mit jährlich 250 Millionen Euro zu unterstützen“, sagte sie. „Ziel ist es, den entsprechenden Gesetzentwurf zeitnah dem Kabinett vorzulegen.“ Minister Klingbeil habe sich wiederholt klar geäußert: „Wir wollen die Kommunen stärker entlasten, da liegt seine Priorität.“

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Fahrradergometer für

Müller-Wohlfahrt: Kultarzt setzt im hohen Alter weiter fort

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Sportmediziner Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt denkt auch mit fast 84 Jahren nicht an Ruhestand. Seit Jahrzehnten behandelt er Spitzensportler aus aller Welt und setzt dabei konsequent auf die Diagnostik mit den Händen statt auf Hightech-Verfahren.

„Ich arbeite so lange, bis mir der Himmel signalisiert: Es ist genug“

Deutschlands wohl bekanntester Sportmediziner Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt will seine Tätigkeit trotz hohen Alters fortsetzen. „Ich arbeite so lange, bis mir der Himmel signalisiert: Es ist genug“, sagte der langjährige Teamarzt des FC Bayern München dem „Spiegel“. Im Sommer wird er 84 Jahre alt.
Über Jahrzehnte behandelte Müller-Wohlfahrt einige der größten Namen des Sports, darunter Sprinter Usain Bolt, Rennfahrer Sebastian Vettel und Boxer Wladimir Klitschko. Noch heute reisen Athleten aus aller Welt in seine Praxis in der Münchner Altstadt – oder er fliegt selbst zu ihnen.

Diagnose mit den Händen statt Hightech

Seinen Ruf begründete Müller-Wohlfahrt vor allem mit einer Methode, die im Zeitalter der Hightech-Medizin fast altmodisch wirkt: dem Tasten. „Meine Hände sind das wichtigste Instrument“, so der Arzt im „Spiegel“. Er verlasse sich nicht primär auf MRT-Bilder – diese lägen bei Muskelverletzungen „zu mehr als 50 Prozent falsch“. Stattdessen setze er auf Erfahrung und Wahrnehmung: Ein einmal ertasteter Muskelfaserriss lasse sich immer wieder sicher erkennen.
Internationale Aufmerksamkeit brachte ihm unter anderem die Behandlung des Basketballstars Kobe Bryant, der ihn weiterempfahl. Auch Bolt vertraute ihm über Jahre hinweg – selbst kurz vor den Olympischen Spielen 2016, als er mit Muskelproblemen kämpfte. Müller-Wohlfahrt reiste kurzfristig an und behandelte ihn in Rio de Janeiro. Bolt gewann später Gold über 100 Meter und soll gesagt haben: „Doc, diese Medaille gehört dir.“

Prägung, Kritik am Fach und Konflikte beim FC Bayern

Geprägt habe ihn seine Herkunft aus einem Pfarrhaus in Ostfriesland, sagte Müller-Wohlfahrt dem „Spiegel“. Sein Vater habe ihn zur Nächstenliebe und zum Dienen erzogen und habe dem Arztberuf skeptisch gegenübergestanden. „Er fürchtete, der Arztberuf könne meinen Charakter verderben“, so Müller-Wohlfahrt, der sein Abitur nur mit Mühe bestand und dennoch einen Studienplatz erhielt.
Kritisch äußerte sich der Mediziner über den Zustand seines Fachs. Viele Ärzte verließen sich zu sehr auf Technik und nähmen sich zu wenig Zeit für Patienten. „Ein Gespräch dauert im Schnitt 18 Sekunden“, sagte er laut „Spiegel“. Vertrauen und Zuwendung seien jedoch zentral für die Heilung.
Auch Konflikte aus seiner Zeit beim FC Bayern wirken nach. Nach einem Zerwürfnis mit dem damaligen Trainer Pep Guardiola ( trat Müller-Wohlfahrt 2015 zurück. Ihm sei damals die Schuld an einer Niederlage gegeben worden. Es hieß, er ließe Spieler zu lange pausieren – „völlig absurd“, wie er sagte. Der Rückhalt vom Club habe gefehlt.

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Ricarda Lang

Grünen-Politikerin Lang fordert Null-Mehrwertsteuer und Neun-Euro-Ticket

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Die ehemalige Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Ricarda Lang, fordert von der Bundesregierung angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage sofortige finanzielle Entlastungen für die Bürger. Im Mittelpunkt ihrer Vorschläge stehen eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel, die Wiedereinführung des Neun-Euro-Tickets sowie ein Recht auf Homeoffice.

Forderung nach Steuerentlastung bei Lebensmitteln

Die frühere Grünen-Chefin Ricarda Lang sieht in einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel einen zentralen Hebel, um Bürger in der aktuellen Lage zu unterstützen. „Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll, die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel auf Null zu senken. Denn das ist etwas, das die Bürger ganz konkret in ihrem Geldbeutel spüren“, sagte Lang der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Neun-Euro-Ticket und Homeoffice als Entlastung beim Pendeln

Neben der Steuerbefreiung bei Grundnahrungsmitteln plädierte Lang der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ zufolge für die Wiedereinführung des Neun-Euro-Tickets sowie ein Recht auf Homeoffice. Damit solle die Belastung der Menschen durch hohe Kraftstoffpreise reduziert werden. Die Finanzierung dieser Maßnahmen soll nach ihrem Willen unter anderem durch eine sogenannte „Übergewinnsteuer“ sichergestellt werden.
Man müsse Unternehmen, die von der Krise profitieren – insbesondere Ölkonzerne – stärker zur Kasse bitten, „und mit den Einnahmen diejenigen entlasten, die beruflich auf ihr Auto angewiesen sind“, so die Grünen-Politikerin in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Kritik am Krisenmanagement der Bundesregierung

Lang warnte gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ davor, dass die Bundesregierung das Ausmaß der Auswirkungen durch den Konflikt im Nahen Osten noch nicht ausreichend erkannt habe. Sie kritisierte das aktuelle Agieren der Regierung als zu „punktuell“.

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Polizei (Archiv)

Saarbrücken: 22-Jähriger bei Polizeiverfolgung erschossen, Ermittlungen laufen

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

In Saarbrücken ist in der Nacht zum Ostersonntag ein 22-jähriger Mann bei einer Verfolgungsjagd von der Polizei erschossen worden. Laut einem Bericht der "Bild" unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft versuchte der Fahrer, sich einer Kontrolle zu entziehen und wurde bei anschließenden Schüssen tödlich verletzt. Zwei weitere Insassen im Fahrzeug sowie eine Polizeibeamtin wurden den Angaben zufolge verletzt.

Flucht vor Polizeikontrolle endet tödlich

In Saarbrücken hat die Polizei in der Nacht zum Ostersonntag einen Mann bei einer Verfolgungsjagd erschossen. Wie die „Bild“ unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtet, ereignete sich der Vorfall gegen 1 Uhr. Demnach versuchte ein Fahrzeug, sich einer Kontrolle zu entziehen.
Letztendlich geriet das Auto den Angaben zufolge in eine Sackgasse. Beim Versuch zu wenden, soll eine Polizeibeamtin verletzt worden sein. In der Folge gab die Polizei laut „Bild“ mehrere Schüsse auf das Fluchtfahrzeug ab – der 22-jährige Fahrer wurde dabei tödlich verletzt.

Weitere Insassen verletzt

Neben dem Fahrer sollen sich dem Bericht zufolge im Auto auch ein 23-jähriger Beifahrer und ein 19-Jähriger auf dem Rücksitz befunden haben. Der 19-Jährige soll ebenfalls durch Schüsse verletzt worden sein. Zum Grad seiner Verletzung sowie der Polizeibeamtin wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Zu den Hintergründen der Flucht und den tödlichen Polizeischüssen wird jetzt ermittelt.

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Über die Pflanzung von 50 Obstbäumen am Limberg freuen sich (von rechts) Antonius Fahnemann (Haarmann Stiftung), Dr. Fritz Brickwedde (Osnabrücker Club), Armin Feiler (OSB) und Moritz Wiebold (Wiebold Straßen- und Landschaftsbau). / Foto: Haarmann Stiftung Umwelt und Natur

Pflanzaktion „1.000 neue Bäume für Osnabrück“ am Limberg sorgt für mehr Stadtgrün

von Hasepost 5. April 2026

Die Haarmann-Stiftung für Umwelt und Natur und die Stiftung Osnabrücker Club setzen ihr gemeinsames Engagement für mehr Stadtgrün fort: Am Limberg wurden am vergangenen Mittwoch im Rahmen einer Pflanzaktion 50 neue, große Bäume gesetzt. Damit wächst das Projekt „1.000 neue Bäume für Osnabrück“ weiter. Die beiden Stiftungen leisten mit dem Projekt bereits seit Jahren einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Begrünung Osnabrücks.

Pflanzung schafft attraktiveren Freiraum am Limberg

Die aktuelle Pflanzung erfolgte auf Basis des Freiflächenplans für den Limberg, der sich zunehmend zu einem attraktiven Freiraum entwickelt. Mit der Pflanzung einer neuen Obstwiese entsteht nicht nur ein ökologisch wertvoller Lebensraum, sondern auch ein Ort für die Bürgerinnen und Bürger, der Naturerlebnis und Aufenthaltsqualität miteinander verbindet.

/ Foto: Haarmann Stiftung Umwelt und Natur

Neue Bäume werden gepflanzt. / Foto: Haarmann Stiftung Umwelt und Natur

Aktuelle Pflanzaktion knüpft an bisherige Erfolge an

Eine zentrale Rolle innerhalb des Projekts übernimmt der Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB). Er sorgt nicht nur für die fachgerechte Pflanzung der Bäume, sondern kümmert sich auch um eine langfristige Pflege. An der aktuellen Pflanzaktion war neben Armin Feiler als Vertreter des OSB und Dr. Fritz Brickwedde vom Osnabrücker Club auch Antonius Fahnemann von der Haarmann-Stiftung beteiligt. „Ich freue mich sehr, dass wir inzwischen rund 600 Bäume pflanzen konnten. Das zeigt, wie viel wir gemeinsam mit engagierten Partnern und Spendern erreichen können“, betonte Fahnemann das Besondere der Gemeinschaftsaktion. „Die Planzaktion am Limberg knüpft an die bisherigen Erfolge an. Bereits in den vergangenen Jahren konnten zahlreiche Bäume im Stadtgebiet gepflanzt werden, um das Stadtklima zu verbessern und Osnabrück grüner und lebenswerter zu machen“, ergänzte Brickwedde.

Interessierte können jederzeit spenden

Das Spendenprinzip ist einfach: Interessierte können mit 200 Euro die Pflanzung eines Baumes finanzieren. Die Haarmann-Stiftung und die Stiftung Osnabrücker Club verdoppeln diese Spende, sodass insgesamt zwei Bäume gepflanzt werden können. Wer sich beteiligen möchte, kann sich online an die Haarmann-Stiftung wenden.

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US-Flagge (Archiv)

USA retten vermissten F-15-Piloten nach Einsatz im Iran

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Das letzte vermisste Besatzungsmitglied des im Iran abgestürzten F-15E-Kampfjets ist von US-Streitkräften gerettet worden. Dies teilte US-Präsident Donald Trump über seinen Kurznachrichtendienst Truth Social mit. Der Pilot des Jets war bereits am Freitag in Sicherheit gebracht worden.

Trump spricht von „gewagtester Such- und Rettungsaktion“

US-Präsident Donald Trump erklärte, dass der Offizier, ein hoch angesehener Oberst, nun in Sicherheit sei. Er habe Verletzungen erlitten, aber es gehe ihm weitgehend gut. Auf Truth Social sprach Trump von „einer der gewagtesten Such- und Rettungsaktionen in der Geschichte der USA“. Die US-Streitkräfte hätten nach seinen Angaben auf seine Anweisung hin Dutzende von Flugzeugen entsandt, um den Offizier zu retten.

Feuergefecht und Evakuierung nach Kuwait

Während der Rettungsaktion soll es US-Medienberichten zufolge zu einem Feuergefecht gekommen sein. Es gab demnach offenbar keine Verluste unter den US-Streitkräften. Der gerettete Offizier wurde nach Kuwait geflogen, um dort medizinisch versorgt zu werden. Zwei US-Transportflugzeuge, die für die Evakuierung der Rettungskräfte genutzt wurden, mussten an einem abgelegenen iranischen Stützpunkt zurückgelassen und zerstört werden, um nicht in iranische Hände zu fallen.

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Ausstellung (Symbolbild)

Ausstellung in Osnabrück zeigt unbekannte Seiten von Vordemberge-Gildewart

von Hasepost 5. April 2026

Er war ein stiller Star der Moderne, der konstruktivistische Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart. Jetzt geben seltene Bilddokumente einen völlig neuen Einblick in sein Leben und seine Kunst. Unter dem Titel „Friedrich Vordemberge-Gildewart, fotografiert 1920-1960“ sind die Bilder im Osnabrücker Vordemberge-Gildewart-Haus zu sehen. 

Bewegte Lebensgeschichte des Künstlers

Ob als Shootingstar der Avantgarde in Hannover, als Netzwerker der Kunst in Paris, als Emigrant in Amsterdam oder Kunstdozent in Ulm – Friedrich Vordemberge-Gildewart verbindet die Epochen der Kunst und ihrer Geschichte im 20. Jahrhundert, von der Avantgarde über die Erfahrung von Krieg und Vertreibung bis in die junge Bundesrepublik.

Ausstellung soll Karriere sichtbar machen

Jetzt wird diese beeindruckende Karriere neu sichtbar. Die „Treuhandstiftung kunst.konkret.konstruktiv – vordemberge-gildewart“ präsentiert rund 35 Fotografien, mit denen Leben und Karriere des 1899 in Osnabrück geborene und 1962 in Ulm verstorbene Klassiker der Konkreten und Konstruktiven Kunst auf eine neuartige Weise erkundet werden können. Die Bilddokumentation erhellt Leben und Karriere des Künstlers, macht aber auch Vordemberges Netzwerke plastisch erlebbar, zu denen auch Stars der Bohème wie Joachim Ringelnatz und Piet Mondrian gehörten. Friedrich Vordemberge-Gildewart hat die Geschichte der Avantgarde nachdrücklich mitgeschrieben. Im Verein mit Künstlern wie Wassily Kandinsky und Max Bill entwickelte er seine Bildsprache der internationalen Moderne. Die ausgewählten Fotografien fügen sich zu einer lehrreichen und berührenden Reise durch ein kreatives Leben zu einer Zeit, als die Kunst jung und voller Optimismus war.

„Die Fotografien zeigen das Leben des Osnabrückers Friedrich Vordemberge-Gildewart und machen zugleich klar, wie sich die Künstler der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts inszenierten“, unterstreicht Prof. Dr. Stefan Lüddemann, Vorstandsvorsitzender der  „Treuhandstiftung kunst.konkret.konstruktiv – vordemberge-gildewart“ den besonderen Stellenwert der in dieser Zusammenstellung erstmals präsentierten Bilddokumente. Die Gestalt Vordemberge-Gildewarts werde damit in einer ganz neuen Weise profiliert, ergänzt Dr. Hans Peterse, stellvertretender  Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

Zusammenarbeit mit Museum Wiesbaden macht Ausstellung möglich

Die Bilddokumente stammen aus dem Vordemberge-Gildewart-Archiv des Museums Wiesbaden. Lüddemann und Peterse danken insbesondere Dr. Roman Zieglgänsberger vom Museum Wiesbaden, der es den Osnabrücker Ausstellungsmachern ermöglichte, die besonders beeindruckenden Fotos aus dem Archivbestand für die Präsentation auszuwählen. Ihren besonderen Dank richten die Ausstellungsmacher darüber hinaus an die Osnabrücker Sievert Stiftung für Wissenschaft & Kultur, die das Ausstellungsprojekt großzügig unterstützt und zudem ihren Sitz, das Vordemberge-Gildewart-Haus in der Osnabrücker Altstadt als Ausstellungsort zur Verfügung stellt.

Das sind die Öffnungszeiten der Ausstellung

Die Ausstellung „Friedrich Vordemberge-Gildewart, fotografiert 1920-1960“ wird am Sonntag, 19. April 2026, um 11:00 Uhr im Vordemberge-Gildewart-Haus, Große Gildewart 27, 49074 Osnabrück eröffnet werden. Die Präsentation wird bis zum 7. Juni zu sehen sein. Die Öffnungszeiten sind dienstags, 15:00 bis 18:00 Uhr, donnerstags, 15:00 bis 18:00 Uhr, samstags, 14:00 bis 17:00 Uhr und sonntags, 14:00 bis 17:00 Uhr. Öffentliche Führungen finden jeweils am Sonntag, 26. April, 16. Mai und 31. Mai von 15:00 bis 16:00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Zusätzlich finden diese Vorträge statt

Zur Ausstellung finden zwei Vorträge statt: Am 12. Mai 2026 präsentiert Hon.-Prof. Dr. Stefan Lüddemann den Vortrag „Friedrich Vordemberge-Gildewarts Kunst – eine Botschaft der Humanität?“. Am 2. Juni 2026 referiert Dr. Hans Peterse über „Friedrich Vordemberge-Gildewart und die Avantgarde in Hannover“. Beide Vorträge finden jeweils um 20:00 Uhr im Lortzinghaus, An der Katharinenkirche 3, 49074 Osnabrück statt. Der Eintritt ist frei. Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Kettler, Bönen, zum Buchhandelspreis von 20 Euro.

Auf der Höhe des Erfolgs: Der Porträtfotografie Hugo Erfurth, der auch Kulturgrößen seiner Zeit wie den Dichter Gerhart Hauptmann und den Malerstar Oskar Kokoschka ablichtet, setzt 1932 Friedrich Vordemberge-Gildewart als hintergründigen Nachdenker in Szene./ Foto: © Museum Wiesbaden / Archiv Vordemberge-Gildewart

Auf der Höhe des Erfolgs: Der Porträtfotografie Hugo Erfurth, der auch Kulturgrößen seiner Zeit wie den Dichter Gerhart Hauptmann und den Malerstar Oskar Kokoschka ablichtet, setzt 1932 Friedrich Vordemberge-Gildewart als hintergründigen Nachdenker in Szene.
/ Foto: © Museum Wiesbaden / Archiv Vordemberge-Gildewart

 

5. April 2026 0 Kommentare
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