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Startseite Aktuell„Bees and Nectaries“: Nachhaltig und außergewöhnlich
AktuellOsnabrück

„Bees and Nectaries“: Nachhaltig und außergewöhnlich

von Monique Müller 16. Juli 2018
von Monique Müller 16. Juli 2018
Foto: Sophie Scherler
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Wenn man „Bees and Nectaries“ betritt fällt eines sofort auf: Es riecht gut. Dafür verantwortlich sind Seifen und Deos, die sich direkt am Eingang befinden. Der kleine Laden scheint ein buntes Sammelsurium für ungewöhnliche Produkte zu sein. In der einen Ecke befinden sich Taschen und Portmonees aus alten Fahrradschläuchen und in der anderen Blumenübertöpfe aus behandelter Pappe.

In der Redlingerstraße in Osnabrück haben Christina Herzig und Heike Rose ihren eigenen Interessen mit ihrem Geschäft „Bees and Nectaries“ einen Raum zum Blühen gegeben. Unzufrieden mit ihren alten Jobs machten sie sich selbstständig. Ihre Inspiration: Ihr eigenes Interesse an einer nachhaltigen Lebensweise. Dabei wollen sie aber weg vom Klischee „Öko“ und zeigen, wie schön und vielfältig Nachhaltigkeit sein kann.

"Bees and Nectaries"

Foto: Sophie Scherler

Vom Onlineshop zum Concept Store

Die Beiden starteten mit einem Onlineshop und waren dann immer häufiger auf Messen zugegen. Bei einer solchen lernten sie Evelina Wert von Stil-Mix kennen. Diese suchte für ihr Geschäft jemanden zur Untermiete. Herzig und Rose schlugen zu: An einem Sonntag sprachen sie mit Evelina Wert, am darauf folgenden Mittwoch zogen sie schon ein. Doch schnell wuchsen sie aus dem geteilten Geschäft heraus und etwas größeres musste her. Seit 2016 sind die beiden nun schon mit ihrem Concept Store in der Redlingerstraße vertreten und feierten vor kurzem den zweiten Geburtstag.

Breites Sortiment

Die Produkte werden von Kleinherstellern, Manufakturen und Designern geliefert und so entsteht ein bunt gemixtes Angebot, das Lust auf herumstöbern macht. Neben Hygieneprodukten wie Deocremes, Menstruationstassen und handgemachten Seifen findet man bei „Bees and Nectaries“ auch regionalen Honig, Kinderspielzeug und Bambusprodukte. Die Kassenschlager seien aber die Edelstahlartikel wie Brotdosen und Flaschen und der Fairtrade Schmuck, verraten uns die Besitzerinnen. Ihre persönlichen Lieblingsprodukte sind die Beeswraps, Wachstücher die die herkömmliche Alufolie ersetzen können, und die Produkte von Kinta, die aus Akazienholz gefertigt werden. Hinter einigen Produkten verbergen sich außerdem ungewöhnliche Geschichten über die Herstellung. „Die Myrtenwachskerze wird beispielsweise aus dem Wachs der Beeren des Arrayàn-Strauches gefertigt. Die Beeren werden einmal im Jahr geerntet und dann in mit wassergefüllten Behältern erhitzt“, erklärt Rose. „Das so gewonnene Wachs wird von K’ekchi‘, Maya Frauen, zu Kerzen weiterverarbeitet.“ Fragen zu den Produkten zu stellen kann sich also lohnen.

"Bees and Nectaries"

Foto: Sophie Scherler

Bunt gemischter Kundenstamm

Wer nicht fündig wird, kann sich mit seinen Wünschen auch an die Besitzerinnen wenden. Sollten die gewünschten Produkte ins Konzept passen, könnten sie in Zukunft teil des Sortiments werden. „Das ist einer der Wege, wie unsere Auswahl gewachsen ist“, verraten sie.

Der Kundenstamm des Geschäfts ist sehr gemischt. Neben vielen Familien und älteren Damen, die sich ihre Naturkosmetik und Deos bei „Bees and Nectaries“ besorgen, sind auch Studenten unter den Kunden. Diese könnten auch bei Semesterwechsel dabei beobachtet werden, wie sie die neuen Studenten im Geschäft herumführen würden, erzählen Herzig und Rose. Nur die Männer trauen sich noch nicht so recht hinein. Aber dies würde sich auch so langsam ändern, lachen beide.

Redlingerstraße als kleine Gemeinschaft

In der Zukunft würden sie das Geschäft gerne vergrößern, dabei wurde in den letzten zwei Jahren das Geschäft schon dreimal durch neue Regalflächen erweitert. „Ich weiß gar nicht, wie hier vorher alles reingepasst hat“, schmunzelt Rose. Denn anfangs waren bei „Bees and Nectaries“ nicht nur nachhaltige Produkte zu finden, sondern auch Vintage Artikel. Diese mussten irgendwann weichen, als der Platz einfach nicht mehr ausreichte. Nun würden sie die Ladenfläche gern verdoppeln, allerdings ist das gar nicht so einfach. Die beiden wollen nämlich gerne in der Redlingerstraße bleiben. Diese sei in Osnabrück nämlich etwas besonderes, eine kleine Gemeinschaft, in der man auch einfach mal auf einen kleinen Kaffee rüber zu den anderen geht. Außerdem habe die Redlingerstraße auch ein besonderes Kundenklientel und alles sei etwas entschleunigt.

Es bleibt also abzuwarten, wie sich „Bees and Nectaries“ entwickelt. Fest steht aber, dass der Bienenstock stetig wächst.

 

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Monique Müller

Monique Müller arbeitet seit Juli 2018 als Redakteurin für die Hasepost und studiert Geschichte und Philosophie an der Universität Osnabrück

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